Neonazismus | chronik.LE

Neonazismus

Ereignisse nach Themen

Frank Kraemer zu Gast beim III. Weg

25.

August
2019
Sonntag

Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" veranstaltet in Leipzig eine Vortragsveranstaltung mit dem Neonazi Frank Kraemer unter dem Titel "Öffentlichkeitsarbeit im vorpolitischen Raum".
Frank Kraemer ist Gitarrist der Neonazi-Band "Stahlgewitter", Sänger und Gitarrist der Neofolk- und Pagan-Metal-Band "Halgadom" sowie Begründer des Querfrontprojekts "Der dritte Blickwinkel" welches v.a. Youtube-Videos produziert.

Kategorie C-Konzert in Wurzen

17.

August
2019
Samstag

Die rechte Hooligan-Band Kategorie C spielt ein Konzert in Wurzen. Der Name der Band bezieht sich dabei auf die Klassifizierung der "Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze", die Fußballfans in die Kategorien A (friedlich), B (gewaltbereit/-geneigt) und C (gewaltsuchend) unterscheidet. Mehrere ehemalige und aktuelle Mitglieder der Band sind Neonazis. Die Texte der Band handeln zumeist von Fußball, Gewalt und Alkohol, beziehen sich aber durchaus auch auf den politischen Feind.

LINKEN-Büro in Grünau angegriffen

29.

September
2019
Sonntag

Erneut wird das LINKEN-Abgeordnetenbüro von Sören Pellmann in Leipzig-Grünau angegriffen. Gegen 1 Uhr treffen mehrere Steine die Glasfassade und verursachen deutlich sichtbare Einschläge in den Scheiben. Auf Twitter schreibt Pellmann, dass der Täter "maskiert, vermummt mit Mütze" war.

Jugendhaus in Grimma mit rechten Parolen beschmiert

26.

September
2019
Donnerstag

Das Grimmaer Jugendhaus "Come In" wird mit rechten Parolen beschmiert. Um welche Parolen es sich handelt, ist nicht öffentlich bekannt.

Neonazistische Schmierereien und Sticker in Zwenkau angebracht

21.

September
2019
Samstag

In Zwenkau wird an mehreren Stellen Neonazi-Propaganda angebracht. So ist auf einem großflächigen Graffiti "100% Nazi Kiez" zu lesen. Weiterhin werden mehrere Sticker der Identitären Bewegung und des Neonazi-Portals FSN-TV angebracht.

Anfang August wurden in Zwenkau Schmierereien mit ähnlichem Inhalt angebracht.

Rechte Sticker in Kleinzschocher geklebt

23.

September
2019
Montag

In Kleinzschocher werden vermehrt Sticker der neurechten Initiative "Einprozent" verklebt. Weiterhin werden Sticker mit der Aufschrift "FCKLNK" (für Fuck Linke) angebracht. Anwohner_innen entfernen die Sticker.

Das neurechte Projekt "Ein-Prozent" ist eine Art zivilgesellschaftliche Organisation der Neuen Rechten, dessen Ziel die Vernetzung und Unterstützung rechter Projekte und Aktionen ist. Dies wird vor allem über Crowdfounding und Öffentlichkeitsarbeit realisiert.
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Neonazi-Sticker in Grünau

24.

September
2019
Dienstag

Auf der Lützener Straße im Leipziger Stadtteil Grünau werden mehrere Aufkleber der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der NPD, geklebt. Auf diesen befinden sich Slogans wie "Macht die Grenzen dicht" oder "Invasoren gehören in Abschiebelager und nicht in unser Land". Weitere Sticker beziehen sich positiv auf den Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig und verherrlichen Gewalt gegen Polizist_innen.
Anwohner_innen entfernen viele der Sticker.

Neonazi-Schmierereien in Zwenkau

1.

August
2019
Donnerstag

Anfang August werden in Zwenkau zahlreiche neonazistische Schmierereien angebracht. Darunter finden sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehende Slogans wie "NS jetzt", "100% Nazi" und "Nazi-Zone". Weiterhin wird u.a. "Gegen linke Lehrer" gesprüht sowie Aufkleber neonazistischer Gruppen angebracht.

Rechte grölen Parolen in Wurzener Straße

2.

September
2019
Montag

Eine Gruppe von vier Rechten läuft in der Nacht von Montag auf Dienstag Parolen grölend die Wurzener Straße entlang. Eine der gerufenen Parolen lautet dabei "Nie wieder Israel" und spricht damit dem jüdischen Staat seine Existenz ab. Weiterhin reißen die Rechten linke Plakate von Hauswänden und randalieren an einer Baustelle.

LINKEN-Wahlplakat in Taucha "ergänzt"

31.

August
2019
Samstag

Unter einem Plakat der LINKEN-Kandidatin Luise Neuhaus-Wartenberg welches in der Leipziger Straße in Taucha hängt, wird ein ergänzender Text angebracht. Dieser ist mit "Achtung Wahlvolk aufgepasst - für Euch mal kurz zusammengefasst" überschrieben. Daraufhin folgt eine längere Diffamierung der Kandidatin, ihrer Familie und ihrer Partei. Ihr und der LINKEN wird unterstellt nicht im Sinne des Volkswillens zu handeln sondern lediglich das eigene ökonomische Wohl im Blick zu haben. Implizit wird weiterhin zur Wahl der AfD aufgerufen.