Rassismus

Ereignisse nach Themen

Rassistischer Angriff in Delitzsch

31.

Mai
2018
Donnerstag

In Delitzsch greifen fünf junge Männer im Alter von ca. 15 bis 17 Jahren drei nicht-deutsche Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren an. Einer der Täter beleidigt die drei Geschädigten. In dessen Folge kommt es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei erleiden die drei Jugendlichen Verletzungen, zudem wird ihre Kleidung beschädigt. Die Polizei sucht nach den bisher unbekannten Tätern.

Hakenkreuze an Asylunterkunft in Brandis geschmiert

22.

März
2018
Donnerstag

Unbekannte beschmieren in einer Unterkunft für Geflüchtete in Brandis mehrere Türen und Wände mit Hakenkreuzen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im April 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistischer Angriff in Oschatz

4.

November
2016
Freitag

Zwei männliche Personen schlagen einen "ausländischen Jugendlichen" in Oschatz mit einer Bierflasche. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wird im April 2018 eingestellt.

Rassistische Beleidigung in Leipzig

31.

August
2017
Donnerstag

Ein Mann beleidigt und beschimpft eine serbische Familie rassistisch. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird im April 2018 eingestellt.

Rassistischer Post auf Anti-Asyl-Seite in Oschatz

4.

April
2018
Mittwoch

Auf der rassistischen Facebook-Seite "WIR für Oschatz" wird das Aufkommen sommerlicher Temperaturen rassistisch konnotiert. Angeblich würden Geflüchtete "wieder Plätze, Parks und Umgebung unsicher" machen. Als Beispiele werden dafür "wildes Pinkeln" und "dröhnende Musik" genannt. Ignoriert wird dabei geflissentlich, dass dies nicht ein Problem durch Geflüchtete ist. Bezeichnet wird das betroffene Kollektiv-Subjekt außerdem im rechten Jargon als "Nafris".

Rassistischer Angriff auf Schwangere in Wurzen

23.

Februar
2018
Freitag

Zwei vermummte Männer lauern gegen 20.30 Uhr einer 19-jährigen schwangeren Frau aus Eritrea vor ihrer Wohnungstür auf und beschimpfen sie rassistisch, schlagen und treten sie. Die Frau, welche zu diesem Zeitpunkt im siebten Monat schwanger ist, muss anschließend im Krankenhaus behandelt werden und erstattet Anzeige. Sie und das Kind tragen scheinbar keine bleibenden Schäden davon.

Erneut rechte Aufkleber in Großbardau

8.

Mai
2018
Dienstag

In Großbardau, einem Ortsteil von Grimma, werden mehrere neonazistische Schmierereien und rechte Sticker angebracht. Neben Hakenkreuzen findet sich u.a. ein "Ausländer Raus"-Schriftzug sowie die Parole "White Power".

Rechte Aufkleber am Bon Courage-Büro

28.

April
2018
Samstag

Am Samstag werden an der Beratungsstelle des zivilgesellschaftlichen Vereins Bon Courage in Borna mehrere rassistische Aufkleber angebracht. Auf einem ist in deutscher und arabischer Sprache "Kehrt in die Heimat zurück! Sie braucht euch!" zu lesen. Auf einem weiteren "Elterinnen, Kinderinnen, Mensch*innen, Vereinigt euch GEGEN die VerGENDERung der deutschen Sprache". Mit Letzterem soll gegen eine sensible Sprache welche alle Geschlechter einschließt polemisiert werden.

Rechte Plakate an Beratungsstelle

5.

Februar
2018
Montag

Unbekannte bringen in Grimma an einer Beratungsstelle für Geflüchtete Plakate der "Identitären Bewegung" an. Auf diesen ist "Ermordet, Verhöhnt, Vergessen" zu lesen. Mit dieser Kampagne wollen die "Identitären" auf vermeintlich vergessene Opfer von "Ausländerkriminalität" aufmerksam machen. Sie fordern ein "angemessenes Gedenken für die Opfer der fatalen Multikulti-Ideologie", den "Rücktritt aller politisch Verantwortlichen im Zusammenhang mit der illegalen Grenzöffnung 2015" sowie die "Remigration aller kriminell gewordenen Einwanderer".

Neonazistische Propaganda an Unterkunft für Geflüchtete

12.

Januar
2018
Freitag

Unbekannte bringen an einer Unterkunft für Geflüchtete in Leipzig ein Hakenkreuz sowie die Parole "Deutsch ihr Nutten" an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im März 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.