Lok Leipzig

Ereignisse nach Themen

Lok-Fan wegen Vermummung beim Derby verurteilt

3.

März
2015
Dienstag

Ein Fan das Fußballvereins Lok Leipzig wurde zu 2.100 Euro Strafe wegen Vermummung beim Spiel von Lok II gegen die BSG Chemie Leipzig am 14. Mai 2014 verurteilt. Laut eigener Aussage fühlte der Delitzscher Ronny W. sich von den seiner Ansicht nach "linksextremistischen" Fans des BSG Chemie bedroht und sah sich daher genötigt, sich zu vermummen. Die Anwesenheit von 180 gewaltbereiten Lok-Fans, darunter laut Polizeibericht 40 "gewaltsuchenden", bei dem Derby, zeichnet ein etwas anderes Bild.

Homosexuellenfeindliche Gesänge durch RB-Leipzig-Fans

19.

Oktober
2014
Sonntag

Bei dem Oberliga-Spiel zwischen Lok Leipzig und dem zweiten Team von RB Leipzig skandierten RB-Fans homosexuellenfeindliche Gesänge.

Während ein Trommler den Takt vorgibt, stimmten einige der 450 Fans im Gästeblock den homosexuellenfeindlichen Gesang an. Die - zumeist als jünger und männlich beschriebenen - RB-Anhänger_innen sangen "Schwulenliebe ist okay" und fügen "Erfurt, Lok und HFC" an.

Naziübergriff am Adler

8.

Juni
2014
Sonntag

Ein Neonazi griff am Abend des 8. Juni 2014 einen jungen Mann am Adler an.

Angriff und antisemitische Beleidigung von Lok-Fans gegen Chemie-Anhänger

6.

Oktober
2013
Sonntag

Am Sonntag Abend gegen 21 Uhr griffen sechs Personen an der Bushaltestelle 'Am Adler' einen Passanten an, den sie als Anhänger der BSG Chemie Leipzig ausmachten. Zunächst beschimpften sie ihn als "Juden" und "Zeckenschwein" und riefen, dass sie ihn umbringen würden. Anschließend schlugen sie ihn zusammen. Der Chemie-Fan wurde dabei verletzt. Er erlitt eine Fraktur im Kopfbereich wegen der er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Mehrere der Täter trugen Fanartikel des Fußballvereins Lokomotive Leipzig. Passant_innen beobachteten den Vorfall und riefen die Polizei.

NSU-Verherrlichung nach Regionalliga-Derby in Leipzig

8.

Mai
2013
Mittwoch

Nach dem Derby der Regionalliga-Mannschaften RB und Lok Leipzig am Mittwoch im Zentralstadion skandierte eine Gruppe von etwa 20-30 Lok-Fans Parolen, in denen der selbsternannte "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) verherrlicht wurde. In Sprechchören wurden unter anderem Solidarität und Bewunderung für die beiden NSU-Mitglieder Beate Zschäpe und Uwe Mundlos bekundet. Dies ereignete sich zwischen 20.15 und 20.30 Uhr beim Abmarsch nach dem Spiel in der Jahnallee, Ecke Waldplatz.

Neulich in Leipzig: Rassistische Beleidigung durch Fußballfans

3.

März
2013
Sonntag

Am Nachmittag beleidigten Fans von Lok Leipzig, die sich in der Begleitung von Polizist_innen befanden, in der Nähe der Red-Bull-Arena einen Mann als "Scheißjapse". Zudem bewarfen sie den Betroffenen mit Schneebällen.

„Leipziger Tradition"

Neonazis in der Fanszene des 1. FC Lok Leipzig

Kaum ein Begriff wird von Fußballfans so überladen wie der der Tradition. Traditon ist da per se etwas gutes, Tradition wird von den Fans hochgehalten. Am 31. Oktober 2012 gab es ein "Derby der Traditionsteams", wie der MDR zu berichten wusste. Gemeint war das Spiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den 1. FC Magdeburg. Die Fans der Vereine verbindet eine traditionelle Abneigung. Solche Spiele haben für aktive Fans immer eine besondere Bedeutung. Hier wird sich nicht nur auf dem Platz gemessen, sondern auch auf den Rängen. Doch während die gastgebende Lok das Spiel auf dem Feld gewinnt, herrscht auf den Rängen eher Tristesse. Nur etwa 300 der 2.500 Lokfans machen die Stimmung, ihre Sprüche und Gesänge sind im besten Fall einfallslos, gern martialisch. Der Gegner aus Magdeburg wird von jenen Fans mehrfach mit dem Begriff "Asylanten" belegt, was in dem Fall wohl eine Beleidigung sein soll.

Diskriminierung im Fußball: Die ganze Palette

15.

Februar
2013
Freitag

In bestimmten Fußballmilieus nimmt man nach wie vor kein Blatt vor den Mund. Zeug_innen mussten am Freitag an der Straßenbahnhaltestelle miterleben, wie sich Fans der Vereine RB Leipzig und Lok Leipzig lautstark beschimpften und dabei in punkto Diskriminierung und Menschenverachtung alle Register zogen.

Rassistische Rufe aus Fanblock des 1. FC Lok

31.

Oktober
2012
Mittwoch

Im Rahmen des Spiels zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem 1. FC Magdeburg wurde aus dem Lok-Fanblock am 31.10.2012 mehrfach "Asylanten" skandiert, wie mehrere Augenzeug_innen übereinstimmend berichteten. Mit dem abwertenden Begriff sollten in diesem Fall offenbar die gegnerischen Fans und Spieler beleidigt werden. Der Nordostdeutsche Fußballverband konnte auf Nachfrage von chronik.LE den Vorfall nicht bestätigen - weder das Schiedsrichterteam noch noch anwesende Journalist_innen des MDR hätten die Rufe gehört.

Neonazis bei Regionalliga-Derby

2.

September
2012
Sonntag

Am 2. September 2012 fand im Zentralstadion das Regionalliga-Derby zwischen Lok Leipzig und RB Leipzig statt. Vor dem Spiel führten 2.000 Lok-Anhänger einen Fanmarsch durch, der ab 11.45 vom Hauptbahnhof zum Stadion zug. Der Aufzug war von der rechtsgerichteten Ultra-Gruppe "Scenario" organisiert und beworben worden. "Scenario" verkaufte beim vorausgegangenen Heimspiel Motto-Shirts, die viele der Teilnehmer trugen. Auch Auswechselspieler und Betreuer von Lok hatten offenbar bei den Kameraden eingekauft.