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politische Gegner_innen

Ereignisse nach Themen

LINKEN-Plakat in Grünau mit Fadenkreuz beschmiert

5.

August
2019
Montag

Ein Plakat des LINKEN-Direktkandidaten Adam Bednarsky (Wahlkreis 29) wird mit einem großflächigem Fadenkreuz beschmiert. Das Fadenkreuz ist so angebracht, dass es auf das Gesicht des Kandidaten gerichtet ist. Damit wird er symbolisch zum Abschuss freigegeben und zu Gewalttaten gegen ihn aufgerufen.

LINKEN-Wahlkämpfer_innen in Colditz bedroht

28.

Juli
2019
Sonntag

Mitglieder der Partei DIE LINKE plakatierten im Rahmen des Landtagswahlkampfes in der Colditzer Umgebung. Beim Anbringen der eigenen Plakate fällt den LINKEN-Mitgliedern auf, dass vor Ort AfD-Wahlplakate großflächig abgerissen und zerstört wurden. Als sie sich gegen 14:45 Uhr mit dem Auto von Sermuth nach Zetzsch in Bewegung setzen, wurden sie kurz vor dem Ortsausgang Sermuth von einem schwarzen VW Transporter mit verdunkelten Scheiben, auffälligen Stickern und ohne Nummernschild überholt und schließlich ausgebremst.

Neonazistische Schmiererei in Güntzstraße

26.

Juli
2019
Freitag

In der Nacht von Freitag zu Samstag werden in der Leipziger Güntzstraße an einem Verkehrsschild die neonazistischen Slogans "White Power" und "White Pride" angebracht. Beide Slogans stehen für das Überlegenheitsdenken einer "weißen Rasse", welche dies auch gewalttätig durchsetzen muss.

Hakenkreuz-Graffiti samt Mordaufruf an TRAM-Haltestelle angebracht

19.

Juli
2019
Freitag

An der Haltestelle Naunhofer Straße in Probstheida nahe des Wilhelm-Külz-Parks schmiert eine unbekannte Person den Schriftzug "Zecken töten" und darunter ein Hakenkreuz. "Zecken" wird in diesem Kontext als abwertende Bezeichnung für Linke verwendet, die als politische Gegner_innen markiert werden.
Am 30. Juni wurden im Umfeld des Parks Aufkleber mit ähnlichen Botschaften verklebt.

Neonazis verteilen Propaganda und provozieren beim CSD

13.

Juli
2019
Samstag

Beim alljährlichen Christopher-Street-Day (CSD) in Leipzig findet in Leipzig eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Dabei kommt es zu drei Vorfällen:

An einem Stand einer antifaschistischen Initiative pöbeln und provozieren Neonazis. Nur drei der vielen daneben stehenden Personen, die um Hilfe gebeten werden, greifen ein. Erst als die Security herbeigeholt wird, können die Neonazis abgewiesen werden.

Rechte Schmierereien in Schönbachstraße

31.

Mai
2019
Freitag

In der Leipziger Schönbachstraße werden mehrere rechte Schmierereien angebracht. Zu lesen ist unter anderem der Slogan "Anti-Antifa" sowie der neonazistische Zahlencode 88. Die Zahl 8 steht in in diesem Zusammenhang für den achten Buchstaben im Alphabet, die Zahl 88 für "HH" als Abkürzung für "Heil Hitler".
Der genaue Tag der Entstehung der Schmierereien ist nicht bekannt.

Erneut neonazistische Schmierereien in Grünau angebracht

7.

Juli
2019
Sonntag

In Grünau wird am Wochenende ein Freizeittreff mit neonazistischen Parolen beschmiert. Darunter befinden sich Bedrohungen politischer Gegner_innen, wie "Anti AFA" (AFA steht für Antifaschistische Aktion) und "Fuck Antifa" sowie der Schriftzug "NS-Zone". Außerdem wird eine rassistische Drohung mit einem ausgeschriebenen "Hakenkreuz" angebracht.

Neonazistische Sticker in Meusdorf angebracht

22.

Juni
2019
Samstag

An einem Straßenverkehrsschild an der Ecke Joachim-Gottschalk-Weg und Romain-Rolland-Weg werden mehrere neonazistische Sticker angebracht. So ist auf einem der Slogan "White Power" mit einer Flagge der ehemaligen konföderierten Staaten von Amerika abgebildet. Diese südlichen Bundesstaaten der USA spalteten sich 1861 von den USA ab, unterlagen im US-Bürgerkrieg und kehrten 1865 in den Gesamtstaat zurück. Grund war die Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten sowie dessen ablehnende Haltung zur Sklaverei (welche in den Südstaaten weit verbreitet war).

LINKEN-Büro in Grünau erneut angegriffen

8.

Juni
2019
Samstag

Erneut wird das Büro der Partei Die Linke in Grünau angegriffen. Vermutlich in der Nacht schlagen Unbekannte die Scheibe der Eingangstür ein.

Neonazis provozieren bei linker Demo

1.

Juni
2019
Samstag

Mehr als 500 zumeist junge Menschen demonstrieren am Samstag für eine solidarische Gesellschaft unter dem Motto "Fight For Your Future". Die Demonstrationsteilnehmenden positionieren sich gegen Nationalismus, Nazi-Gewalt und die Ignoranz weiter Teile der Gesellschaft demgegenüber. Sie fordern den Erhalt und Ausbau von städtischen Grünflächen und fordern eine integrative Gesellschaft, kritisieren dass antifaschistische Projekte im ländlichen Raum kriminalisiert werden und dass Menschen, die andere vor dem Etrinken retteten, nun der Prozess dafür gemacht wird.