Polizei

Ereignisse nach Themen

Terrorverdacht oder Rassismus?

10.

August
2018
Freitag

Eine 32-jährige Frau meldet sich gegen 19.25 bei der Polizei, weil sie beim Einkaufen eine verdächtige Person bemerkt hat, die eine Fernbedienung und Kabel am Bauch getragen haben soll. Die Polizei sperrt daraufhin das Einkaufszentrum Reudnitz-Center sowie die umliegenden Straßen ab und führt eine umfangreiche Untersuchung durch, in deren Verlauf sich ein möglicher Straftatbestand nicht erhärtet.

Leipziger Polizei verharmlost sexuellen Übergriff

11.

Juli
2018
Mittwoch

Die Polizeidirektion Leipzig berichtet im Rahmen ihrer Medieninformation über einen sexuellen Übergriff und verharmlost dabei zunächst das Geschehen. Folgendes ist vorgefallen: Eine Frau wird am Mittwochabend in einer Straßenbahn von einem 24-jährigem Mann an die Brust gegriffen. Die Frau weist ihn zurück und stellt ihn zur Rede. Daraufhin schlägt er ihr mit der Faust ins Gesicht. Die 25-Jährige wehrt sich und hält den Täter bis zum Halt der Bahn an der Haltestelle Bayrischer Platz fest.

"Völkischer Beobachter" an Polizei geschickt

18.

Februar
2018
Sonntag

Eine Person verschickt das neonazistische Propagandablättchen "Völkischer Beobachter" an die Polizeidirektion Leipzig. Im Blatt ist ein Hakenkreuz-Symbol abgebildet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im März 2018 eingestellt.

Neulich in Leipzig: Rassistische und homosexuellenfeindliche Fangesänge von BVB-Fans

3.

März
2018
Samstag

Beim Heimspiel von RB Leipzig gegen Dortmund fallen angereiste BVB-Fans mit rassistischen, homofeindlichen und nationalistischen Fanrufen auf. So soll laut Augenzeug_innen eine Gruppe am Bahnhof unter anderem "Schwule an die Wand", "Deutschland den Deutschen" und "Scheiß Asylanten" gerufen haben. Ein Polizist hätte nach Beschwerden zu verstehen gegeben, dass man diese Aussagen in einer Demokratie aushalten müsse.

Hakenkreuz in Kitzscher geschmiert

24.

Januar
2018
Mittwoch

Ein Pendler, der nahezu täglich durch Kitzscher fährt, entdeckt ein neonfarbenes Hakenkreuz an einer Hausfassade. Nach mehreren Tagen informiert er die lokale Polizei, welche es ablehnt, eine Anzeige aufzunehmen, da sich die Polizei selbst darum kümmere. Mehrere Tage lang versäumt es die Polizei das Unternehmen zu informieren, auf deren Hauswand sich das Hakenkreuz befindet. Erst durch Informationen der LVZ wird das Unternehmen informiert und entfernt das Hakenkreuz zeitnah.

Hakenkreuz auf Polizeiauto geschmiert

9.

Januar
2017
Montag

Unbekannte schmieren in Torgau ein Hakenkreuz auf ein Polizeiauto. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im November 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

"Sieg Heil"-Rufe in Schkeuditz

24.

September
2016
Samstag

Ein Erwachsener ruft im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme in Schkeuditz "Sieg Heil" und zeigt den Hitlergruß. Später wiederholt er dies am gleichen Ort. Dafür wird er im Februar 2017 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Polizist beschimpft und "Heil Hitler" gerufen

19.

Oktober
2015
Montag

Ein Heranwachsender beschimpft einen Polizisten und ruft "Heil Hitler". Dafür wird er im Dezember 2016 wegen Beleidigung in Tatmehrheit mit dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Neulich in Leipzig: "Polizeirassismus" in Connewitz

17.

September
2017
Sonntag

Im Leipziger Stadtteil Connewitz befindet sich auf einem Basketballfeld nahe dem Connewitzer Kreuz ein Graffiti auf welchem über der Silhouette der Stadt der Schriftzug "No Cops, No Nazis, Antifa Area" zu lesen ist. Die Entfernung und dauerhafte Abwesenheit des Teils "No Cops" wird teilweise Tag und Nacht durch die Polizei bewacht. Laut Eigenangaben der Polizei würden sie den gesamten Stadtteil überwachen, nicht nur das Graffiti.

Neulich in Leipzig: Polizeigewalt am Rand einer Konferenz

7.

Oktober
2017
Samstag

In Leipzig findet die dreitägige Konferenz "Selbstbestimmt und Solidarisch" statt. In der Nacht von Samstag zu Sonntag kommt es zu einer gewaltsamen Polizeikontrolle von zwei Referenten aus Kamerun.