Rassismus | chronik.LE

Rassismus

Ereignisse nach Themen

NPD-Kundgebung gegen geplante Notunterkunft für Geflüchtete in Schönefeld

18.

November
2013
Montag

Unter dem Motto "Es reicht, Herr Jung" versammelten sich am 18.11.2013 gegen 18 Uhr etwa 150-200 Personen an der Löbauer Straße in Leipzig-Schönefeld zu einer von der NPD angemeldeten Kundgebung, um gegen eine geplante Notunterkunft für Geflüchtete in der ehemaligen Fechner-Schule zu demonstrieren. An der Demo nahmen neben Familien mit Kindern auch aggressive und z.T. alkoholisierte Personen teil. Augenzeug_innen zufolge wurde vereinzelt der Hitler-Gruß gezeigt.

Neonazis marschieren wieder in Leipzig-Schönefeld – Flüchtlinge beziehen Notunterkunft

7.

Dezember
2013
Samstag

Am Samstag den 07.12.2013 versammelten sich Neonazis und “besorgte Bürger” zu einer Demonstration im Leipziger Osten. Das Ziel: die neu eingerichtete Asylnotunterkunft in Leipzig-Schönefeld. Doch vor Erreichen der Unterkunft konnte der Aufmarsch durch ein Bündnis aus der Initiative "Leipzig Nimmt Platz", dem Bürgerverein Schönefeld, der Kirchgemeinde und zahlreichen AntifaschistInnen gestoppt werden und musste nach einer verlagerten Kundgebung den Rückweg antreten.

Gäste des "Luisenhof" grölen rassistische Sprüche

30.

November
2013
Samstag

Mehrere Gäste der Kneipe "Luisenhof" in der Mariannenstraße im Leipziger Stadtteil Volksmarsdorf bepöbeln vorbeilaufende Passant_innen. Weiterhin grölen sie rassistische Sprüche.

Blutige Schweineköpfe - Anschlag auf das Baugelände der geplanten Ahmadiyya Moschee

14.

November
2013
Donnerstag

Am Donnerstag Abend wurde auf das Gelände der geplanten Ahmadiyya Moschee in der Georg-Schumann-Straße im Stadtteil Gohlis ein besonders aggressiver rassistischer Anschlag verübt. Unbekannte hatten fünf abgetrennte Schweineköpfe auf Holzpfählen aufgespießt sowie Feuer auf dem Gelände und in einer Tonne gelegt.

Proteste verhindern NPD-Wahlkampfkundgebung in der Leipziger Innenstadt

17.

September
2013
Dienstag

Durch starke Proteste mit rund 500 Leuten wurde am Dienstag Nachmittag eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Rahmen ihrer "Deutschland-Tour" erfolgreich gestört. Infolge der "Platzbesetzung" musste die NPD ihren ursprünglich Kundgebungsort, den Augustusplatz, aufgeben. Vom Leipziger Ordnungsamt wurde gegen 18 Uhr der Ostplatz als Alternative angeboten und von der NPD als solche angenommen. Mit etwa zehn Teilnehmenden gab die NPD aber auch hier angesichts der zahlreichen und lautstarken Gegendemonstrant_innen ein eher klägliches Bild ab.

Leipzig: Pro-Deutschland-Kundgebung vor Al-Rahman-Moschee und vor Conne Island

16.

September
2013
Montag

Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" hielt im Rahmen ihrer Wahlkampftour zwei Kundgebungen in Leipzig ab. Von der Partei waren sechs Personen anwesend, unter ihnen deren Bundesgeschäftsführer Lars Seidensticker. Um 9:30 Uhr fand die erste Kundgebung unter dem Motto: „Zuwanderung stoppen-Islamisierung verhindern“ vor der Al-Rahman-Moschee in der Roscherstraße statt. Hierbei wurde mit rassistischen und islamophoben Parolen Stimmung gegen Muslime und Muslima sowie Migrant_innen gemacht. An gleicher Stelle fand auch schon mehrmals eine Kundgebung von der NPD statt.

Rassistische Pöbelei in Oschatz

8.

September
2012
Samstag

Unbekannte brachten am Antalya-Imbiss in Oschatz einen Zettel mit der Aufschrift "... Moslems und Türken raus aus Deutschland ... Betet von mir aus in der Türkei ..." an.

Groitzsch: Erneuter Übergriff auf Pizzeria

2.

Februar
2012
Donnerstag

Unbekannte beschädigten die Eingangstür einer Pizzeria, die in der Vergangenheit bereits häufiger Ziel rassistisch-motivierter Übergriffe war, da der Betreiber als nicht-deutsch wahrgenommen wird. In der Nähe soll gleichzeitig eine von Neonazis organisierte Party stattgefunden haben.

Rassistische Bürgermobilisierung in Rackwitz

14.

September
2013
Samstag

Mitte August wurde bekannt, dass in der nordsächsischen Kleinstadt Rackwitz die Einrichtung eines Heims für AsylbewerberInnen geplant wird. In diesem Zuge formierte sich in Rackwitz massiver rassistischer Widerstand gegen das geplante Heim. Eine neu gegründete „Bürgerinitiative Rackwitz“ rief mit einem Flugblatt dazu auf, die öffentliche Gemeinderatssitzung am 29. August zu besuchen und "die Frage zu klären warum der Bürgermeister Manfred Freigang die Einwohner der Gemeinde nicht darüber informiert hat, dass in Rackwitz ein Asylbewerberheim eröffnet werden soll".

Leipziger wegen Volksverhetzung verurteilt

3.

Februar
2013
Sonntag

Leipziger Staatsanwaltschaft verurteilt einen Erwachsenen wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen. Der Verurteilte hatte am 3.2.2013 zwei Menschen vermeintlich nicht-deutscher Herkunft zugerufen: "Solche Leute hätten wir 45 vergast."