Rassismus | chronik.LE

Rassismus

Ereignisse nach Themen

Erneut neonazistische Schmierereien in Grünau angebracht

7.

Juli
2019
Sonntag

In Grünau wird am Wochenende ein Freizeittreff mit neonazistischen Parolen beschmiert. Darunter befinden sich Bedrohungen politischer Gegner_innen, wie "Anti AFA" (AFA steht für Antifaschistische Aktion) und "Fuck Antifa" sowie der Schriftzug "NS-Zone". Außerdem wird eine rassistische Drohung mit einem ausgeschriebenen "Hakenkreuz" angebracht.

Neonazistische Schmierereien an der Universität Leipzig

5.

Juli
2019
Freitag

Im Seminargebäude am Campus befindet sich ein gemaltes Hakenkreuz an der Tür des Männerklos. Zudem wurde aus einem Schriftzug, der sich gegen Nazis ausspricht, mit einem Gewaltaufruf gegen Juden übermalt. So ist dort nun "JDN BXN" zu lesen. Dem Schriftzug "Refugees Welcome" wird ein "Fuck" vorangestellt.

Kunde in Borna rassistisch beschimpft

17.

August
2018
Freitag

Ein Kunde wird in Borna in einem Laden als "Scheiß Ausländer" beschimpft. Es ist nicht bekannt, ob dies durch andere Kund_innen oder Mitarbeiter_innen geschieht. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird im Mai 2019 eingestellt.

Rassismus und NS-Verharmlosung per Twitter

23.

Januar
2019
Mittwoch

Auf Twitter bezeichnet ein Mann Albaner, Serben und Kroaten als "zigeuner drecksvolk" und merkt an, dass "Hitler gar nicht so krass" gewesen sei. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird eingestellt.

Rassistische und neonazistische Parolen in Zwenkau gerufen

23.

August
2018
Donnerstag

Zwei Personen rufen in Zwenkau "Scheiß Polacken" und "Sieg Heil". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Mai 2019 eingestellt.

Neonazis bedrohen in Leipziger Straßenbahn

14.

Juni
2019
Freitag

Am Leipziger Hauptbahnhof steigen zwei alkoholisierte muskulöse Männer in die TRAM-Linie 3 Richtung Taucha. Sie unterhalten sich über Fußballfans eines anderen Vereins welche "auch nur Juden" seien. Kurz darauf stimmen sie das sogenannte "U-Bahn-Lied" an und besingen darin eine von Probstheida nach Auschwitz zu errichtende U-Bahn-Linie . Mittels dieser U-Bahn sollen gegnerische Fußballfans und unliebsame Personen aus Probstheida (Standort des Lok-Stadions) in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz geschickt und dort vernichtet werden.

Neonazis greifen Person in Mockau an

23.

Juni
2019
Sonntag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag verprügeln gegen 3 Uhr mehrere Rechte an der Ecke Oelßnerstraße/Wilhelm-Busch-Straße in Leipzig-Mockau eine Schwarze Person. Als die Polizei kommt rufen die Täter laut "Sieg Heil" und "Heil Hitler" sowie weitere rechte Parolen.
Da die Täter scheinbar nicht von der Polizei in Gewahrsam genommen werden, können sie ungestört weiter neonazistische Parolen grölen und Anwohner_innen bedrohen.

Gewalttätige Kontrolle bei LVB

8.

April
2019
Montag

Als ein Fahrgast bei einer Fahrkartenkontrolle der LVB gegen 15.30 Uhr aufgrund seiner Kopfhörer erst nicht reagiert und dann aufsteht, versperrt ihm ein Kontrolleur den Weg und hält ihn fest. Kurz darauf bringt der andere Kontrolleur den Fahrgast mit unangekündigter Gewalt zu Fall und drückt seine Kehle mit einem Knie auf den Boden und fügt ihm damit erhebliche Schmerzen zu. Mit seinem deutlich schwereren Körper sitzt er auf dem Fahrgast. Das andere Knie fixiert sein Handgelenk. Diese Position verändert er während der lange andauernden Maßnahme nicht.

Rassistischer Angriff bei Stadtfest in Eilenburg

15.

Juni
2019
Samstag

Beim Stadtfest in Eilenburg werden zwei Geflüchtete aus Guinea von einer Gruppe Jugendlicher am Marktplatz/Nicolaiplatz beleidigt und dann angegriffen. Die Täter fliehen, werden im Laufe des Abends jedoch von der Polizei gestellt, darunter ein 19- und ein 20-Jähriger.
Weiterhin wird einer Gruppe junger Erwachsener der Hitlergruß zur BEgrüßung gezeigt. Auf dem Stadtfest tragen mehrere Personen außerdem T-Shirts mit der Aufschrift "JDN CHM", was für "Juden Chemie" steht und die Fans von BSG Chemie Leipzig in antisemitischer Manier als Juden diffamieren soll.

Rassistische Fahrkartenkontrolleure in Leipziger TRAM

28.

Mai
2019
Dienstag

Am Dienstag steigen gegen 13:30 Uhr drei Fahrkartenkontrolleure am Friedrich-List-Platz in die Straßenbahn der Linie 1. Einer der Kontrolleure geht direkt auf zwei Schwarze Personen zu und fängt ein Gespräch an, während seine Kollegen sich in der restlichen Bahn verteilen, um Fahrscheine zu kontrollieren. Nach kurzer Zeit bittet einer der zwei kontrollierten Fahrgäste, aussteigen zu dürfen. Der Kontrolleur schubst ihn gewalttätig zurück auf seinen Sitz. Währenddessen kontrolliert einer seiner zwei Kollegen einen anderen Schwarzen Fahrgast.