Neonazismus | chronik.LE

Neonazismus

Ereignisse nach Themen

Hakenkreuze in Sitzbänke/Baumstämme geritzt

4.

Juli
2020
Samstag

Im Stadtpark Taucha werden Hakenkreuze in eine Sitzgruppe aus Baumstämmen gesägt und ins Holz eingebrannt.

Nächtliche neonazistische Parolen im Reudnitzer Park

2.

Juli
2020
Donnerstag

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag grölen mindestens zwei Personen zwischen ca. 2 und 4 Uhr im Reudnitzer Park am Täubchenweg verschiedene Parolen. Mindestens dreimal ist dabei auch "Sieg Heil" zu hören. Dabei wird jeweils von einer Person "Sieg" vorgegeben, was von der anderen mit "Heil" erwidert wird.

Rechte Naturschützer sprühen Bäume an

26.

Juni
2020
Freitag

Im Schlosspark von Trebsen sind mehrere Bäume mit schwarzer Farbe angesprüht. Die schlecht lesbaren Parolen wie "Fuck AFA" richten sich gegen Antifaschist_innen. Zudem sind einige weitere Tags gesprüht.
Am Parkeingang klebt auf einem Schild zudem ein Sticker der NPD Jugendorganisation "Junge Nationalisten" (JN). Auf diesem wird unter anderem gefordert: "Kapitalismus zerschlagen. Natur und Heimat schützen!".

Auto in Böhlitz von Neonazis beschädigt

22.

Juni
2020
Montag

Am Montagabend wird ein Auto am Steinbruch "Spielberg" von Neonazis stark beschädigt.
Bei dem geparkten Auto wird mit einem Stein die Heckscheibe eingeworfen. Der Tankdeckel, die Antenne und die Seitenspiegel werden abgebrochen, sowie sechs Aufkleber der "Identitären Bewegung'' auf der Frontscheibe, den Seitenspiegeln, dem Kofferraum und auf der Stoßstange angebracht. Offensichtlich störten sich die Neonazis an den eigentlichen Aufklebern auf dem Auto, auf denen "Solidarity" und "Bleiberecht" stand.

Rechte Hooligansticker in der Huttenstraße

20.

Juni
2020
Samstag

An der Haltestelle Huttenstraße werden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Troublemakers Mallorca" angebracht. In der Mitte des Stickers ist ein stilisiertes H zu sehen, welches für Hooligans steht. Der Sticker huldigt zwei gewalttätigen Lok-Fans, welche im Juni 2019 einen schwarzen Türsteher auf Mallorca zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt haben.

Neonazistische Graffitis an Bahn-Haltestelle

30.

Mai
2020
Samstag

An der S-Bahn-Haltestelle in Machern sind mehrere Graffitis gesprüht. Darin wird unter anderem eine nationalsozialistische Zone beansprucht – "NS-Zone". Zudem wird Antifaschist_innen mit dem Tod gedroht.
Auch im weiteren Ortsteil werden immer wieder neonazistische Sticker verteilt und mit Schriftzügen gegen den Islam gehetzt.
Die Graffitis werden übersprüht, sind jedoch kurz darauf wieder erneuert.

Hitlergruß und "Sieg Heil" in Otterwisch

12.

Oktober
2019
Samstag

Ein Erwachsener zeigt in Otterwisch den Hitlergruß und ruft "Sieg Heil". Dafür wird er wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt. Bei der Strafzumessung wird das politische Motiv strafverschärfend berücksichtigt.

Erneut nächtliche "Sieg Heil"-Rufe in Borna

12.

Juni
2020
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag laufen ca. 5-6 Personen gegen 2:30 Uhr in der Bornaer Kirchstraße zum Markt. Eine Person gibt dabei mehrfach "Sieg" vor, was von den anderen mit "Heil" ergänzt wird.
[Bereits zwei Wochen zuvor riefen zwei Personen in der selben Straßen "Sieg Heil".(https://www.chronikle.org/ereignis/n%C3%A4chtliche-sieg-heil-rufe-borna)

Wenn Neonazis gedenken

29.

Mai
2020
Freitag

Neonazis führen auf dem Südfriedhof in Probstheida ein Gedenken durch. Dabei machen sie an verschiedenen Denkmälern Stopp und hinterlassen kleine schwarz-weiß-rote Fahnen. Wichtig erscheinen den Neonazis dabei lediglich Gedenkorte, welche die Deutschen als Opfer darstellen. So machen sie u.a. an einer Gedenkstein für die "Bombenopfer[n] der Stadt Leipzig 1943-1945" halt. Warum Leipzig im zweiten Weltkrieg bombardiert wurde, interessiert die Neonazis nicht.

Neonazistischer Angriff in Böhlitz

15.

Juni
2020
Montag

In der Nacht zu Dienstag überfallen Neonazis mehrere Personen, die am Steinbruch "Spielberg" in Böhlitz (Ortsteil von Thallwitz bei Wurzen) zelten. Die Truppe aus 13 Personen kommt zunächst gegen 21.30 Uhr an den Steinbruch. Sie hören Lieder der als kriminelle Vereinigung verbotenen Band Landser und singen lauthals mit. Dabei werden auch Parolen wie "Zecken jagen" oder "Scheiß Zecken" gerufen. Gegen 22.30 Uhr verlassen sie den Ort. Die anderen Personen rufen ihnen "Nazis raus" hinterher.