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Neonazis

Ereignisse nach Themen

Neonazistische Schmierereien in Taucha

12.

August
2018
Sonntag

Unbekannte beschmieren in Taucha eine Parkbank mit den Slogans "Zecken schocken", "no Antifa", "Zecken töten" und "nationaler Aufbau". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Januar 2019 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazi-Konzert in Staupitz

19.

Januar
2019
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert unter dem Motto "Nordic Price V" mit ca. 230 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Hate & Guns" (USA), "D.S.T." (Berlin), "Uwocaust" (Brandenburg) sowie "Heiliger Kreig" (Sachsen).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz

Neonazistischer Sticker am Leipziger Hauptbahnhof geklebt

2.

März
2019
Samstag

An der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof wird ein gelber Sticker mit der Aufschrift "NS Area" angebracht. Darunter sind Hammer und Sichel, die Sterne der Europäischen Union sowie das Logo der Antifaschistischen Aktion durchgestrichen. Weiterhin ist der Slogan "Unser Viertel, unsere Regeln" zu lesen.

LINKEN-Büro in Grünau mit Neonazi-Stickern beklebt

25.

Februar
2019
Montag

Das Büro des Bundestagsabgeordneten Sören Pellman von der Partei Die Linke in Grünau wird mit Aufklebern der neonazistischen Partei "Der III. Weg" beklebt. Abgebildet ist eine vermummte Person mit einer Zwille, die auf das Symbol der Antfaschistischen Aktion zielt. Darüber steht: "Antifa-Banden zerschlagen!". Mitarbeiter_innen des Büros überkleben diese mit eigenen Aufklebern, unter anderem mit dem Slogan: "Hier ist kein Platz für Nazis!".

Hakenkreuze auf Spielplatz angebracht

19.

Februar
2019
Dienstag

In Stötteritz werden auf einer Sitzmauer auf dem Spielplatz Thiemstraße Ecke Václav-Neumann-Straße mehrere Hakenkreuze angebracht.

Rechte Schmierereien in Reudnitz

8.

Februar
2019
Freitag

Unbekannte bringen ein Faden- bzw. Keltenkreuz auf einem Fahrradweg zwischen Dresdner Straße und Geyerstraße in Leipzig-Reudnitz an. Weiterhin sind die Slogans "Fuck Allah" und "WP", was vermutlich für "White Pride" steht, angebracht. Anwohner_innen machen das Graffiti nach kurzer Zeit unkenntlich.

"Arbeit macht frei" in Bahnunterführung angebracht

12.

Februar
2019
Dienstag

Unbekannte schreiben den Spruch "Arbeit macht frei" auf den Boden in der Unterführung der S-Bahnstation Leipzig-Nord. Der Spruch stand während des Nationalsozialismus über mehreren Eingangstoren zu Konzentrationslagern, unter anderem in Auschwitz.

Der Spruch wurde vermutlich bereits vor einiger Zeit dort angebracht.

Neonazistische Schmierereien in Torgau angebracht

12.

Februar
2019
Dienstag

Unbekannte bringen an einem Denkmal für die während des Ersten Weltkriegs Gefallenen des 72. Infanterieregiments in Torgau ein Hakenkreuz sowie "HH" und "88" an. Beide Codes stehen für "Heil Hitler". Die Schmierereien wurden mit blauer Farbe in einer Größe von 2 x 1 Meter angebracht. Die Stadt leitete nach eigenen Angaben Schritte zur Entfernung ein.

"Dorf der Jugend" in Grimma mit Hakenkreuzen beschmiert

12.

Februar
2019
Dienstag

Auf dem Gelände der "Alten Spitzenfabrik" in Grimma, auf dem sich das Projekt "Dorf der Jugend" befindet, werden insgesamt 14 Hakenkreuze sowie weitere Schmierereien angebracht. Zu lesen ist unter anderem "FCK AFA" (für "Fuck Antifa") sowie "LOK" und "HFC" (für die beiden Fußballclubs 1. FC Lokomotive Leipzig und Hallescher FC).

Die Polizei kann in der Folge zwei Tatverdächtige feststellen.

Neonazistische Propaganda in Taucha angebracht

16.

Februar
2019
Samstag

In Taucha wird an mehreren Stellen neonazistische Propaganda angebracht. So ist in der Portitzer Straße ein selbstgefertigter Aufkleber mit der Aufschrift "Tot sind nur jene die vergessen werden 1914-18/1939-45" angebracht. Daneben sind eine Lebens- sowie eine Todesrune aufgemalt. Der Sticker bezieht sich damit vermutlich auf die deutschen Gefallenen der beiden Weltkriege. Diese werden bei Neonazis oftmals nicht als Täter gesehen, sondern zu heroischen Opfern stilisiert.