Misogynie

Ereignisse nach Themen

Bedrohung wegen Berichterstattung über #le0711

7.

November
2020
Samstag

In Journalistin Sarah Ulrich macht auf Twitter mehrere Hassmails und -kommentare sowie Bedrohungen gegen sie öffentlich. Sie wird wegen ihrer Berichterstattung zur Querdenken-Demonstration am 07. November 2020 in Leipzig angefeindet (Vgl. Artikel vom 08.11.2020, Kommentar vom 08.11.2020 und Artikel vom 11.11.2020). Mehrfach wird die Journalistin dabei misogyn beleidigt.

Vergewaltigung in Neustadt-Neuschönefeld

2.

Dezember
2020
Mittwoch

Eine weiblich gelesene Person läuft zwischen neun und zehn Uhr abends an der Kreuzung Konradstraße/Elisabethstraße vorbei. Unvermittelt packt ein Mann sie von hinten und zieht ihre Hose herunter. Der Täter vergewaltigt sie. Die Person kann sich freikämpfen und dem Täter entkommen.

Bereits in der Woche zuvor war die Person von einem Mann, dem sie zunächst eine Zigarette gedreht hatte, von diesem rücklings gepackt worden und konnte sich auch aus dieser Situation nur mit körperlicher Gewalt befreien.

Versuchte Vergewaltigung in Wiederitzsch

7.

Dezember
2020
Montag

Ein 26-jähriger Mann folgt einer Frau aus der Tram, mit der sie gemeinsam fuhren. An einem Parkplatz setzt sich die Frau in ihr Auto, um loszufahren. Der Mann steigt dazu und nimmt sexuelle Handlungen an sich vor. Als die Frau den Täter aus dem Auto zerrt, überwältigt er sie. Zwei aufmerksame Passanten kommen der Frau zur Hilfe, überwältigen den Täter und halten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Versuchte Vergewaltigung im Lene-Voigt-Park

4.

Dezember
2020
Freitag

Eine 34-jährige geht nachts mit ihrem Hund im Lene-Voigt-Park spazieren. Zwei Männer versuchen sie unvermittelt vom Weg zu zerren und zu entkleiden. Der Hund der Frau beißt daraufhin einen der Angreifer in den Oberschenkel. Diese flüchten schließlich.

Neonazi pöbelt und bedroht am Bernhardiplatz

30.

November
2020
Montag

Im Parkstück des Bernhardiplatzes wird eine Person beleidigt und bedroht. Während sie vormittags über den Paltz läuft, wird sie von weitem von einem vermummten Neonazi angepöbelt. Dieser diffamiert sie unter anderem als Zecke und droht mit sexualisierter Gewalt. Als die Person ihm entgegnet, was er mit seinem Auftreten und Gebaren bezwecke, nähert er sich bedrohlich. Die angegriffene Person kann sich nur durch schnelles Davonrennen aus der Situation bringen.

Neonazistische und misogyne Schmierereien in Anger-Crottendorf

29.

November
2020
Sonntag

Auf einer stillgelegten Bahntrasse in Anger-Crottendorf werden zahlreiche neonazistische Schmierereien (Hakenkreuze, SS-Runen) angebracht. Weiterhin finden sich sexistische und misogyne Symbole und Wörter. In unmittelbarer Nähe und in der gleichen Farbe und Stil wird weiterhin der Schriftzug "Lok" angebracht. Die Täter sind damit vermutlich im Umfeld des Fußballvereins Lokomotive Leipzig zu verorten.

Naziangriff in Großzschocher

6.

Oktober
2020
Dienstag

Zwei Neonazis auf Fahrrädern greifen gegen 23 Uhr eine Person in der Anton-Zickmantel Ecke Bismarkstraße an, die zu diesem Zeitpunkt antifaschistische Sticker verklebt.

Hanau-Gedenkplakate geschändet

10.

April
2020
Freitag

Am Lindenauer Markt werden Plakate in Gedenken der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau geschändet. Auf den einzelnen Plakaten sind die Gesichter der neun aus rassistischen Motiven ermordeten Personen abgebildet. Der_die Täter_in überkritzelt diese mit rassistischen sowie frauenverachtenden Schmähbotschaften.
Erst kurz zuvor wurden die Gedenkplakate mit neonazistischen Stickern geschmäht.

Misogyner Auto-Aufdruck

25.

Mai
2020
Montag

Auf einem Auto, welches in der Kochstraße parkt, sind auf dem Heck zwei piktogrammartige Bilder angebracht. Auf dem ersten sind ein Mann und eine Frau in stilisierter Form nebeneinander stehend zu sehen. Das Bild ist unterschrieben mit "Problem". Auf dem zweiten Bild wird die Frau gewaltvoll vom Mann aus dem Bildrahmen geschubst und stürzt. Dieses Bild ist unterschrieben mit "Get Lost" (deutsch: "Hau ab!").

Rassistisches und sexistisches Graffiti in der Hildegardstraße

10.

Mai
2020
Sonntag

An einer Hauswand in der Hildegardstraße im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf wird ein sexistisches Graffiti angebracht. Dabei wird auf eine unter anderem im Islam verbreitete Schlachtmethode Bezug genommen.