Misogynie | chronik.LE

Misogynie

Ereignisse nach Themen

John-Reed-Fitnessclub würdigt Frauen herab

12.

Januar
2020
Sonntag

Im John-Reed-Fitnessclub am Augustusplatz installierten die Betreiber Pissoirs, deren Form und Farbgebung an den Mund einer Frau erinnern soll.

Neulich auf dem Weihnachtsmarkt: Vergewaltigungsphantasien in der Beziehung

20.

Dezember
2019
Freitag

Eine Gruppe Männer betrinkt sich an einem Stand auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Sie unterhalten sich über die Freundin eines der Männer welche scheinbar zu Hause ist und schläft. Einer der Männer fragt daraufhin einen anderen Mann was er dann mache wenn er nach Hause komme. Daraufhin antwortet der Freund der Frau, dass eben er dann ihre Beine breit machen müsse. Die gesamte Männergruppe lacht.

Sexuelle Belästigung in Neustadt-Neuschönefeld

17.

November
2019
Sonntag

In der Nacht zu Montag laufen zwei Frauen durch Neustadt-Neuschönefeld. Vor einer Lebensmittelfiliale wird eine der Frauen von einem Mann begrapscht; er fasst ihr an den Po. Sie konfrontiert ihn mit dem Übergriff und verlangt eine Entschuldigung. Dieser kommt er nicht nach, vielmehr äußert er sich sexistisch und macht weitere übergriffige Kommentare.

Da die Frau die Erwartung des Mann ignoriert hat, reagiert dieser mit herabwürdigenden Äußerungen. Somit verbirgt sich hinter dem Agieren der Männer ein misogyner Akt.

Sexuelle Belästigung in Volkmarsdorf

2.

Dezember
2019
Montag

Am Montagabend belästigen zwei Männer eine Frau sexuell. Auf einer Straße in Volkmarsdorf folgen sie ihr in einem Abstand von weniger als zehn Metern und machen anstößige Geräusche. Zudem bewerten sie das Äußere der Frau und rufen ihr hinterher, sie würden sie lieben. Als die Frau schneller geht, passen sich die Männer dem Tempo an. Als die Frau an ihrer Haustür ankommt, schreit sie die Männer an, die darüber lachen und weitergehen.

Zwei Männer attackieren feministische Performance

2.

Dezember
2019
Montag

Auf dem kleinen Willy-Brandt Platz vor dem Leipziger Hauptbahnhof findet gegen 15 Uhr eine feministische Performance statt. (Video) Diese thematisiert die Rolle von Staat, Justiz und Polizei bei der Bagatellisierung und Unsichtbarmachung von Vergewaltigung. Die Gruppe bezieht sich dabei auf die chilenische Kampagne der #lastesis und #niunamenos bzw. #keinemehr.

Sexuelle Übergriffe auf dem Weihnachtsmarkt

28.

November
2019
Donnerstag

Am Donnerstagabend belästigten drei Männer wiederholt vorbeilaufende Frauen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Einer aus der Gruppe, ein 23-jähriger Mann, den die Polizei als Hauptverdächtigen benennt, belästigte und umarmte eine Mitarbeiterin eines Marktstandes gegen ihren Willen, als diese an ihm vorbeilaufen wollte. Die Frau konnte sich aus seinem Griff lösen.

Sexuelle Belästigung in Connewitzer Location

23.

November
2019
Samstag

Während eines Auftritts der Band »Tragedis« in einer Location in der Stockartstraße griff der Sänger einer nicht-männlichen Person an die Brust. Trotz des Hinweises an umstehende Personen griffen diese nicht ein und taten den Übergriff als "Missverständnis" ab.

Frau lehnt Kommunikation ab und erfährt Gewalt

11.

August
2019
Sonntag

Am Sonntagabend belästigt ein 35-jähriger Mann auf der Igelstraße eine 21-jährige Frau sexuell. Nachdem er die Frau wiederholt anspricht, fordert sie ihn auf, dies zu unterlassen. Auf die Abweisung reagiert der Mann aggressiv; er schlägt der Frau mehrfach ins Gesicht und gegen den Oberkörper, wodurch sie stürzt.

Sexistische Bands treten in Connewitz auf

12.

Januar
2019
Samstag

Während der so genannten »Krachnacht« im »Kulturcafe Manfred« in der Stockartstraße äußern sich die Mitglieder zweier Bands auf sexistische und misogyne Weise.

Die Band »Ivan Stalingrad« beginnt den Konzertabend und begrüßt das Publikum mit "Alerta ihr Fotzen" und der Ansage: "der Rape train hat keine Bremsen". Aus dem Publikum erfolgt jedoch keinerlei Reaktion. Die nachfolgende Band »Sabot Noir« greift die Aussagen auf, thematisiert diese und positioniert sich gegen Sexismus, doch das Publikum reagiert nur verhalten und will lieber nichts sexistisches gehört haben.