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Ereignisse nach Themen

Rechte Propaganda gegen "Kritische Einführungswochen" an der Uni Leipzig

4.

November
2020
Mittwoch

Am Mittwoch werden in der Mensa am Park der Universität Leipzig Flyer von der zweiten Etage der Mensa in den Hauptraum geworfen; insgesamt ca. 300 bis 400 Stück. Die Flyer sind in Farbe, Graphik und Schriftart an die Flyer der "Kritischen Einführungswochen" (KEW) angelehnt. Ein genauerer Blick offenbart allerdings die diffamierende Absicht: unter dem Slogan "Ideologische Hetze" werden Erstsemesterstudierende vor der KEW gewarnt. Das Ziel der KEW sei "ihre extremistischen politischen Standpunkte als Normalität zu verkaufen".

Rassistischer Kolonialhistoriker erklärt Betroffenen Rassismus

4.

Dezember
2019
Mittwoch

Der Kolonialhistoriker Ulrich van der Heyden, der in der Vergangenheit durch rassismus-verharmlosende Äußerungen und Veröffentlichungen in rechten Medien von sich Reden gemacht hat, stellt in Leipzig sein neuestes Buch vor.
Der Thomasius-Club lädt den Autor in Unkenntnis seiner Positionen zu einer Lesung in das Café der Leipziger Universitätsbibliothek Albertina.

Unter ihresgleichen: Annette Groth beim "AK Nahost"

12.

März
2015
Donnerstag

Parallel zur Leipziger Buchmesse, deren Schwerpunkt das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland ist – überschrieben ist die Buchmesse daher auch mit "1965 bis 2015. Deutschland - Israel" – organisiert der AK Nahost ein Gegenprogramm, welches u.a. in dem Räumen der Universität stattfindet.

Propaganda der Identitären Bewegung in Universitäts-Bibliothek

7.

März
2018
Mittwoch

In der Leipziger Universitäts-Bibliothek Abertina werden ca. 80 A5-Flyer der Identitären Bewegung verteilt. Die Flyer sind als Einlagen hauptsächlich in Geschichtsbüchern hinterlegt.

Neonazistische Schmierereien an der Leipziger Universität

29.

Januar
2018
Montag

An einer Mauer am Hauptcampus der Universität Leipzig in der Innenstadt werden zwei Graffiti angebracht. Diese sind ein SS-Symbol sowie ein Hakenkreuz. Innerhalb weniger Stunden werden die Graffiti übermalt und somit unkenntlich gemacht.

Tillschneider und Rauscher im Gespräch

22.

Dezember
2017
Freitag

Im Dezember 2017 veröffentlicht der sachsen-anhaltinische AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider auf seinem Youtube-Kanal ein Interview mit dem Leipziger Jura-Professor Thomas Rauscher. Tillschneider, der seit 2016 im sachsen-anhaltinischen Landtag sitzt und enge Kontakte zur Identitären Bewegung aufweist, tritt öffentlich als Sprecher der sogenannten "Patriotischen Plattform" (PP) auf. Die PP ist ein Verein von Mitgliedern des völkisch-nationalistischen Flügels innerhalb der AfD.

Körperverletzung bei antisemitischer Veranstaltung des AK Nahost

13.

März
2015
Freitag

Parallel zur Leipziger Buchmesse, deren Schwerpunkt das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland ist – überschrieben ist die Buchmesse daher auch mit "1965 bis 2015. Deutschland - Israel" – organisiert der AK Nahost ein Gegenprogramm, welches u.a. in dem Räumen der Universität stattfindet.

Professor Kern beauftragt Anwalt mit Verbindungen zur Neonazi-Szene

11.

Januar
2010
Montag

Laut Leipziger Internetzeitung beauftragte Prof. Bernd-Rüdiger Kern, der Jura an der Universität Leipzig lehrt, den Chemnitzer Rechtsanwalt Martin Kohlmann mit der Vertretung seiner Interessen in einem Rechtsstreit mit Dr. Volker Külow (Die Linke). Kern erhofft sich anwaltliche Unterstützung gegen Külows Vorwürfe der "Menschenverachtung" und "Deutschtümelei". Brisant ist die Anwaltsauswahl, da Kohlmann seit Jahren gute Kontakte in die sächsiche Neonaziszene unterhält.

Jura-Professor Kern wirbt für Burschenschaften und diffamiert Kritiker_innen

20.

Oktober
2009
Dienstag

Der Leipziger Jura-Professor Bernd-Rüdiger Kern steht wegen seinem Engagement für Burschenschaften und diffamierenden Äußerungen gegenüber kritischen Studierenden in der Kritik. Der Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht hat die Kommiliton_innen in einer Vorlesung am 20. Oktober laut einer Pressemittelung des Student_innenrats der Universität (StuRa) als "Kommunistenschweine" beleidigt und des Hörsaals verwiesen.