Neonazismus

Ereignisse nach Themen

Neulich in Leipzig: Nazi-Devotionalien auf Flohmarkt verkauft

3.

Dezember
2017
Sonntag

Auf dem regelmäßig in Leipzig stattfindenden Agra-Flohmarkt verkauft ein 46-jähriger Mann an seinem Stand Kerzen, auf denen Hakenkreuze zu erkennen sind. Des Weiteren hat er mehrere Bilder von Adolf Hitler im Angebot. Ein Flohmarktbesucher meldet diese Nazi-Devotionalien der Polizei. Als diese eintrifft, hatte der Verkäufer die Nazi-Symbole größtenteils abgeklebt. Die Polizei ermittelt nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Oschatz: Antisemitischer Schriftzug an Sporthalle

31.

Oktober
2017
Dienstag

Unbekannte beschmieren in der Nacht zu Dienstag (Reformationstag) die Außenwand der Döllnitzsporthalle in Oschatz mit dem antisemitischen Schriftzug „Kauft nicht bei Juden“. Zusätzlich sprühen sie noch einen Davidstern. Bemerkt wird das am Mittwochmorgen durch den Hallenwart. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung.

Deutschlandlied im Stadion angestimmt

31.

Oktober
2017
Dienstag

Im Vorfeld des Pokalspiels zwischen BSG Chemie Leipzig und FSV Zwickau stimmen einige Fans von Chemie Leipzig die erste Strophe des sogenannten "Lieds der Deutschen" an.

Antisemitische Propaganda im Vorfeld von Fußballspiel

31.

Oktober
2017
Dienstag

Im Vorfeld der Begegnung zwischen Chemie Leipzig und Lok Leipzig am 22. November 2017 wird in sozialen Netzwerken ein Bild verbreitet, auf welchem Anne Frank in einem Chemie-Trikot zu sehen ist. Weiterhin wird angedeutet, dass sich Anne Frank bereits auf die Begegnung mit Lok Leipzig freuen würde.

Nazis grölen und randalieren in der Leipziger Südvorstadt

25.

Oktober
2017
Mittwoch

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch gegen 0:30 Uhr ziehen zwei Neonazis grölend und randalierend durch die Leipziger Südvorstadt. An einer Baustelle am Steinplatz werfen sie Absperrungen einer Baustelle um. Dabei rufen sie laut neonazistische Parolen wie "Sieg Heil", "Arbeit macht frei", "Wir sind zu zweit allzeit
bereit", "Kommt runter scheiß Antifa", "Warum kommt hier keiner von den
scheiß Zecken raus", "Wo bleiben die Bullen" und immer wieder "Ahu".

Hitlergruß an Synagogen-Denkmal

12.

Oktober
2017
Donnerstag

Ein Kamerateam des MDR wird am Synagogen-Denkmal Augenzeuge, wie ein Mann den Hitlergruß zeigte. Die antisemitische Straftat erfolgte, als das Team ein Interview mit dem Ehrenvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Rolf Isaacsohn, aufzeichnete. Der 84-jährige Holocaust-Überlebende zeigte sich über den Vorfall entsetzt: "Ich muss sagen, dass ich innerlich zittere. Dass einer mit dem Hitlergruß vorbei geht. Mitten in der Öffentlichkeit. Für jeden sichtbar. Ich bin erschüttert."

Mehrere Angriffe durch Neonazis bei Spiel des RSL in Schildau

15.

Oktober
2017
Sonntag

Beim Auswärtsspiel der Fußballmanschaft des Roten Stern Leipzig beim TSV Schildau kommt es mehrfach zu verbalen und körperlichen Angriffen auf Spieler und Fans des RSL.
Eine fortwährende Aneinanderreihung von Beleidigungen und Bedrohungen gipfelt im Angriff mit Flaschen und Steinen auf den abfahrenden Konvoi der Gäste aus Leipzig.

Erneut zahlreiche rechte Sticker und Plakate in Liebertwolkwitz

25.

September
2017
Montag

Im Leipziger Stadtteil Liebertwolkwitz wurde um das Wochenende herum in großem Ausmaß neonazistische Propaganda verklebt. In der Bornaer Straße sowie an der Straße "Zum Wasserturm" klebten am Montag etwa 15 DIN-A5-große Sticker der JN mit der Parole "Nationaler Sozialismus jetzt". In Meusdorf wurden gleichartige Aufkleber auf dem Schwarzenbergweg verklebt. Bereits am Vorabend sind im Bereich Günzstraße sowie Papiermühlstraße jeweils etwa 40 Sticker von verschiedenen neonazistischen Organisationen, Kampagnen und Versandhandeln bemerkt worden.

Parteitag "Der III. Weg" in Leipzig

17.

Juni
2017
Samstag

Die neonazistische Partei "Der III. Weg" veranstaltet in Leipzig einen "Gebietsparteitag". An diesem nehmen laut Auskunft der sächsischen Staatsregierung ca. 40 Personen teil.

NS-Symbolik auf Flohmarkt verkauft

6.

November
2016
Sonntag

Ein Händler verkauft auf einem Flohmarkt Objekte mit eindeutiger NS-Symbolik. Dafür wird er im August 2017 zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt.