Musik | chronik.LE

Musik

Ereignisse nach Themen

Neonazistischer Angriff in Böhlitz

15.

Juni
2020
Montag

In der Nacht zu Dienstag überfallen Neonazis mehrere Personen, die am Steinbruch "Spielberg" in Böhlitz (Ortsteil von Thallwitz bei Wurzen) zelten. Die Truppe aus 13 Personen kommt zunächst gegen 21.30 Uhr an den Steinbruch. Sie hören Lieder der als kriminelle Vereinigung verbotenen Band Landser und singen lauthals mit. Dabei werden auch Parolen wie "Zecken jagen" oder "Scheiß Zecken" gerufen. Gegen 22.30 Uhr verlassen sie den Ort. Die anderen Personen rufen ihnen "Nazis raus" hinterher.

Neonazilabel solidarisiert sich mit Gasthof Staupitz

14.

April
2020
Dienstag

Das Chemnitzer Rechtsrocklabel und Neonaziversandhandelsunternehmen PC-Records unterstützt in der Corona-Zeit den Gasthof im Torgauer Ortsteil Staupitz. Auf der Internetseite des Versandes findet sich ein Shirt im Stile der Hard Rock Cafés mit der Aufschrift "Alter Gasthof Staupitz".

Neonazis schmieren am Bayerischen Bahnhof Hakenkreuze

17.

April
2020
Freitag

Am frühen Samstagnachmittag schmieren zwei unbekannte Jugendliche Hakenkreuze auf Werbeplakate am Bayerischen Bahnhof. Sie tragen Kleidung des Fußballvereins Lok Leipzig und hören sie laut Nazimusik.

Neonazi-Konzert in Staupitz

1.

Februar
2020
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 170 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Thematik 25" (Leipzig), "Feindnah", "Ahnenblut" und "Jogos Önvedelem“ (Ungarn).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Neonazistische Gesänge in Connewitz

12.

April
2020
Sonntag

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wird bei einer Privatfeier gegen halb vier Uhr morgens im Hinterhof eines Wohnhauses an der Ecke Meusdorfer-/Dölitzer-/Eckstein-/Biedermann-Straße in Connewitz laute neonazistische Musik gespielt. Die auf der Feier anwesenden Gäste singen die Texte laut mit. Laut Aussagen von Zeug_innen sind Vorfälle wie diese in den zwei bis drei Monaten zuvor regelmäßig vorgekommen.

Neonazi-Konzert in Staupitz

18.

Januar
2020
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 240 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Blutzeugen" (Raum Dresden), Confident of Victory" (Senftenberg, Brandenburg) und "Ex Umbra in Solem".
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. [https://www.chronikle.org/ort/landkreis-nordsachsen/staupitz Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz]

Neonazi-Konzert in Staupitz

28.

Dezember
2019
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 240 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Die Lunikoff Verschwörung" (Berlin), "Radikahl" und "Uwocaust" (Brandenburg).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Neonazi-Konzert in Staupitz

2.

November
2019
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 230 BesucherInnen statt. Die angekündigten Bands sind "Hausmannskost", "Uwocaust", "Exzess" und "Bronsons".
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Rassistische Beleidigung in Kleinzschocher

8.

Januar
2020
Mittwoch

Gegen 14 Uhr bewegt sich ein Unbekannter mit schwarz-gelber »Frei.Wild«-Jacke entlang der Kreuzung Antonienstraße/Klingenstraße. Dabei schreit und grölt er rassistische Parolen und Beleidigungen, die sich gegen mindestens eine Person richten. Passant*innen äußern ihren Unmut und machen dem Unbekannten deutlich, dass er die rassistischen Äußerungen zu unterlassen habe. Er wird still und läuft weiter.

Rechte Band "Triari" im Hellraiser

22.

Februar
2020
Samstag

Im Hellraiser in Leipzig-Engelsdorf spielen die Bands "Triarii" und "Ordo Rosarius Equlibrio". Erstere produzierte u.a. das Lied „Der Verwundete (In Memoriam Arno Breker)“ in welchem sich auf eine Skulptur des NS-Künstlers Breker von 1938 bezogen wird. Weiterhin wird im Lied „Stadt Der Jugend“ ein Teil einer Rede von Baldur von Schirach (im Nationalsozialismus „Jugendführer des Deutsches Reichs“) vertont.