Pöbeleien

Ereignisse nach Themen

Pöbelnde Neonazis treffen sich in Lindenau

6.

April
2019
Samstag

An der Haltestelle Credéstraße steht eine Gruppe jugendlicher Neonazis. Als die Bahn aus der entgegengesetzten Richtung hält, steigen etwa fünf weitere Neonazis aus. Sie beleidigen Wartende an der Haltestelle als "Fotzen", beleidigen und drohen Personen in der Bahn durch die Scheibe. Die beiden Gruppen begrüßen sich grölend mit Hitlergrüßen und "Heil Hitler". Dabei fallen Aussagen wie "Scheiß Fotzen" und "Zecken klatschen". Hinzu kommt eine weitere kleinere Gruppe Neonazis, einer davon mit einem Kind unterwegs. Auch er begrüßt die Gruppe mit Hitlergruß und einem "Grüßt euch Kameraden".

Rechte Jugendliche bedrohen Grünen-Delegierte

10.

November
2018
Samstag

Nach Ende des zweiten Tages des Grünen-Parteitages, welcher in den Räumlichkeiten der Neuen Messe stattfindet, verlassen einige Delegierte die Veranstaltungsräumlichkeit. Vor dem Gebäude sitzen Musik hörende Jugendliche, die die Delegierten anpöbeln. Sie beleidigen sie als "ihr Grünversifften", "ihr Linken" und "ihr Ausländerfreunde". Zudem fällt der Ausruf "Heil Hitler". Die Polizei nimmt die Personalien einiger Tatverdächtiger auf.

Queeres Projekt auf Mehrgenerationentag beschimpft und bedrängt

25.

August
2018
Samstag

Beim Mehrgenerationentag auf dem Marktplatz in Delitzsch werden Mitarbeiter_innen eines zivilgesellschaftlichen Vereines, der sich im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt engagiert, von einem Neonazi beschimpft und bedroht. Dieser trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Defend Europe", einem Slogan der sogenannten "Identitären Bewegung". Als Halskette trägt er eine schwarze Sonne.

Hitlergruß und Pöbelei an Rande von CSD

23.

Juli
2018
Montag

Während des Aufbaus für die Demonstration zum Leipziger Christopher Street Day werden die Aufbauenden von einer in einem Cafe sitzenden Person als "Abschaum" betitelt. Weiterhin zeigt der Mann einen Hitlergruß und ruft "Heil Hitler". Darauf angesprochen, beleidigt er eine Person als "Scheiß Tunte" und entfernt sich als die betroffene Person ihr Handy holt, um mit der Polizei zu telefonieren. Der Täter taucht später wieder auf und pöbelt an verschiedenen Ständen auf dem anschließenden Fest auf dem Leipziger Marktplatz Personen an und bedrängt diese.

Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.

Gewaltphantasien und Rassismus auf Facebook

31.

März
2016
Donnerstag

Ein Facebook-Nutzer aus Markkleeberg äußert sich mehrfach rassistisch auf Facebook und stellt neonazistische Symbolik ein. Im Februar stellt er auf seinem Profil ein Bild mit einem Hakenkreuz und im März ein Porträt von Adolf Hitler ein. Am 31. März läd er ein Bild mit einem Wehrmachtssoldaten mit Maschinengewehr im Anschlag ein und kommentiert dies rassistisch. Für diese und weitere Taten wird er im Januar 2017 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt sind.

Wahlkampfveranstaltung von Angela Merkel in Torgau gestört

6.

September
2017
Mittwoch

Nach der Bekanntgabe des Wahlkampftermins in Torgau von Angela Merkel mit dem amtierende sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich mobilisierten verschiedene Gruppierungen zu einen Gegenprotest. Darunter das aus Audenhain/Torgau stammende und der Querfront-Milieu zuzuordnende "Spektrum aufrechter Demokraten", die rechtspopulistische AfD sowie die neonazistische Gruppierung "THÜGIDA - Wir lieben Sachsen e.V." Im Vorfeld hatte der Kopf des Spektrums Sandro Oschkinat angekündigt die Veranstaltung nicht aktiv stören zu wollen, da sie "weder kriminelle noch asoziale Extremisten" seien.

Rassistische Bedrohung in Leipzig-Schönefeld

10.

Juni
2016
Freitag

Ein Mann wird in Leipzig-Schönefeld von einem anderen rassistisch beleidigt und beschimpft. Der Täter zeigt dabei den Hitlergruß und droht dem Geschädigten mit Gewalt gegen sein Leben. Dafür wird der Täter im Januar 2016 wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Tateinheit mit Bedrohung in Tatmehrheit mit Beleidigung zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Rassistische Liedchen und Pöbeleien am HIT

20.

Dezember
2014
Samstag

Ein Mann mit eindeutigen Tattoos "fern von Gut und Böse" sang auf dem Parkplatz vorm HIT ein Lied mit dem Originalwortlaut "Ein Russe stand im Walde ganz still und stumm. Da kam ein deutscher Panzer und fuhr ihn um." Als eine Passantin ihren Unmut darüber Ausdruck verlieh und dem Rassisten und seiner Begleiterin den Vogel zeigte, stieß das auf Unverständnis. Der Mann wurde aggressiv und beschimpfte die Passantin u.a. als "Kanackenfotze" und "Hurensau". Als ein weiterer Passant sich einschaltete und die Passantin unterstützte, drohte der Mann mit Gewalt.

Gäste des "Luisenhof" grölen rassistische Sprüche

30.

November
2013
Samstag

Mehrere Gäste der Kneipe "Luisenhof" in der Mariannenstraße im Leipziger Stadtteil Volksmarsdorf bepöbeln vorbeilaufende Passant_innen. Weiterhin grölen sie rassistische Sprüche.