Polizei

Ereignisse nach Themen

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Dezember 2011

31.

Dezember
2011
Samstag

In sechs Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat Dezember die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet. So beschreibt die Polizei in einem Fall den Versuch eines Autodiebstahls in Gohlis, bei dem der Beschuldigte beobachtet und festgenommen wurde. Die Staatsangehörigkeit des vermeintlichen Täters wird dabei in Zusammenhang mit seiner wiederholten Straffälligkeit genannt.

Zeugen eines sexistischen Übergriffs am Bahnhof von Täter und Polizei beleidigt

19.

November
2011
Samstag

Am Samstagmorgen wurden zwei Personen in der Leipziger Innenstadt, unweit des Hauptbahnhofes, Zeugen eines Übergriffs auf eine Frau. Diese wurde von einem Mann gegen eine Wand gedrückt und schrie um Hilfe. Die Zeugen verständigten die Polizei und versuchten, die Situation zu beruhigen. Nachdem sich die Frau befreien konnte, wurden die Zeugen selbst von dem Mann rassistisch und antisemitisch beleidigt, bedroht und einer von ihnen geschlagen.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat November 2011

30.

November
2011
Mittwoch

In zwei Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat November die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet.

Die in den Pressemitteilungen aufgeführten Taten stehen in keinerlei erkennbarem Zusammenhang mit der Herkunft der Tatverdächtigen. Erst recht gilt dies für den rechtlichen Aufenthaltsstatus mutmaßlicher Täter.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Oktober 2011

31.

Oktober
2011
Montag

In sieben Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat Oktober die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet.

Die in den Pressemitteilungen aufgeführten Taten stehen in keinerlei erkennbarem Zusammenhang mit der Herkunft der Tatverdächtigen. Erst recht gilt dies für den rechtlichen Aufenthaltsstatus mutmaßlicher Täter.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat September 2011

30.

September
2011
Freitag

In sechs Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat September die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet.

Die in den Pressemitteilungen aufgeführten Taten stehen in keinerlei erkennbarem Zusammenhang mit der Herkunft der Tatverdächtigen. Erst recht gilt dies für den rechtlichen Aufenthaltsstatus mutmaßlicher Täter_innen.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat August 2011

31.

August
2011
Mittwoch

In sechs Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat August die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet.

Die in den Pressemitteilungen aufgeführten Taten stehen in keinerlei erkennbarem Zusammenhang mit der Herkunft der Tatverdächtigen. Erst recht gilt dies für den rechtlichen Aufenthaltsstatus mutmaßlicher Täter_innen.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Juli 2011

31.

Juli
2011
Sonntag

In fünf Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat Juli die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet. Bei den Schilderungen der Fälle nennt die Polizei nicht-deutsche Herkunft und rechtlichen Aufenthaltsstatus von Tatverdächtigen. Diese stehen jedoch mit den Taten in keinerlei erkennbarem Zusammenhang.

Neulich bei der Polizei: Verstoß gegen den Pressekodex

20.

Juni
2011
Montag

Die Polizeidirektion Leipzig informiert in ihrer Pressemitteilung vom 20. Juni von einem Vorfall am 18. Juni. Es wird über den Diebstahl einer Handtasche berichtet, den eine Zeugin bei der Polizei meldete. Daraufhin wurde ein Mann festgenommen, auf den Beschreibung der Zeuginnen zutrafen. Der Tatverdächtige sei, so wird es in der Pressemitteilung der Polizei ausgeführt, ein "Tunesier, der sich hier mit Duldung aufhält".

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Juni 2011

30.

Juni
2011
Donnerstag

In zwei Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat Juni Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet. Bei den Schilderungen der Fälle nennt die Polizei nicht-deutsche Herkunft und rechtlichen Aufenthaltsstatus von Tatverdächtigen. Diese stehen jedoch mit den Taten in keinerlei erkennbarem Zusammenhang.

Sächsische Zustände - Wie die Sächsische Demokratie den Nährboden für Nazis fruchtbar hält

Rassismus

Neonazis terrorisieren Kleinstädte. Die Landesregierung gängelt derweil demokratische Initiativen. Der Streit um die Extremismusklausel lenkt von der Alltagsmacht ab, die Neonazis vielerorts erobert haben.

Von Michael Kraske