Rassismus

Ereignisse nach Themen

Menschenverachtende Aufkleber in Oschatz

11.

Juni
2021
Freitag

Entlang der Eichstädt-Promenade sowie des Wegs zu einer Kleingartenanlage sind in Oschatz zahlreiche Sticker verklebt. Sie stammen teilweise von der Jugendorganisation der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), ihrer Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) sowie einem neonazistischen Versandhandel (druck-18). Als Geschäftsführer auf der Webseite ist der Thüringer Neonazi Tommy Frenck aufgeführt. Die Sticker bedienen rassistische Stereotype oder verhöhnen Geflüchtete, die über das Mittelmeer fliehen. Außerdem richtet sich ein Sticker gegen Windkraftanlagen.

Nächtliche rassistische und neonazistische Parolen in Lindenau

30.

Mai
2021
Sonntag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag zwischen 01:00 und 02:00 Uhr zerstören zwei Männer auf dem Spielplatz in der Queckstraße zuerst mehrere Glasflaschen. Danach rufen sie mehrfach "Sieg Heil", beziehen sich lautstark positiv auf Adolf Hitler und Hermann Göring und äußern sich antisemitisch und rassistisch.

Rassistisches, gewaltverherrlichendes T-Shirt im Umfeld von Lok Leipzig verbreitet

31.

Mai
2021
Montag

Über verschiedene soziale Netzwerke wird ein T-Shirt verbreitet und zum Kauf angeboten, welches einen klaren Bezug zum Fußballclub Lokomotive Leipzig herstellt. Neben dem großen Lok-Logo prangen auf dem T-Shirt vorne die Slogans "Inselverbot. Wir kommen wieder" sowie "Troublemakers Mallorca". Auf der Rückseite ist der Spruch "Lok auf Malle nur Krawalle" zu lesen. Dazu sind vor dem Umriss der Insel Mallorca zwei Personen in gelb abgebildet, die eine weitere Person in schwarz angreifen.

Schmiererei ruft zum Mord an Angela Merkel auf

29.

Mai
2021
Samstag

Am Obi-Baumarkt im Zentrum-Ost werden mit schwarzem Stift die Slogans "Tötet Merkel", "Kill Merkel" sowie "Fuck Araber" angebracht. Damit wird zum Mord an der aktuellen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgerufen.

Racial Profiling auf der Eisenbahnstraße

13.

Mai
2021
Donnerstag

Gegen 16 Uhr kontrolliert die Polizei auf der Eisenbahnstraße, in der Nähe der Haltestelle Einerstraße ca. 15 Jugendliche. Dabei kommen fünf Mannschaftswagen sowie ein Streifenwagen zum Einsatz. Die Kontrolle dauert etwa eine halbe Stunde. Die Betroffenen Jugendlichen kennen sich zum Teil nicht. Von der Polizei wird ihnen mitgeteilt, dass in letzter Zeit mehrere Grundstücke aufgebrochen und dort gesprayt wurde. Konkrete Hinweise, dass die kontrollierten Jugendlichen an diesen Taten beteiligt waren, legt die Polizei dar.

Rassistische Beleidigung in Regis-Breitingen

3.

Februar
2021
Mittwoch

Ein DHL-Fahrer wird in Regis-Breitingen rassistisch beleidigt. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen einen Tatverdächtigen wird eingestellt.

Rassistische Bedrohung im Volkspark Kleinzschocher

11.

Mai
2021
Dienstag

Gegen 14:00 Uhr geht ein junges Pärchen im Park spazieren. Als ein Fahrradfahrer an ihnen vorbeifährt, pöbelt er sie an. Anschließend steigt er ab und ruft laut "Rassenschande hier" aus und entfernt sich sofort wieder. Offenbar nimmt er Anstoß daran, dass das Mädchen weiß und der Junge Schwarz ist und bringt seinen Rassismus lautstark zum Ausdruck. Mehrere umstehende Personen reagieren nicht. Eine Person bietet den beiden Unterstützung in Form eines Gesprächs an.

Erneut rassistische Parolen vor Haus in Trebsen

13.

Mai
2021
Donnerstag

Nach dem Vorfall in der Nacht zuvor versammeln sich am Donnerstagabend kurz nach Mitternacht wieder mehrere Personen vor einem Einfamilienhaus in Trebsen und rufen laut Polizei rassistische Parolen. Die Gruppierung entfernt sich danach auf Fahrrädern und zu Fuße.

Familie in Trebsen rassistisch beleidigt und bedroht

12.

Mai
2021
Mittwoch

In der Nacht zu Donnerstag bedrohen und attackieren mehre Personen in Trebsen (Landkreis Leipzig) eine Familie auf ihrem Grundstück. Die Bewohner_innen des Einfamilienhauses werden dabei rassistisch beleidigt. Eine Frau erleidet dadurch einen emotionalen Zusammenbruch.

SS-Runen an Döner-Bistro und Baustelle

4.

Mai
2021
Dienstag

Um den Lindenauer Markt werden mit Kreide SS-Runen angebracht. Diese werden zum einen an den äußeren Teil einer Baustelle angemalt. Zum anderen sind sie auf die äußere Seite eines Döner-Bistros angebracht. Dies kann als Bedrohung gegenüber den Betreiber_innen des Bistros gewertet werden. Neben rassistischen Anfeindungen und Angriffen sind häufig auch die Ladengeschäfte von BIPOC und migrantisch gelesenen Personen Ziel von Zerstörung und Sachbeschädigungen.