Lok Leipzig

Ereignisse nach Themen

Lok-Fans verteilen vor Derby antisemitische Aufkleber

4.

November
2016
Freitag

Am 13. November 2016 werden die beiden verfeindeten Fußballclubs BSG Chemie Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark gegeneinander antreten. Im Vorfeld verteilten und verklebten Anhänger von Lok Leipzig antisemitische Aufkleber in den Vereinsfarben des Clubs aus Probstheida. Neben dem Schriftzug "Juden Chemie" ist das Vereinslogo der BSG Chemie durch einen Judenstern ersetzt.

Fanszene Lok veröffentlicht sexistisches Video

16.

Juli
2016
Samstag

Die "Fanszene Lokomotive Leipzig" hat auf ihrem Facebook-Account ein Rückblick zur Rückrunde der Saison 2015/16 veröffentlicht. Mehrfach sind in dem Video sexistische Sprechchöre wie "gegen Frauenrechte" und "weibliche Moderatoren haben im Stadion nichts verloren" zu hören. Weiterhin ist ein Transparent mit einem nackten stilisierten Frauenkörper in gebückter Stellung zu sehen. Unterschrieben ist der Facebook-Beitrag mit den Worten "Lok Leipzig - Ehre, Treue, Stolz". Das Video wurde auf der Facebook-Seite der "Fanszene" fast ausschießlich positiv kommentiert.

Lok-Fan wegen Vermummung beim Derby verurteilt

3.

März
2015
Dienstag

Ein Fan das Fußballvereins Lok Leipzig wurde zu 2.100 Euro Strafe wegen Vermummung beim Spiel von Lok II gegen die BSG Chemie Leipzig am 14. Mai 2014 verurteilt. Laut eigener Aussage fühlte der Delitzscher Ronny W. sich von den seiner Ansicht nach "linksextremistischen" Fans des BSG Chemie bedroht und sah sich daher genötigt, sich zu vermummen. Die Anwesenheit von 180 gewaltbereiten Lok-Fans, darunter laut Polizeibericht 40 "gewaltsuchenden", bei dem Derby, zeichnet ein etwas anderes Bild.

Homosexuellenfeindliche Gesänge durch RB-Leipzig-Fans

19.

Oktober
2014
Sonntag

Bei dem Oberliga-Spiel zwischen Lok Leipzig und dem zweiten Team von RB Leipzig skandierten RB-Fans homosexuellenfeindliche Gesänge.

Während ein Trommler den Takt vorgibt, stimmten einige der 450 Fans im Gästeblock den homosexuellenfeindlichen Gesang an. Die - zumeist als jünger und männlich beschriebenen - RB-Anhänger_innen sangen "Schwulenliebe ist okay" und fügen "Erfurt, Lok und HFC" an.

Naziübergriff am Adler

8.

Juni
2014
Sonntag

Ein Neonazi griff am Abend des 8. Juni 2014 einen jungen Mann am Adler an.

Angriff und antisemitische Beleidigung von Lok-Fans gegen Chemie-Anhänger

6.

Oktober
2013
Sonntag

Am Sonntag Abend gegen 21 Uhr griffen sechs Personen an der Bushaltestelle 'Am Adler' einen Passanten an, den sie als Anhänger der BSG Chemie Leipzig ausmachten. Zunächst beschimpften sie ihn als "Juden" und "Zeckenschwein" und riefen, dass sie ihn umbringen würden. Anschließend schlugen sie ihn zusammen. Der Chemie-Fan wurde dabei verletzt. Er erlitt eine Fraktur im Kopfbereich wegen der er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Mehrere der Täter trugen Fanartikel des Fußballvereins Lokomotive Leipzig. Passant_innen beobachteten den Vorfall und riefen die Polizei.

Sexismus als "Spektakel" bei Lok Leipzig

20.

Juli
2013
Samstag

Bei Lok Leipzig herrscht Langeweile, dachten sich Verantwortliche des Clubs und luden Vertreter der BILD Leipzig zu einer Männerrunde. Wie André Schmidt (BILD Leipzig) im Nachgang mitteilte, sei das Ergebnis des Treffens "nicht unwichtig für die Herren in diesem Zusammenhang: Lok plant das Comeback der sexy Nummern-Girls".

NSU-Verherrlichung nach Regionalliga-Derby in Leipzig

8.

Mai
2013
Mittwoch

Nach dem Derby der Regionalliga-Mannschaften RB und Lok Leipzig am Mittwoch im Zentralstadion skandierte eine Gruppe von etwa 20-30 Lok-Fans Parolen, in denen der selbsternannte "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) verherrlicht wurde. In Sprechchören wurden unter anderem Solidarität und Bewunderung für die beiden NSU-Mitglieder Beate Zschäpe und Uwe Mundlos bekundet. Dies ereignete sich zwischen 20.15 und 20.30 Uhr beim Abmarsch nach dem Spiel in der Jahnallee, Ecke Waldplatz.

Neulich in Leipzig: Rassistische Beleidigung durch Fußballfans

3.

März
2013
Sonntag

Am Nachmittag beleidigten Fans von Lok Leipzig, die sich in der Begleitung von Polizist_innen befanden, in der Nähe der Red-Bull-Arena einen Mann als "Scheißjapse". Zudem bewarfen sie den Betroffenen mit Schneebällen.

„Leipziger Tradition"

Neonazismus

Neonazis in der Fanszene des 1. FC Lok Leipzig

Kaum ein Begriff wird von Fußballfans so überladen wie der der Tradition. Traditon ist da per se etwas gutes, Tradition wird von den Fans hochgehalten. Am 31. Oktober 2012 gab es ein "Derby der Traditionsteams", wie der MDR zu berichten wusste. Gemeint war das Spiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den 1. FC Magdeburg. Die Fans der Vereine verbindet eine traditionelle Abneigung. Solche Spiele haben für aktive Fans immer eine besondere Bedeutung. Hier wird sich nicht nur auf dem Platz gemessen, sondern auch auf den Rängen. Doch während die gastgebende Lok das Spiel auf dem Feld gewinnt, herrscht auf den Rängen eher Tristesse. Nur etwa 300 der 2.500 Lokfans machen die Stimmung, ihre Sprüche und Gesänge sind im besten Fall einfallslos, gern martialisch. Der Gegner aus Magdeburg wird von jenen Fans mehrfach mit dem Begriff "Asylanten" belegt, was in dem Fall wohl eine Beleidigung sein soll.