Stolpersteine

Ereignisse nach Themen

Stolperstein für Paul Weise zum vierten Mal geschändet

8.

Juni
2021
Dienstag

In Geithain wird zum vierten Mal der Stolperstein für Paul Weise durch Unbekannte beschädigt. Der Stolperstein wurde erst im April 2021 verlegt. Noch am Tag der Verlegung wird der Stolperstein zum ersten Mal am 19. April zerkratzt und eine Zigarette auf ihm ausgedrückt. Die weiteren Beschädigungen ereignen sich am 06.

Dritte Beschädigung am Stolperstein für Paul Weise in Geithain

17.

Mai
2021
Montag

Erneut wird der Stolperstein für Paul Hermann Weise in Geithain beschädigt. Wiederum sind Brandschäden zu sehen. Der Stolperstein wurde erst im letzten Monat verlegt und bereits am 19. April sowie am 06. Mai beschädigt.

Erneute Schändung Paul Weises Stolperstein

6.

Mai
2021
Donnerstag

Der Stolperstein in Gedenken an Paul Weise wird abermals geschändet. Unbekannte beschädigen den Gedenkstein mit einer Flüssigkeit oder versuchen ihn mittels Hitzeeinwirkung durch Feuer zu deformieren. Bereits am Tag seiner Verlegung am 17. April 2021 war der Stein zerkratzt und eine Zigarette auf ihm ausgedrückt worden.

Neuer Stolperstein für Paul Weise in Geithain beschädigt

19.

April
2021
Montag

In Geithain wird für den aus politischen Gründen im Nationalsozialismus verfolgten Paul Weise ein neuer Stolperstein verlegt. Der Gedenkstein wird noch am Tag seiner Verlegung zerkratzt und offenbar mutwillig eine Zigarette auf ihm ausgedrückt.
Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in Geithain: Bereits im Mai 2019 wurden frisch verlegte Stolpersteine mit Beton übergossen.

Stolperstein und Gedenktafeln vom Antifaschisten Georg Schwarz verschwunden

27.

Januar
2021
Mittwoch

Seit November 2020 verschwinden ein Stolperstein sowie zwei Gedenktafeln aus dem Bereich der Georg-Schwarz-Straße. Der Gedenkstein war dem Antifaschisten Georg Schwarz gewidmet und lag vor dem Haus in der nach ihm benannten Straße, in dem er wegen seiner Beteiligung am antifaschistischen Widerstand von der Gestapo in Leipzig 1944 verhaftet wurde. Am 12. Januar 1945 wurde er von den Nazis hingerichtet.

Stolpersteine in Eilenburg beschmiert

15.

November
2020
Sonntag

Wenige Tage nach dem Gedenktag an die Reichspogromnacht werden fünf sogenannte Stolpersteine in Eilenburg mit roter Farbe beschmiert. Diese erinnern an Opfer des Nationalsozialismus und sind in der Umgebung ihres letzten frei gewählten Wohnorts angebracht. In diesem Fall erinnern die Markierungen an Emanuel Suchestow, Meta Suchestow und deren Kind Manfred Suchestow (alle 1942 in Auschwitz ermordet) sowie Moritz Lenker und Herman Michaelis (beide 1945 in Sachsenhausen ermordet).

Stolpersteine in Wurzen geschändet

9.

November
2017
Donnerstag

Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 dient jährlich als Gedenktag für die nationalsozialistischen Gräueltaten. In Wurzen und anderen Städten werden zu diesem Tag die Stolpersteine gereinigt, welche an den letzten frei gewählten Wohnorten von Juden und Jüdinnen vor ihrer Deportation erinnern. Noch während das Gedenken in der Wurzener Wencelaigasse stattfindet, werden die kurz zuvor aufgestellten Kerzen an den Stolpersteinen für die Familie Seligmann in der Domgasse gestohlen.

Stolpersteine in Leipzig beschmiert

1.

April
2015
Mittwoch

Unbekannte beschmieren mehrere Stolpersteine in Leipzig mit weißer Farbe.

Die Stolpersteine erinnern als Kunstprojekt an Jüdinnen und an Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, als "Asozial"-Stigmatisierte, Opfer der sogenannten "Euthanasie"-Aktionen, religiös Gläubige und politische Gegner_innen, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland und während des Zweiten Weltkrieges europaweit durch Deutsche und NS-Kollaborateur_innen verfolgt und ermordet wurden.

Frohburg: Wiederholt Stolpersteine beschädigt

2.

Mai
2015
Samstag

Bereits zum dritten Mal beschädigten Unbekannte die Stolpersteine, die an die Familie Braunsberg erinnern sollen. Die Täter/innen beklebten die Stolpersteine mit Moosgummi.

Die drei Stolpersteine wurden erst im März 2015 verlegt und erinnern an Hugo Joseph sowie das Ehepaar Franz Hermann und Erna Johanna Braunsberg.