Schmierereien | chronik.LE

Schmierereien

Ereignisse nach Themen

Hakenkreuz-Graffiti samt Mordaufruf an TRAM-Haltestelle angebracht

19.

Juli
2019
Freitag

An der Haltestelle Naunhofer Straße in Probstheida nahe des Wilhelm-Külz-Parks schmiert eine unbekannte Person den Schriftzug "Zecken töten" und darunter ein Hakenkreuz. "Zecken" wird in diesem Kontext als abwertende Bezeichnung für Linke verwendet, die als politische Gegner_innen markiert werden.
Am 30. Juni wurden im Umfeld des Parks Aufkleber mit ähnlichen Botschaften verklebt.

Erneut neonazistische Schmierereien in Grünau angebracht

7.

Juli
2019
Sonntag

In Grünau wird am Wochenende ein Freizeittreff mit neonazistischen Parolen beschmiert. Darunter befinden sich Bedrohungen politischer Gegner_innen, wie "Anti AFA" (AFA steht für Antifaschistische Aktion) und "Fuck Antifa" sowie der Schriftzug "NS-Zone". Außerdem wird eine rassistische Drohung mit einem ausgeschriebenen "Hakenkreuz" angebracht.

Neonazistische Schmierereien an der Universität Leipzig

5.

Juli
2019
Freitag

Im Seminargebäude am Campus befindet sich ein gemaltes Hakenkreuz an der Tür des Männerklos. Zudem wurde aus einem Schriftzug, der sich gegen Nazis ausspricht, mit einem Gewaltaufruf gegen Juden übermalt. So ist dort nun "JDN BXN" zu lesen. Dem Schriftzug "Refugees Welcome" wird ein "Fuck" vorangestellt.

Zug-Tisch in Delitzsch mit neonazistischen Parolen beschmiert

5.

Januar
2019
Samstag

Der Tisch eines Zuges wird in Delitzsch mit Hakenkreuzen, SS-Runen sowie den Slogans und Wörtern "ACAB" (All Cops Are Bastards) und "Kanaken" beschmiert. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistische Schmierereien in Torgau angebracht

8.

April
2019
Montag

In Torgau wird ein Bürgersteig mit den Worten "Tod den Bullen + Fuck the Police + Sieg Heil" sowie einem Hakenkreuz beschmiert. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Hakenkreuze und SS-Symbole in Böhlen angebracht

29.

Januar
2019
Dienstag

Unbekannte beschmieren den Eingangsbereich einer Bahnhaltestelle mit Hakenkreuzen und Doppelsigrunen. Die Sigrune entstammt der völkischen Bewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und wurde im Nationalsozialismus unter anderem als doppeltes Symbol von der Schutzstaffel (SS) verwendet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistisches Graffiti in Grünau angebracht

25.

Juni
2019
Dienstag

Am Grünauer Allee-Center, einem vielfrequentierten Einkaufszentrum im Herzen von Grünau, wird mit weißer Farbe ein neonazistisches Graffiti angebracht. Zu lesen ist "NS Zone Grünau SS".

"NS-Zone" auf Baum geschmiert

21.

Juni
2019
Freitag

In Taucha wird auf einen Baum im Stadtpark ein ca. 1 x 1,50 m großes Graffiti gesprüht. Der rot geschriebene Slogan "NS (Herz)-Zone" bezieht sich positiv auf den historischen Nationalsozialismus.

Spielgeräte in Taucha mit schwarz-weiß-roter Farbe bemalt

16.

Juni
2019
Sonntag

In Taucha werden auf einem Spielplatz Spielgeräte in den Farben schwarz-weiß-rot bemalt. Die Farben entsprechen denen der Reichsflagge und wurden von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten in Abgrenzung zur Flagge der Weimarer Republik verwendet. Die Reichsflagge ist häufig auch bei neonazistischen Demonstrationen zu sehen, da sie im Gegensatz zur Hakenkreuzflagge nicht verboten ist. So posierten Jugendliche aus Taucha am 9.

Neonazistische Schmierereien in Neuschönefeld

17.

Juni
2019
Montag

Mit einem Edding werden auf dem Durchgang von der Marcusgasse zum Bernhardiplatz im Leipziger Stadtteil Neuschönefeld mehrere neonazistische Schmierereien angebracht. Darunter befinden sich mehrere Hakenkreuze, SS-Runen sowie der Slogan "Nazi-Kiez". Mit letzterem wird versucht, einen Anspruch auf eine Vorherrschaft im Stadtviertel deutlich zu machen.