NS-Verherrlichung

Ereignisse nach Themen

"Sieg Heil"-Ruf in Leipzig

7.

September
2015
Montag

Ein Mann rief in der Öffentlichkeit die Parole "Sieg Heil". Dafür wurde er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer
Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Blumenerde in Form eines Hakenkreuzes

13.

August
2016
Samstag

Am Wochenende verteilte eine unbekannte Person gestohlene Blumenerde in Form eines Hakenkreuzes. Dieses hatte eine Größe von zwei mal zwei Metern und wurde auf einem Gehweg am Baumarkt in der Beuchaer Straße verteilt. Zudem wurde durch die unbekannte Person eine Mikrowelle aus einem Imbiss am Markt gestohlen. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole.

Hakenkreuze auf Denkmal für Opfer des Faschismus geschmiert

27.

September
2016
Dienstag

Unbekannte beschmierten ein Denkmal für die Opfer des Faschismus im Bielapark im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg. Mit brauner Kreide wurden drei zwischen 15 und 30 cm große Hakenkreuze an das Denkmal angebracht.

Neulich in Leipzig: "Hitler-Schach" in den Brühl-Arkaden

25.

Dezember
2013
Mittwoch

Ein Laden der Brühl-Arkaden führte in der Vorweihnachtszeit ein Schachspiel im Angebot, dass als Verharmlosung der nationalsozialistischen Hitler-Diktatur angesehen werden kann. Laut Berichten der Leipziger Internetzeitung wurde bei dem fragwürdigen Schachspiel der König durch eine Hitlerfigur ersetzt. Zudem seien weitere Nazi-Figuren sowie Wehrmachtangehörige, Panzer und Flaktürme Teil der Spielaufstellung gewesen. Die Berichterstattung in der L-IZ führte zu KundInnenprotesten. Daraufhin wurde das Spiel zu Jahresbeginn aus dem Netzangebot und aus dem Ladensortiment entfernt.

"Zeitzeugenvortrag" mit "SS-Untersturmführer" im Leipziger NPD-Zentrum

28.

September
2013
Samstag

Der einstige SS-Untersturmführer Kurt Barckhausen ist mangels Konkurrenz ein beliebter Zeitzeuge im Neonazi-Milieu. So zog ein nur intern beworbener Vortrag des 90-Jährigen über seine Zeit bei der "3. SS-Division Totenkopf" am Freitag im Leipziger NPD-Zentrum über 100 Besucher an. Zu Gast waren auch Mitglieder des Kreisverbandes Hamm der von Christian Worch gegründeten, mit der NPD konkurrierenden Neonazi-Partei "Die Rechte". Diese führten zwei Monate später eine eigene Veranstaltung mit Barckhausen in Hamm durch.

Nächtliche Gedenkaktion der JN Leipzig für verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Priebke

15.

Oktober
2013
Dienstag

Nachdem sie bereits am 29. Juli anlässlich des 100. Geburtstages von Erich Priebke das italienische Honorarkonsultat an der Neuen Messe beehrt hatten, fanden sich Mitglieder der NPD-Jugendtruppe "Junge Nationaldemokraten" (JN) nun wieder mit Kerzen vor der von ihnen als Generalkonsulat bezeichneten Niederlassung ein. Anlass diesmal: Der frühere Gestapo-Mitarbeiter und SS-Hauptsturmführer Priebke ist am 11. Oktober in Rom gestorben.

JN Leipzig fordert in Leipzig und Berlin Freiheit für NS-Kriegsverbrecher Priebke

29.

Juli
2013
Montag

Mitglieder der NPD-Jugendorganisation "Junge Nadionaldemokraten" (JN) Leipzig haben nach eigenen Angaben am Montag beim italienischen Honorarkonsulat in Leipzig (von ihnen als Generalkonsulat bezeichnet) auf dem Neuen Messegelände vorbeigeschaut und einer Angestellten ein Flugblatt über den von ihnen verehrten Nazi-Kriegsverbrecher Erich Priebke übergeben (der Konsul hatte leider keine Zeit). Anschließend fuhren die Priebke-Fans nach Berlin, wo vor der italienischen Botschaft eine Kundgebung stattfand. Auf dieser sprachen u.a.

NS-Verherrlichende Parole in Bad Düben

29.

April
2012
Sonntag

Unbekannte riefen die den Nationalsozialismus verherrlichende Parole "Ruhm und Ehre der NSDAP" in Bad Düben.

Erneut Nazi-Konzert in Nordsachsen

21.

April
2012
Samstag

Erneut fand im nordsächsischen Staupitz (bei Torgau) ein Neonazi-Konzert statt, das von ca. 150 Personen besucht wurde. Öffentlich gemacht hatte das konspirativ beworbene Konzert der Blog "Oire Szene". Das zynisches Motto des Konzerts lautete "Kraft durch Musik" in Anlehnung an die nationalsozialistische Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF), die während des Nationalsozialismus die Aufgabe hatte, die Freizeit der deutschen Bevölkerung zu gestalten, zu überwachen und gleichzuschalten.