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Ereignisse nach Themen

Japanische Fußballfans von RB-Spiel ausgeschlossen

1.

März
2020
Sonntag

Eine Gruppe von 20 Japaner_innen wollen sich das Heimspiel von RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen im Stadion anschauen. Das Spiel läuft bereits seit 10 Minuten, als sie mit Verweis auf das Corona-Virus von zehn Ordnern aus dem Stadion verwiesen werden.

Neulich in Leipzig: Antiziganistischer Gesang am Welt-Roma-Tag

8.

April
2017
Samstag

Während des Bundesligaspiels zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen entrollen Fans der Gruppe Red Aces ein Spruchband zum Welt-Roma-Tag, auf dem "Antiziganismus ist kein Fangesang" steht. Fans von Bayer Leverkusen skandieren daraufhin: "Leipzig, ihr Zigeuner".

Fans verabschieden sich mit Hitlergruß und Sieg Heil

28.

Oktober
2018
Sonntag

An der Haltestelle Elsterpassage in Plagwitz warten vier ca. 30 Jahre alte RB-Fans gegen 23:45 Uhr auf die Straßenbahn. Kurz bevor die Bahn kommt, verabschiedet sich einer der Männer von der Gruppe. Er stoppt in der Mitte der Straße, hebt den Arm zum Hitlergruß und ruft: "Das ist unser Viertel! Sieg ...". Die Gruppe erwidert daraufhin "Heil".

Neulich in Leipzig: Rassistische und homosexuellenfeindliche Fangesänge von BVB-Fans

3.

März
2018
Samstag

Beim Heimspiel von RB Leipzig gegen Dortmund fallen angereiste BVB-Fans mit rassistischen, homofeindlichen und nationalistischen Fanrufen auf. So soll laut Augenzeug_innen eine Gruppe am Bahnhof unter anderem "Schwule an die Wand", "Deutschland den Deutschen" und "Scheiß Asylanten" gerufen haben. Ein Polizist hätte nach Beschwerden zu verstehen gegeben, dass man diese Aussagen in einer Demokratie aushalten müsse.

Dessau: Hitlergruß durch RB-Leipzig-Fan

14.

Juli
2017
Freitag

Beim Testspiel von RB Leipzig in Dessau zeigt ein 46-jähriger aus Markkleeberg den Hitlergruß. Der Mann gehört zur rechten Fangruppierung "L.E. United" (kurz: L.E.U.). Die Fangruppierung fiel mehrfach durch rechte Agitation und der Bedrohung von politische Gegner_innen im Stadion auf. Auf Facebook tritt die Gruppe im klassischen Hooligans-Style auf.

Neonazis provozieren Fußballfans am Südplatz

11.

Februar
2017
Samstag

Vor dem Erstliga-Fußballspiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV trafen sich rund 20, als Neonazis erkennbare HSV-Fans an einer Bar in der Nähe des Südplatzes. Dort brüllen sie Parolen wie "Juden Chemie", gerichtet an Fans des Leipziger Fußballvereins BSG Chemie Leipzig, und "Scheiß Sankt Pauli". Passanten, die ihnen widersprechen, werden als "Antifa-Fotzen" und "Judenschweine" beschimpft. Außerdem zeigen zwei HSV-Fans den Hitlergruß.

RB Leipzig: Homosexuellenfeindliche Gesänge bei Testspiel

23.

Juli
2014
Mittwoch

Beim Testspiel gegen den FC Getafe waren aus der RB-Fankurve homosexuellenfeindliche Gesänge zu vernehmen. Die diskriminierenden Sprechchöre sollen noch auf der Pressetribüne hörbar gewesen sein.

Die abwertenden Fangesänge ansprechend, nicht aber konkret benennend, greift der "rotebrauseblogger" der Saison voraus und erkennt, dass durch Fans geäußerte menschenverachtende Parolen zu einem Thema bei RB Leipzig werden wird:

Homosexuellenfeindliche Äußerung durch RB-Fan

4.

März
2015
Mittwoch

"Rassistische und homophobe Zwischenrufe gibt es fast bei jedem Spiel." Dass diese Äußerung eines RB-Fans nicht nur eine Vermutung, sondern eine treffende Erkenntnis ist, musste zum Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg ein_e Besucher_in der Partie feststellen.

Homosexuellenfeindliche Gesänge durch RB-Leipzig-Fans

19.

Oktober
2014
Sonntag

Bei dem Oberliga-Spiel zwischen Lok Leipzig und dem zweiten Team von RB Leipzig skandierten RB-Fans homosexuellenfeindliche Gesänge.

Während ein Trommler den Takt vorgibt, stimmten einige der 450 Fans im Gästeblock den homosexuellenfeindlichen Gesang an. Die - zumeist als jünger und männlich beschriebenen - RB-Anhänger_innen sangen "Schwulenliebe ist okay" und fügen "Erfurt, Lok und HFC" an.

SS-Runen beim Sachsenpokalfinale

15.

Mai
2013
Mittwoch

Beim Sachsenpokalfinale zwischen RB Leipzig und dem Chemnitzer FC gerät der 24-Jährige David M. ins Visier der Polizei. Auf dem Hals trägt er sichtbar den Schriftzug "Hass" mit SS-Runen tätowiert.
Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen musste sich der im Erzgebirge wohnhafte Mann dafür im Februar 2015 vor dem Leipziger Amtsgericht verantworten. Das Tattoo, welches er als "Blödsinn" abtat, hatte er zwischenzeitlich übermalen lassen. Trotz seiner zahlreichen Vorstrafen bekommt der Angeklagte lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen.