Rudi Gerhard

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Schein und Sein: Ein Blick hinter die »Erfolgsmeldungen« der NPD in Leipzig und Nordsachsen

Neonazismus

Die 62.000 internen NPD-Mails, die vor kurzem verschiedenen Medien zugespielt wurden, gewähren interessante Einblicke ins Innenleben der Nazipartei. So berichtete Spiegel-Online Mitte Februar von einer geplanten Posse im Zusammenhang mit der letztlich gescheiterten Abwahl des parteilosen Leipziger Kulturbürgermeisters Michael Faber. Nachdem die zwei NPD-Stadträte Rudi Gerhard und Klaus Ufer im Dezember noch für die Abwahl des ungeliebten Beigeordneten gestimmt hatten – und die Partei damit laut einer Mitteilung ihrer »Kommunalpolitischen Vereinigung« (KPV) zum »Zünglein an der Waage« geworden war –, sollten die beiden Rentner bei der zweiten Abstimmungsrunde am 19. Januar für Fabers Verbleib im Amt votieren.

Schulungsveranstaltung für NPD-Kommunalpolitiker/innen im Großraum Leipzig

29.

Januar
2011
Samstag

Am 29. und 30. Januar 2011 hat die "Kommunalpolitische Vereinigung" (KPV) der NPD nach eigenen Angaben ihren Jahresauftakt mit zwei Veranstaltungen im Großraum Leipzig und in Krauschwitz (Sachsen-Anhalt) durchgeführt. Wo das Treffen in Leipzig stattgefunden hat, ist unklar. Im NPD-Zentrum in der Odermannstraße in Lindenau jedenfalls nicht, dort war im Vorfeld zu einer Gedgendemonstration aufgerufen worden.