Propaganda

Ereignisse nach Themen

Schriftzug "Danke NSU"

28.

August
2018
Dienstag

Unbekannte bringen an einer Mauer zu einem Mehrfamilienhaus den Schriftzug "Danke NSU" an. Der "Nationalsozialistische Untergrund" (kurz NSU) ist eine neonazistische Terrorgruppe, welche zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen ermordete.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Oktober 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistische Schmierereien in Delitzsch

17.

Juli
2018
Dienstag

Unbekannte beschmieren in Delitzsch ein Verkehrszeichen mit einem Hakenkreuz und dem Slogan "Heil Hitler". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Oktober 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

"Judenpack" auf Auto geschmiert

15.

August
2018
Mittwoch

Unbekannte beschmieren die Motorhaube eines parkenden Autos mit dem Wort "Judenpack". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Oktober 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistische Nachrichten an Wohnungstür angebracht

17.

Juni
2018
Sonntag

An die Wohnungstür einer türkischen Familie wird ein Zettel mit rassistischen Äußerungen abgebracht. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird im Oktober 2018 eingestellt.

Neonazi-Konzert in Staupitz

13.

Oktober
2018
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit etwa 185 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands beim Konzert "Kraft durch Musik" sind "Brutal Attack" (Großbritannien), "Kraft durch Froide" (Sachsen), "Thoytonia" (Sachsen) und "SPN-S" (Brandenburg).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Antizionistische Aufkleber in Kleinzschocher angebracht

27.

November
2018
Dienstag

Im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher verkleben Unbekannte Aufkleber mit der Aufschrift: "Stop Israeli Terrorism". Der einseitige Vorwurf des Terrorismus gegenüber dem Staat Israel, der nicht weiter erläutert wird, soll ihm die Legitimation absprechen.

Der sogenannte Antizionismus ist eine Gegenbewegung zum Zionismus und spricht, häufig antisemitisch motiviert, dem jüdischen Staat Israel das Existenzrecht ab. Der Zionismus ist eine von Theodor Herzl begründete Überzeugung, dass Juden und Jüdinnen einen eigenen Staat benötigen, in welchem sie sicher leben können.

Ode "Der Tod fürs Vaterland" von Friedrich Hölderlin geklebt

19.

November
2018
Montag

Auf der Karl-Liebknecht-Straße wird an der Ecke Schletterstraße ein Plakat mit Abschnitten aus der Ode "Der Tod fürs Vaterland" von Friedrich Hölderlein geklebt (erste, zweite, dritte und sechste Strophe).
An dieser Stelle befand sich zuvor Stelle ein Plakat in Gedenken an Achmed B., der an diesem Ort 1996 von zwei Neonazis ermordet wurde.

Identitären-Banner an Leipziger Schule

16.

November
2018
Freitag

Am Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig-Lößnig wird ein Transparent mit der Aufschrift "Linken Lehrer in den Kaffee spucken. Identitäre Bewegung jetzt auch an deiner Schule." aufgehängt. Mit dem Transparent soll auf eine hippe und moderne Art und Weise vermeintlich linke Positionen an Schule diskreditiert werden. Als Korrektiv bietet sich hier die rechte "Identitäre Bewegung" an.

Rassistische Schmiererei und Reichsflagge in Miltitz

30.

Oktober
2018
Dienstag

In S-Bahnhof in Leipzig-Miltitz wird der rassistische Slogan "STOPPT MULTIKULTI MESSERSTECHER" gemeinsam mit der Reichskriegsflagge angebracht. Die Reichskriegsflagge wurde von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung zur Flagge der Weimarer Republik verwendet und ist bei Neonazis zum Beispiel auf Demonstrationen beliebt, da das Zeigen nicht strafbar ist.

Rassistische Schmiererei und Reichsflagge am Bahnhof in Miltitz

20.

August
2018
Montag

Am S-Bahnhof in Leipzig-Miltitz wird der rassistische Slogan "STOPPT Multikulti" zusammen mit der schwarz-weiß-roten Reichsflagge angebracht. Die Reichsflagge wurde von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung zur Flagge der Weimarer Republik verwendet und ist bei Neonazis zum Beispiel auf Demonstrationen beliebt, da das Zeigen nicht strafbar ist. Aufgrund öffentlichen Drucks durch Anwohner_innen wird die Schmiererei entfernt.