Sachbeschädigung

Ereignisse nach Themen

Machern: Hakenkreuz und Runen an Auto geschmiert

10.

August
2010
Dienstag

Am Dienstagnachmittag besprühte ein Mann im Tauchaer Weg in Machern insgesamt fünf Autos mit einem Pulverfeuerlöscher. An einem der Fahrzeuge zeichnete der Tatverdächtige nach Polizeiangaben in das noch feuchte Pulver ein Hakenkreuz sowie jeweils links und rechts davon eine Sig-Rune. Die Zeichen sind laut Angaben der Fahrzeugbesitzerin auch nach einer Autowäsche noch erkennbar.

Hakenkreuze und Neonazi-Schriftzüge an Garagen in Eilenburg

10.

August
2010
Dienstag

Im Garagenkomplex Fischeraue in Eilenburg wurden die Giebelwände von zwei Garagenreihen mit Hakenkreuzen und neonazistischen Schriftzügen in roter Farbe besprüht. Der Schaden ist laut Polizei noch nicht bezifferbar. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Antisemitische Schmiererei gegen die BSG Chemie

29.

Juni
2010
Dienstag

An einer Garage nahe der Bernhard-Göring-, Ecke Scheffelstraße wird eine antisemitische Schmiererei gegen den Fußballverein BSG Chemie gesichtet. Offensichlich hatten Gegner_innen des Vereins über einen "Chemie"-Schriftzug mit großer schwarzer Schrift "Juden" geschmiert, dazu einen Davidsstern.

Rechte Sprühereien in Wurzen

26.

Juni
2010
Samstag

"Rechtsgerichtete" Symbole und Parolen sprühten Unbekannte am Wochenende in Wurzen. Die Täter_innen betätigten sich laut Polizei in der Lüptitzer Straße und in der Kleegasse. Die Höhe des Sachschadens sei nicht bekannt.

Schkeuditz: Fenster im Jugendhaus "Neue Welle" zerstört - neonazistischer Tathintergrund vermutet

14.

Juni
2010
Montag

Laut Polizeidrektion Westsachsen haben Unbekannte in der Nacht zum 15. Juni 2010 sieben Fensterscheiben des Versammlungsraumes des Schkeuditzer Rathauses mit Steinen eingeworfen. Ebenfalls in dieser Nacht wurden elf Fensterscheiben des Jugendclubs "Neue Welle" in der Weststraße eingeschlagen.

Ausstellung über Asylbewerber_innen in Leipzig zerstört

29.

Mai
2010
Samstag

Unbekannte haben am 29. Mai in Plagwitz eine Ausstellung über die Lebenssituation von Asylbewerber_innen in Leipzigs Wohnheimen zerstört. Am Abend wurden die Texte und Fotografien von den Stelltafeln abgenommen, zerrissen und auf den Boden geworfen. Die Tafeln wurden aus ihrer Verankerung gerissen.

Neonazi-Sprüche in Borna gesprüht

13.

Mai
2010
Donnerstag

Unbekannte haben am Männertag zwischen 6 und 18.30 Uhr "rechte Symbole und Sprüche" an den ehemaligen C-Markt in der Röthaer Straße gesprüht. Laut Polizeidirektion Westsachsen verwendeten sie dazu eine Schablone und rote sowie schwarze Farbe.

Lindenau: Nazi-Propaganda zum Tag der Befreiung

8.

Mai
2010
Samstag

Zum 8. Mai wurden in Lindenau an mehreren Stellen Schablonenspühereien mit der Aufschrift "8. Mai - Kein Tag der Befreiung" angebracht. Das Ende des Nationalsozialismus durch den militärischen Sieg der Alliierten stellt in den Augen von Neonazis keine Befreiung dar, da sie diesem System nachtrauern.

Borna: Rechter Sprayer geschnappt

4.

Mai
2010
Dienstag

Kurz nach Mitternacht hat die Polizei am Dienstag in Borna (Landkreis Leipzig) einen 24-Jährigen dabei ertappt, wie er gerade einen Schaltkasten in der Nähe des Netto-Marktes besprühte. Zum Inhalt der Sprüherei machte die Polizei keine Angaben. Der Mann hatte aber "rechtsgerichtete" Aufkleber bei sich. In der Kreistadt waren in letzter Zeit immer wieder zu Nazi-Schmierereien aufgetaucht. Ob der 24-Jährige etwas damit zu tun hat, sei noch unklar, so die LVZ. Die Ermittlungen dauern an.

Borna: Mahnmal für KZ-Opfer mit antisemitischer Parole besprüht

8.

Mai
2010
Samstag

In der Nacht vom 7. zum 8.Mai 2010 wurde das Mahnmal auf dem Friedhof für KZ-Häftlinge in Borna mit einer antisemitischen Parole ("Jude raus du") besprüht. Nach Angaben der Initiative "Flößberg gedenkt" haben auf dem Friedhof 98 zumeist jüdische Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg in Eulatal bei Borna ihre letzte Ruhe gefunden. Die amerikanische Militärregierung hatte unmittelbar nach Kriegsende 1945 eine Exhumierung der in Massengräbern verscharrten Lagertoten angeordnet. Als Ort der Wiederbestattung war damals der Platz an der Lobstädter Straße in Borna gewählt worden.