Parolen | chronik.LE

Parolen

Ereignisse nach Themen

Rechte Parolen in Volkmarsdorf

25.

September
2020
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag ruft eine Person gegen 2 Uhr auf der Benningsenstraße mindestens 5-6 mal lautstark die neonazistische Parole "Deutschland den Deutschen - Ausländer raus". Daraufhin wird die Person von einem_r Anwohner_in freundlich aufgefordert "die Fresse zu halten". Etwas später ruft die Person aus größerer Entfernung nochmals die Parole.

Rechte Parolen in Colditz

21.

Mai
2020
Donnerstag

Unbekannte rufen in Colditz die Parolen "Sieg Heil" und "Ausländer raus". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazis attackieren Wohnhaus

30.

Mai
2020
Samstag

Über einen längeren Zeitraum zieht eine Gruppe von etwa fünf Neonazis durch die Straßen von Stötteritz. Dabei skandieren sie lauthals Parolen wie "Bambule, Randale, Rechtsradikale!". Als aus einem Haus heraus widersprochen wird, greifen sie dieses an. Den Bewohnern drohen sie damit, sie zu "zerficken" und sie zu töten.
Zwei von ihnen treten die Türe ein und randalieren im Treppenhaus. Dabei zerstören die Neonazis die Briefkästen des Hauses und machen Anstalten zu den Wohnungen vorzudringen. Im Treppenhaus machen sie kehrt und verlassen das Haus.

Neonazis grölen Parolen in Anger-Crottendorf und zeigen Hitlergruß

24.

Februar
2020
Montag

Gegen 19 Uhr laufen zwei Männer die Schirmerstraße im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf entlang und brüllen Parolen wie "Heil Hitler" und "Alle Juden müssen sterben". Sie zeigen weiterhin mehrfach den Hitlergruß.

Rassistische Anfeindungen in Stötteritz

1.

Juli
2019
Montag

Eine Gruppe älterer Männer ruft gegen 20.30 Uhr rassistische Parolen in Richtung einer Gruppe Jugendlicher. Diese steigen in eine Bahn ein. Die älteren Männer erklären danach einer vorbei laufenden Passantin ungefragt, dass sie hier gerade aufgeräumt hätten. Ihrer Meinung nach wollen diese "dreckigen N* und Neubürger ja nur gute deutsche Mädchen unter Drogen setzen und vergewaltigen." Als die Passantin erwidert, dass sie solche Parolen nicht hören möchte wird sie als "Hippie-" und "Antifa-Schlampe" beleidigt.

Rassistische Parolen durch Lok-Fans

9.

März
2019
Samstag

Beim Auswärtsspiel von Lok Leipzig in Erfurt randalieren Lok-Fans sowohl während der Hin- und Rückfahrt sowie in Erfurt. Sie verunreinigen den Zug, bedrohen und beleidigen das Zugpersonal, zudem zerstören sie in Erfurt mehrere Fahrzeuge. Im Zug skandieren sie rassistische Parolen.

Nach der Rückkehr grölen ca. 20 bis 30 Fans in der Goethestraße die nationalistische und rassistische Parole: "Deutschland den deutschen, Ausländer raus".

"Sieg Heil"-Rufe in Schönefeld

6.

Juli
2018
Freitag

Am 6. Juli laufen gegen Mitternacht circa 10 Personen mitten auf der Heinkstraße in Richtung des Mariannenparks durch Schönefeld-Abtnaundorf, singen ein Lied einer bekannten Neonazi-Band und grölen "Sieg Heil".

Antisemitische Parolen in Schleußig

2.

September
2017
Samstag

Am Samstag vormittag schreit ein Mann auf dem Hinterhof in der Brockhausstraße laut herum. Unter anderem soll er „Judenpack nach Auschwitz-Birkenau!“ gerufen haben.

Rassistische Schriftzüge an Betonsperren in Leipzig

12.

Dezember
2017
Dienstag

Unbekannte beschmieren im Leipziger Zentrum mehrere Betonsperren mit den Schriftzügen "Danke Merkel" sowie "MultiKulti läuft". Die Betonsperren sind eine Sicherheitsvorkehrung in Reaktion auf den Terroranschlag im Dezember 2016 auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Sie sollen Fahrzeugen den Zugang zum Weihnachtsmarkt erschweren bzw. verunmöglichen.

Neulich in Leipzig: Neonazistische Parole durch Betreiber des UT Connewitz

19.

Mai
2016
Donnerstag

In der englischsprachigen Zeitung "The Christian Science Monitor" erscheint ein Artikel, der sich mit dem Stadtteil Connewitz und seinen Bewohner_innen befasst. Danach setzt sich Connewitz aus unzähligen "non-radical residents", also nicht-radikalen Bewohner_innen, sowie einer kleinen Zahl - oder wenigen hundert - "far-left radicals" zusammen.