politische Gegner_innen

Ereignisse nach Themen

Neonazistische Graffiti an Alter Messe

1.

Dezember
2017
Freitag

Unbekannte sprühen ein Fadenkreuz auf einem Antifa-Graffiti sowie ein "Anti 161" in die Nähe eines Möbelhauses auf der Alten Messe. 161 steht dabei für die Buchstaben AFA und somit als Abkürzung für Antifaschistische Aktion.

Mehrere Angriffe durch Neonazis bei Spiel des RSL in Schildau

15.

Oktober
2017
Sonntag

Beim Auswärtsspiel der Fußballmanschaft des Roten Stern Leipzig beim TSV Schildau kommt es mehrfach zu verbalen und körperlichen Angriffen auf Spieler und Fans des RSL.
Eine fortwährende Aneinanderreihung von Beleidigungen und Bedrohungen gipfelt im Angriff mit Flaschen und Steinen auf den abfahrenden Konvoi der Gäste aus Leipzig.

Leipziger Juso-Vorsitzender in Delitzsch bedroht

22.

Juli
2017
Samstag

In der Nacht zu Samstag bedrängt und bedroht eine Gruppe von sechs bis acht Personen zwei Menschen, darunter den Leipziger Vorsitzenden der Jusos, die - von einer Feier kommend - auf dem Weg zum Bahnhof waren. In der Gruppe befindet sich auch einer der tatverdächtigen Neonazis, die am Angriff auf Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt gewesen waren.

"Aufrechte Deutsche" gegen linke Aufkleber in Lindenau

4.

Juni
2017
Sonntag

Am Sonntagabend kratzt eine Frau auf dem Lindenauer Markt an der Ecke Demmeringstraße mit einem Messer linke und alternative Aufkleber ab. Ihr Begleiter behält derweil die Umgebung im Blick. Als sie von Passanten auf ihr Treiben angesprochen werden, reagieren sie verbal aggressiv. Die Frau äußert u.a., sie würde sich als "aufrechte Deutsche" fühlen und Muslime, Juden und "Zecken" verachten.

Stein auf Scheibe vom Abgeordnetenbüro Linxxnet in Connewitz geworfen

27.

März
2017
Montag

Unbekannte werfen einen Stein durch die Fensterscheibe des Linxxnet. Das Linxxnet ist ein Projekt- und Abgeordnetenbüro der Partei DIE.LINKE. Der Steinwurf erfolgte auf ein Unterstützungsplakat für Geflüchtete.

Bedrohungen über Twitter vor LEGIDA-Demo

8.

Januar
2017
Sonntag

Der Twitter-Account "Sport Frei Leipzig" bedroht auf Twitter mehrere Personen, die in der Vergangenheit aktiv im Protest gegen das islamfeindliche Bündnis Legida aktiv waren. In den Tweets wird angedeutet, dass der Inhaber_die Inhaberin des Accounts 67 Adressen von politischen Gegner_innen besitze und diese auf eine eigene Neonazi-Aktionskarte eingetragen worden seien. Damit wird suggeriert, dass jederzeit ein Angriff auf eben diese Ziele erfolgen könne.

Anschlag auf Kanzelei des sächsischen Grünen-Vorsitzenden

20.

November
2016
Sonntag

In der Nacht zum Sonntag wird die Kanzlei des sächsischen Landesvorsitzenden der Grünen Jürgen Kasek attackiert. Unbekannte sprühen an die Hauswand "Lügen Kasek" und hinterlassen einen Stein bemalt mit SS-Runen.

Bus von Busunternehmen angezündet

9.

November
2015
Montag

Einem Busunternehmen, welches in der Vergangenheit u.a. Gegendemonstrant_innen zu Pegida-Demonstrationen gefahren hatte, wurde dafür ein Bus angezündet. Im Weiteren wurden die Fensterscheiben eines Reisebusses eingeworfen und zusätzlich die Parole "Volksverräter" an die Tür eines Fahrzeuges geschmiert. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde im Mai 2016 eingestellt.

Schwerer Angriff auf alternativen Jugendlichen

5.

Februar
2016
Freitag

Ein 20-jähriger greift am Freitagabend in Grimma einen 19-jährigen auf der Straße mit einem Schraubenzieher an. Das Opfer wird lebensgefährlich verletzt und muss im Krankenhaus notoperiert werden.
Die Ex-Freundin des Opfers äußerte sich gegenüber MOPO24 wie folgt: "Die Tat war geplant. Die beiden kannten sich schon länger. Aber wegen ihrer politischen Einstellung gab es Streit."
Gegen den Angreifer wird ein Haftbefehl erlassen und wegen versuchten Totschlages ermittelt.

LEGIDA demonstriert gegen "Courage Zeigen"

30.

April
2016
Samstag

Am 30. April findet das Courage-Festival in Leipzig statt. Es wurde vor vielen Jahren anlässlich der in Leipzig zum ersten Mai stattfindenden Neonazi-Aufmärsche etabliert. Im Vorfeld findet eine von der Initiative "Druck machen" organisierte Konferenz statt, welche sich für "ein anderes Sachsen" einsetzt. Zwei Tage vor der Konferenz wird LEGIDA auf diese aufmerksam und bewirbt eine Kundgebung dagegen. Organisiert und angemeldet wird diese laut Eigenangaben von einer "couragierten Einzelperson". Zum Protest anwesend sind lediglich 15 Personen.