Propaganda

Ereignisse nach Themen

Taucha: "Bombennacht"-Schmierereien

11.

Februar
2009
Mittwoch

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein Garagenkomplex in der Tauchaer August-Bebel-Straße mit schwarzer Farbe besprüht. Die Schmierereien beziehen sich laut LVZ auf die Bombardierung Dresdens im Jahr 1945. Die Polizei ermittelt. Ähnliche Propagandaaktivitäten gab es zuvor bereits in Borna.

Borna: weitere "Bombennacht"-Plakate und -Sprühereien

12.

Februar
2009
Donnerstag

Am Donnerstag Nachmittag wurden in der Bornaer Sachsenallee weitere Plakate mit Bezug zur "Dresdener Bombennacht" entdeckt und entfernt. Bereits am Dienstag hatte die Bornaer Polizei an einer Bahnbrücke mehrere Bettlaken mit Sprüchen zu diesem, bei Neonazis beliebten Propaganda-Thema sichergestellt. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag haben Unbekannte zudem das Kassenhäuschen des Rudolf-Harbig-Stadions sowie eine Turnhallenwand mit "Bombennacht"-Schriftzügen beschmiert.

Borna: "Bombennacht"-Bettlaken an Bahnbrücke angebracht

10.

Februar
2009
Dienstag

Am Dienstagmorgen hat die Polizei in Borna mehrere Bettlaken sichergestellt, die an der Bahnbrücke in der Deutzener Straße angebracht waren. Wie die Polizei mitteilte, bezogen sich die darauf zu lesenden Sprüche auf die "Dresdener Bombennacht, Massenmord und Holocaust". Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Unangemeldeter Naziaufmarsch in Eilenburg

30.

Januar
2009
Freitag

Am 30.01. führten gegen 19:15 Uhr ca. 40 bis 50 Neonazis eine unangemeldete Versammlung auf dem Marktplatz in Eilenburg durch. Sie führten neben Transparenten auch brennende Fackeln mit sich. Als die Polizei eintraf, kam es zur Auflösung der Versammlung, die Fackeln wurden zurückgelassen.

Schmierereien mit rechten Inhalten (Groitzsch)

1.

Februar
2009
Sonntag

Im Stadtgebiet von Groitzsch wurden am 01.02. mehrere Schmierereien mit rechten Inhalten entdeckt. Die Ermittlungen dauern an.

Nazi-Flugblatt gegen "Linksextremisten" in Wurzen

23.

Januar
2009
Freitag

Im Stadtgebiet von Wurzen findet sich in vielen Briefkästen ein zweiseitiges A4-Flugblatt mit dem Titel "Burgerpost [sic!] #2". Der Untertitel "Für Volksherrschaft, Wahrheit und echte Meinungsfreiheit" spielt offenbar auf den "Bürgerbrief für Demokratie und Zivilcourage" an, den das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) aus Wurzen im vergangenen Jahr dreimal herausgegeben hat, um über Rechtsextremismus aufzuklären und Projekte zur Demokratieförderung vorzustellen.

NPD-"Suppe für Bedürftige" am Lindenauer Markt

18.

Januar
2009
Sonntag

Am Sonntag führte die NPD von 11 Uhr bis 13.00 Uhr eine Propagandaveranstaltung auf dem Lindenauer Markt durch. Mit "Suppe für Bedürftige" und Propaganda-Material wollte die rechte Partei im Stadtteil ihre vermeintliche soziale Ader zeigen.

Hakenkreuzfahne in Klitzschen/Gemeinde Mockrehna

13.

Januar
2009
Dienstag

In Klitzschen (Gemeinde Mockrehna; bei Torgau) wurde am Abend des 13.01., gegen 21:44 Uhr, auf einem ca. 16m hohen Silo einer Biogasanlage eine 100cm x 150cm große Hakenkreuzfahne festgestellt. Die Feuerwehr entfernte sie mit Hilfe einer Drehleiter. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

NPD verteilt "Leipziger Stimme"

16.

Januar
2009
Freitag

Am Freitagmorgen wurde in den Briefkästen der Stadtteile Portitz und Thekla das NPD-Propaganda-Blatt "Leipziger Stimme" verteilt. Die 4-seitige Zeitung bedient sich üblicher rechtsradikaler Parolen mit explizitem Leipzigbezug.

Das Propaganda-Blatt wurde ausserdem in den Stadtteilen Möckern, Lindenau und Großzschocher verteilt.

Wurzen: Neonazis vom "Freien Netz" bezeichnen Prinzen-Sänger als "Berufshetzer" und "Vorzeige-Antideutschen"

6.

Januar
2009
Dienstag

Das "Freien Netz Nordsachsen" brüstet sich virtuell damit, Sebastian Krumbiegel während seines Besuches im Rahmen einer Schultour in Wurzen (Landkreis Leipzig) kritisch begleitet zu haben. Zwar wurden die Neonazis, die den Sänger der Prinzen nach eigenen Angaben "einmal nach seiner persönlichen Intension und seinen politischen Neigungen zum Anti-Deutschtum" befragen wollten, zu Krumbiegels musiklischem Vortrag über die Themen Migration, Intoleranz und Vorurteile in der Berufsschule nicht eingelassen.