Neulich in Leipzig

Ereignisse nach Themen

Neulich in Leipzig: RB verbietet antirassistische Transparente

22.

Dezember
2014
Montag

Den Rahmen des letzten Spiels des Jahres 2014 wollte der RB-Fanclub "Red Aces" nutzen, um öffentlichkeitswirksam gegen den geplanten ersten Aufmarsch von Legida am 12.01. zu protestieren. Hierfür wurde im Vorfeld das Aufhängen entsprechender Transparente, die sich gegen Legida und gegen Rassismus richten sollten, bei RB Leipzig beantragt.

Neulich in Leipzig: Kneipengäste grölen U-Bahn-Lied und Nazi-Gruß

16.

November
2013
Samstag

In einer Kneipe unweit des Hauptbahnhofes wurde in der Nacht zu Sonnabend das sogenannte "U-Bahn-Lied" gegrölt. In den Schmähgesang, mit dem vor allem selbsternannte Fußball-Fans ihren Gegner_innen ankündigen, eine U-Bahn von deren Heimatort (in diesem Fall: Aue) bis nach Auschwitz, d.h. in das dortige Vernichtungslager der Nazis, zu bauen, stimmten auch drei jüngere Frauen ein, die sich vor dem Lokal aufhielten. Einmal so in Stimmung geraten, legten die Gäste der Kneipe mit mehrfachen "Sieg Heil"-Rufen nach.

Keine Barrierefreiheit in der neuen "Fußgänger_innen"unterführung am Hauptbahnhof

5.

August
2013
Montag

Nach der Schließung des Tunnels, der den Hauptbahnhof mit dem Kleinen Willy-Brandt-Platz verband, kam es zur Eröffnung des ersten Teils des City-Tunnels, der diese Aufgabe nunmehr übernimmt. Mit der Unterführung ist es Fußgänger_innen möglich, unterirdisch den Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt zu betreten oder diese hierüber zu verlassen. Durch die Unterführung sind nun sogar anliegende Straßenbahnhaltestellen erreichbar. Doch haben die Planer_innen ausschließlich an Fußgänger_innen gedacht, barrierefreie Mobilität wurde hier bisher verunmöglicht.

Rassistische Diskriminierung durch Jobvermittlungsagentur

17.

März
2013
Sonntag

Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sind rau. Seit der Einführung von "Hartz IV" geht die staatliche Arbeitsvermittlung mit zahlreichen Sanktions- und Zwangsmitteln einher, die arg am Gedanken einer menschenwürdigen staatlichen Arbeitslosenfürsorge zweifeln lassen. In diesem Feld tummeln sich darüber hinaus auch immer mehr private Arbeitsvermittlungen - nicht unbedingt mit einem menschenwürdigeren Ansatz wie das folgende Beispiel nahelegt.

Homophobe und sexistische Beleidigungen gegen Polizist_innen

4.

Februar
2012
Samstag

Bei einer Begegnung mit Polizist_innen soll eine junge Frau diese sexistisch und homophob beschimpft haben. Die Situation endete in wüsten Beschimpfungen und nachhaltigen Rangeleien mit den Beamt_innen.

Es seien Aussagen wie „Fotze“, „Du schwule Schwuchtel. Ey Alter, ihr könnt mir gar nichts.“, „Schwanzlutscher“ und „scheißblondes Bullenschwein“ gefallen. Nach weiteren Auseinandersetzungen folgten Beschimpfungen wie „Hurensohn, ich schlag dir die Fresse ein“.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Juni 2013

30.

Juni
2013
Sonntag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in vier Fällen im Monat Juni 2013:

Neulich in Leipzig: Rassistische Beleidigung durch Fußballfans

3.

März
2013
Sonntag

Am Nachmittag beleidigten Fans von Lok Leipzig, die sich in der Begleitung von Polizist_innen befanden, in der Nähe der Red-Bull-Arena einen Mann als "Scheißjapse". Zudem bewarfen sie den Betroffenen mit Schneebällen.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Mai 2013

31.

Mai
2013
Freitag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in vier Fällen im Monat Mai 2013:
* PM der PD Leipzig vom 06.05.2013 ("Drei alte Bekannte")

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat April 2013

30.

April
2013
Dienstag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in zwei Fällen im Monat April 2013:
* PM der PD Leipzig vom 10.04.2013 ("Detektive stellen Hosendieb")

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat März 2013

31.

März
2013
Sonntag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in sechs Fällen im Monat März 2013:
* PM der PD Leipzig vom 05.03.2013 ("2,2 Tonnen Übergewicht")