Kai Rzehaczek

Ereignisse nach Themen

Naziliederabend im NPD-Zentrum in Lindenau

13.

Juli
2013
Samstag

Eine "Soliveranstaltung" für Flutopfer haben die "Jungen Nationaldemokraten" (JN), die Jugendorganisation der sächsischen NPD, nach eigenen Angaben am Sonnabend in Leipzig durchgeführt. Tatsächlich handelte es sich um einen stinknormalen Liederabend mit den Neonazi-Barden Fylgien (Berlin) und Piattmar ("unsere sächsische nationale Stimmungskanone"), die natürlich "alte und neue Lieder der volkstreuen Bewegung" zum Besten gaben. Zusätzlich soll es eine Versteigerung gegeben haben.

Volksverhetzung: Eilenburger NPD-Stadtrat wegen Vertrieb der CD "Adolf Hitler lebt" verurteilt

7.

November
2011
Montag

Der Eilenburger NPD-Stadtrat Kai Rzehaczek wurde am Montag vom Amtsgericht Eilenburg wegen Volksverhetzung und Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu 10 Euro verurteilt. Rzehaczek hatte als Verantwortlicher des neonazistischen „Nordsachsen-Versands“ zwischen Juni und September 2010 im Internet die CD „Adolf Hitler lebt“ der Gruppe „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ angeboten. Auf dieser von dem rechtsextremen Label „PC-Records“ aus Chemnitz produzierten CD wird nach Ansicht des Gerichts der Holocaust geleugnet.

Sächsische Neonazis auf Berlin-Besuch

22.

Oktober
2011
Samstag

An einem "Kulturausflug" nach Berlin beteiligten sich etwa 40 bis 50 Neonazis aus den Strukturen der JN Sachsen sowie des neonazistischen "Aktionsbüro Nordsachsen". Die Teilnehmenden kamen aus dem Muldental, Nordsachsen, dem Leipziger Land sowie der Sächsischen Schweiz. Unter ihnen befand sich der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD Sachsen Maik Scheffler, die Eilenburger Kai sowie Paul Rzehaczek (Eilenburg) und der Geithainer NPD-Stadtrat Manuel Tripp.

Neonazis beteiligen sich an Aktion des BUND Sachsen e.V. (Torgau)

6.

September
2011
Dienstag

An einer Demonstration des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen e.V., die sich gegen die Landwirtschaftspolitik der sächsischen Landesregierung sowie industrielle Massentierhaltung richtete, nahmen ungefähr 50 Personen teil.

Konzert mit fünf Nazi-Bands in Staupitz (Nordsachsen)

16.

April
2011
Samstag

Am Sonnabend fand Nordsachsen ein Nazikonzert mit den einschlägigen Bands "Thematik 25" (Leipzig), "Aryan Hope" (Wurzen), "12 Golden Years" (Thüringen), "Priorität 18" (Dresden) und einer weiteren Band namens "Brigade 7" statt, die für die anscheinend verhinderte tschechische Band "Legion S" einsprang. Das Konzert war im neonazistischen "Thiazi-Forum" unter der Bezeichnung "Rocknacht in Nordsachsen" angekündigt worden.

Eilenburg: Brutaler Überfall auf Besucher_innen eines Punkkonzerts

12.

März
2011
Samstag

Am Sonnabend kam es gegen 21.20 Uhr in Eilenburg (Nordsachsen) zu einem brutalen Überfall. Die Polizeidirektion Westsachsen spricht in ihrer Pressemeldung von einer sechsköpfigen Personengruppe, die in Höhe der Post aus einer "ca. 25-köpfigen Personengruppe heraus" angegriffen wurde. Dabei sei ein Jugendlicher so schwer verletzt worden, dass er stationär in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste. Zwei weitere Jugendliche wurden leicht verletzt. Zum Motiv gebe es noch keine Hinweise.

Landesweite Razzia gegen Neonazis - auch in Wurzen und Eilenburg

19.

Januar
2011
Mittwoch

Im Zuge einer landesweiten Razzia der Soko Rex wurden am Mittwoch auch Objekte im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen durchsucht. Ein Schwerpunkt der Aktion lag in Riesa, wo der NPD-nahe Verlag "Deutsche Stimme" und weitere Wohnungen, Firmen und Gaststätten durchsucht wurde. Auch in Chemnitz, Wurzen, Eilenburg und fünf weiteren Städten führten die insgesamt 70 Beamt_innen Razzien durch. Dabei wurden laut MDR CDs mit mutmaßlich verfassungsfeindlichen Inhalten sowie Rechner und Speichermedien beschlagnahmt.

Eilenburg: Angeblich NPD-Schulungszentrum eröffnet

31.

Oktober
2010
Sonntag

Die NPD Nordsachsen behauptet am Sonntag auf ihrer Webseite, dass sie in Eilenburg ein zweites "Nationales Schulungs- und Begegnungszentrum" eröffnet habe. Erst kürzlich wurde die Eröffnung eines solchen "Zentrums" in Delitzsch vermeldet. Nach Angaben des sächsischen Verfassungsschutzes ist es dagegen fraglich, ob die Partei tatsächlich ein Schulungszentrum in Eilenburg eingerichtet habe. Auch den örtlichen Behörden ist ein solches Zentrum nicht bekannt. Nach einem LVZ-Bericht vom 16.11.

Gründer der "Wehrsportgruppe Hoffmann" referiert auf Einladung des "Freien Netzes" in Colditz

11.

September
2010
Samstag

Der einstige Anführer der 1973 gegründeten "Wehrsportgruppe Hoffmann" (WSG), Karl-Heinz Hoffmann, hat am Sonnabend im Gasthof Zollwitz in Hausdorf bei Colditz (Landkreis Leipzig) über die 1980 verbotene, rechtsterroristische WSG referiert. Laut einem Bericht beim neonazistischen "Freien Netz Borna-Geithain" sollen dem nachmittäglichen Vortrag knapp 100 Gäste gelauscht haben.

Trauermarsch in Eilenburg wegen großem "Nazi-Aufgebot" abgesagt

1.

August
2009
Samstag

Wie der MDR berichtet, wurde am Samstagabend in Eilenburg ein geplanter Trauermarsch für die getötete Corinna abgesagt. Unter den 500 Menschen, die sich auf dem Marktplatz der nordsächsichen Stadt versammelt hatten, befanden sich auch 200 Neonazis. Die Veranstalterin, eine Frau aus der Nähe von Eilenburg, sagte den Gedenkgang daraufhin ab. Offiziell aus organisatorischen Gründen, tatsächlich aber, um den Neonazis keine Plattform zu geben, so die Delitzsch-Eilenburger Lokalausgabe der LVZ.