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Rassismus

Ereignisse nach Themen

Erneut rechte Aufkleber in Großbardau

8.

Mai
2018
Dienstag

In Großbardau, einem Ortsteil von Grimma, werden mehrere neonazistische Schmierereien und rechte Sticker angebracht. Neben Hakenkreuzen findet sich u.a. ein "Ausländer Raus"-Schriftzug sowie die Parole "White Power".

Rechte Aufkleber am Bon Courage-Büro

28.

April
2018
Samstag

Am Samstag werden an der Beratungsstelle des zivilgesellschaftlichen Vereins Bon Courage in Borna mehrere rassistische Aufkleber angebracht. Auf einem ist in deutscher und arabischer Sprache "Kehrt in die Heimat zurück! Sie braucht euch!" zu lesen. Auf einem weiteren "Elterinnen, Kinderinnen, Mensch*innen, Vereinigt euch GEGEN die VerGENDERung der deutschen Sprache". Mit Letzterem soll gegen eine sensible Sprache welche alle Geschlechter einschließt polemisiert werden.

Rechte Plakate an Beratungsstelle

5.

Februar
2018
Montag

Unbekannte bringen in Grimma an einer Beratungsstelle für Geflüchtete Plakate der "Identitären Bewegung" an. Auf diesen ist "Ermordet, Verhöhnt, Vergessen" zu lesen. Mit dieser Kampagne wollen die "Identitären" auf vermeintlich vergessene Opfer von "Ausländerkriminalität" aufmerksam machen. Sie fordern ein "angemessenes Gedenken für die Opfer der fatalen Multikulti-Ideologie", den "Rücktritt aller politisch Verantwortlichen im Zusammenhang mit der illegalen Grenzöffnung 2015" sowie die "Remigration aller kriminell gewordenen Einwanderer".

Neonazistische Propaganda an Unterkunft für Geflüchtete

12.

Januar
2018
Freitag

Unbekannte bringen an einer Unterkunft für Geflüchtete in Leipzig ein Hakenkreuz sowie die Parole "Deutsch ihr Nutten" an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im März 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rechte Schmierereien in Neukieritzsch

7.

Oktober
2017
Samstag

Unbekannte schmieren mehrere Hakenkreuze sowie rassistische Parolen an ein ehemaliges Pfarrgebäude in Neukieritzsch. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im März 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

"Sieg Heil"-Rufe in Leipzig

24.

September
2017
Sonntag

Eine Gruppe von acht Personen ruft "Sieg Heil" und "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im März 2018 eingestellt.

Rassistische Beleidigung in Supermarkt

19.

Oktober
2017
Donnerstag

Eine Kundin eines Supermarktes wird als "N*****" beschimpft und es wird versucht, sie auf die Straße zu schubsen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung wird im März 2018 eingestellt.

*Das N-Wort schreiben wir an dieser Stelle nicht aus, um die rassistische Botschaft nicht unnötig zu wiederholen.

Rassistischer Angriff in Eilenburg

14.

Januar
2017
Samstag

Nach einem Fußballspiel in Eilenburg greifen zwei minderjährige Personen und ein Erwachsener zwei Personen aus Guinea an. Alle drei Angreifer werden im März 2018 wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Der Erwachsene zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird, die beiden Jugendlichen zur Zahlung von jeweils 960 Euro an eine gemeinnützige Organisation.

Rechte Aufkleber in Großbardau

3.

Mai
2018
Donnerstag

An einer Bushaltestelle in Großbardau werden neonazistische Sticker angebracht. Auf diesen ist u.a. "White Power" mit einer Südstaatenflagge zu sehen, ebenso der Slogan "Good Night Left Side", welcher mit der Zerschlagung eines roten Sterns bebildert ist. Auf einem anderen Aufkleber wird sich positiv auf die Schwarze Sonne bezogen. Diese wurde im Nationalsozialismus als Bodenornament in die Wewelsburg (Büren, Nordrhein-Westfahlen) eingelassen und dient heute noch als Erkennungszeichen in rechtsesoterischen und neonazistischen Kreisen.

Rechter Aufkleber in HTWK-Bibliothek

19.

April
2018
Donnerstag

In der Herrentoilette in der vierten Etage der HTWK-Bibliothek befindet sich auf dem Papierhandtuchspender ein Aufkleber mit der Aufschrift: "It's ok to be White". Der Slogan stammt ursprünglich aus einer Kampagne, die auf dem Imageboard 4chan gestartet wurde und von Neonazis und Rassisten verbreitetet wurde. In Deutschland wurde er unter anderem von der Identitären Bewegung verwendet, in den USA vom Klu Klux Klan und anderen neonazistischen Gruppen.