Lok Leipzig | chronik.LE

Lok Leipzig

Ereignisse nach Themen

LOK-Fans und Spieler beleidigen Gegenspieler rassistisch

6.

Dezember
2019
Freitag

Beim Spiel zwischen Hertha BSC II und Lok Leipzig in Berlin wird der BSC-Spieler Jessic Ngankam (19) mehrfach rassistisch beleidigt. So ertönen in der ersten Halbzeit mehrfach Affengeräusche aus dem Lok-Fanblock sobald er am Ball ist. Ngankam wendet sich daraufhin an den Schiedsrichter welcher das Spiel für mehrere Minuten unterbricht. Auch der Stadionsprecher versucht auf die Fans einzuwirken. Weiterhin soll ein Lok-Spieler Ngankam als "Affe" bezeichnet haben.

Rechte Schmierereien in Markkleeberg angebracht

6.

Dezember
2019
Freitag

An Kleidercontainer in der Markkleeberger Arndtstraße werden mit schwarzer Farbe verschiedene Parolen angebracht. So ist "AfD Kiez" sowie "FCK Antifa" und "LOK" zu lesen.

Neonazistische Schmierereien in Machern

20.

November
2019
Mittwoch

In Machern werden am gerade erst sanierten Agnes-Tempel verschiedene neonazistische Schmierereien angebracht. So ist "MTL Nazi Kiez" (MTL für Muldental) und "Fuck Afa" (für Fuck Antifa) zu lesen. Dazu beziehen sich einige angebrachte Schmierereien positiv auf den Fußballverein Lokomotive Leipzig. Anhänger_innen des rivalisierenden Vereins BSG Chemie Leipzig werden in einem Schriftzug als "Juden Chemie" beleidigt, darunter befindet sich ein Hakenkreuz. Außerdem ist ein Fadenkreuz mit den Kürzel "WP", gängig für White Power, geschmiert. Im Umfeld befinden sich viele zerbrochene Flaschen.

Rechte Schmierereien in Taucha angebracht

26.

Oktober
2019
Samstag

In Taucha wird ein Denkmal für die Opfer der NS-Zwangsarbeit mit neonazistischen Schriftzügen beschmiert. So ist dort mehrfach "HKN KRZ" (Hakenkreuz), "SS88" sowie "HH" als Abkürzung für Heil Hitler zu lesen. Zusätzlich finden sich Schmierereien "LOK" und "187" in derselben Handschrift sowie "Scheiß AFA". "AFA" steht für Antifaschistische Aktion. Die Beleidigung richtet sich an Akteur_innen, die die Täter_innen aufgrund ihrer Bekenntnis als Faschisten als politische Gegner_innen markieren.

Rassistischer Angriff in der Straßenbahn

2.

März
2019
Samstag

Ein 22-jähriger Asylsuchender steigt an der Haltstelle Ostplatz in die Straßenbahn und wird unmittelbar danach von mehreren Fahrgästen rassistisch beleidigt und bepöbelt. Als die Bahn kurz darauf den Augustusplatz erreicht drängen die Täter den Asylsuchenden aus der Bahn und steigen mit ihm aus. Am Augustusplatz schlagen sie auf ihn ein und fügen ihm dabei Verletzungen zu.

Rechte Sticker rings um Wilhelm-Külz-Park angebracht

30.

Juni
2019
Sonntag

Im und rings um den Wilhelm-Külz-Park im Leipziger Osten werden neonazistische Sticker angebracht. Auf den meisten ist der Slogan "FCK ANTIFA" zu lesen. Neben klar neonazistischen Stickern werden weiterhin Sticker vom Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig angebracht.

Rechte Schmierereien in Panitzsch angebracht

3.

Juni
2018
Sonntag

Unbekannte beschmieren an der Trabrennbahn in Panitzsch ein Gebäude. Neben Bezügen zum Fußballverein Lok Leipzig ist u.a. der antisemitische Schriftzug "Juden raus" zu lesen. Trotz Hinweisen bei der Stadt wird der Schriftzug lange Zeit nicht entfernt.

Neonazis bedrohen in Leipziger Straßenbahn

14.

Juni
2019
Freitag

Am Leipziger Hauptbahnhof steigen zwei alkoholisierte muskulöse Männer in die TRAM-Linie 3 Richtung Taucha. Sie unterhalten sich über Fußballfans eines anderen Vereins welche "auch nur Juden" seien. Kurz darauf stimmen sie das sogenannte "U-Bahn-Lied" an und besingen darin eine von Probstheida nach Auschwitz zu errichtende U-Bahn-Linie . Mittels dieser U-Bahn sollen gegnerische Fußballfans und unliebsame Personen aus Probstheida (Standort des Lok-Stadions) in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz geschickt und dort vernichtet werden.

Leipziger Neonazis verprügeln Schwarzen Türsteher auf Mallorca

7.

Juni
2019
Freitag

Gegen 21:30 beginnen zwei Tatverdächtige grundlos einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in der Diskothek "Megapark" in Palma de Mallorca anzugreifen, sodass er bewusstlos zu Boden fällt. Als er am Boden liegt schlagen die beiden Angreifer weiter auf ihn ein. Der 44-jährige Senegalese erleidet ernsthafte Schädigungen seines Rückenmarks mit Verdacht auf Querschnittslähmung. Eine Lebensgefahr besteht jedoch nicht, eine Notoperation kann verhindern, dass der Mann querschnittsgelähmt bleibt.

Rassistische Parolen durch Lok-Fans

9.

März
2019
Samstag

Beim Auswärtsspiel von Lok Leipzig in Erfurt randalieren Lok-Fans sowohl während der Hin- und Rückfahrt sowie in Erfurt. Sie verunreinigen den Zug, bedrohen und beleidigen das Zugpersonal, zudem zerstören sie in Erfurt mehrere Fahrzeuge. Im Zug skandieren sie rassistische Parolen.

Nach der Rückkehr grölen ca. 20 bis 30 Fans in der Goethestraße die nationalistische und rassistische Parole: "Deutschland den deutschen, Ausländer raus".