Nationalsozialismus | chronik.LE

Nationalsozialismus

Ereignisse nach Themen

Nazidevotionalien auf der AGRA erwerbbar

28.

September
2019
Samstag

Auf dem regelmäßig stattfindendem Antik-, Trödel- und Gebraucht­waren­markt auf der AGRA in Leipzig werden Reichsflaggen, Nazi-Uniformen und verschiedenes Equipment angeboten. Angebrachte Hakenkreuze sind zwar abgeklebt, aber trotzdem durch das Kreppband sichtbar.

Nazi-Symbole in Eutritzsch gesprüht

12.

Oktober
2019
Samstag

Am Samstagabend sprühen drei junge Männer in der Schönefelder Straße in Eurtritzsch mehre Nazi-Symbole auf die Straße. Konkret handelt es sich um ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz sowie die Abkürzungen NSDAP (2x) und NS (3x). Die von Zeug_innen alarmierte Polizei nimmt die drei Personen im Alter von 18 bis 19 Jahren in der Nähe des Tatorts fest. Sie müssen sich wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen verantworten.

Stolperstein in Geithain mit Beton überschüttet

13.

Mai
2019
Montag

Am 12. Mai werden auf Initiative von Schüler_innen aus Geithain und Bad Lausick sowie dem Erich-Zeigner-Haus drei Stolpersteine in Geithain und einer in Bad Lausick verlegt. Die Steine zeigen kleine Messingplatten mit eingravierten Lebensdaten der Personen und werden vor den letzten selbstgewählten Wohnorten von im Nationalsozialismus z.B. umgebrachten und deportierten Menschen angebracht. In Geithain wird mit diesen Steinen an das Schicksal von Georg Förster (Chemnitzer Straße 13), Walter Paul Rudolph (Bruchheimer Straße 14) und Max Arthur Franz (Rosenthal 3) erinnert.

Büste von NS-Widerstandskämpfer Albert Kuntz in Wurzen entwendet

28.

August
2017
Montag

Unbekannte entwenden um den 28. August die Büste zu Ehren des NS-Widerstandskämpfers und KPD-Politikers Albert Kuntz aus dem Ehrenhain im Wurzener Stadtpark. Der Bronze-Kopf war nach einer Sanierung erst im Juni zu seinem Standort zurückgekehrt. Deshalb wird das Fehlen der Plastik erst nach ein paar Tagen bemerkt. Die Stadtverwaltung meldet den Vorfall am 7. September. Oberbürgermeister Jörg Röglin geht davon aus, dass Metalldiebe dahinter stecken könnten.

Gedenktafel für Opfer der NS-Todesmärsche in Wurzen zerstört

6.

Mai
2017
Samstag

Unbekannte entfernen und zerstören damit erneut die Gedenktafel für die Opfer der Todesmärsche von 1945 am Stadtbad in Wurzen. Dies entdecken Spaziergänger*innen am Sonnabendmorgen. Die Zerstörung erfolgt somit kurz vor dem 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche am 7. Mai.

Neonazistische Parolen in der Öffentlichkeit

31.

Oktober
2015
Samstag

Eine unbekannte Person ruft mehrfach in der Öffentlichkeit „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“. Das Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Februar 2016 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Hakenkreuz-Armbinde in der Öffentlichkeit getragen

18.

Januar
2016
Montag

Eine Person trägt in der Öffentlichkeit eine selbstgebastelte Armbinde mit einem aufgemalten Hakenkreuz. Das Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Februar 2016 eingestellt.

Verherrlichung des Nationalsozialismus auf Facebook

28.

Dezember
2015
Montag

Eine Person veröffentlicht auf Facebook ein Bild, welches Adolf Hitler und eine Gruppe Wehrmachtssoldaten vor dem Eiffelturm zeigt. Als Bildunterschrift war „Deutsche Antiterrordelegation in Paris eingetroffen“ zu lesen. Das Verfahren wegen Volksverhetzung wurde im Februar 2016 eingestellt.

"Sieg Heil"-Ruf und Hitlergruß

23.

November
2015
Montag

Ein Unbekannter zeigt in Leipzig den Hitlergruß und ruft die neonazistische Parole "Sieg Heil!". Das Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Februar 2016 eingestellt.

Bedrohung auf einem Konzert in Borna

3.

Mai
2015
Sonntag

Mehrere Personen werden durch eine andere Person bei einem Konzert in Borna bedroht. Der Täter äußert, dass sie alle in den "Vergnügungspark Auschwitz" kommen würden. Im Nationalsozialismus befand sich in der polnischen Stadt Auschwitz ein Konzentrations- und Vernichtungslager. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden mit der Begründung eingestellt, dass es keinen genügenden Anlass zur Erhebung der öffentlichen Anklage bzw. kein zureichender Tatverdacht vorliegt.