verfassungsfeindliche Kennzeichen | chronik.LE

verfassungsfeindliche Kennzeichen

Ereignisse nach Themen

Neonazis pöbeln in Lindenau Passant_innen an

10.

August
2019
Samstag

Vier Männer (24, 27, 30, 30) pöbeln aus einer Erdgeschosswohnung in der Merseburger Straße gegen 12.45 Uhr Passant_innen mit zugeschriebenem Migrationshintergrund an. Einer der Männer zeigt dabei den Hitlergruß. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Hakenkreuz-Graffiti samt Mordaufruf an TRAM-Haltestelle angebracht

19.

Juli
2019
Freitag

An der Haltestelle Naunhofer Straße in Probstheida nahe des Wilhelm-Külz-Parks schmiert eine unbekannte Person den Schriftzug "Zecken töten" und darunter ein Hakenkreuz. "Zecken" wird in diesem Kontext als abwertende Bezeichnung für Linke verwendet, die als politische Gegner_innen markiert werden.
Am 30. Juni wurden im Umfeld des Parks Aufkleber mit ähnlichen Botschaften verklebt.

Hitlergruß auf Festival

15.

September
2018
Samstag

Auf dem am Bruno-Plache-Stadion stattfindenden sogenannten Holi-Festival zeigen zwei Personen den Hitlergruß. Eine weitere Person fotografiert sie dabei mit dem Handy. Andere Anwesende reagieren nicht.

Das Holi-Festival ist ein ursprünglich aus dem Hinduismus stammender Brauch des Frühlingsfestes. Kennzeichnend ist das Werfen von Farbbeuteln. Mittlerweile gibt es weltweit kommerzielle Festivals, die den Brauch, das Werfen von Farbbeuteln, mit elektronischer Tanzmusik verbinden. Der ursprünglich religiöse Kontext spielt hierbei keine Rolle.

Hakenkreuze und SS-Symbole in Böhlen angebracht

29.

Januar
2019
Dienstag

Unbekannte beschmieren den Eingangsbereich einer Bahnhaltestelle mit Hakenkreuzen und Doppelsigrunen. Die Sigrune entstammt der völkischen Bewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und wurde im Nationalsozialismus unter anderem als doppeltes Symbol von der Schutzstaffel (SS) verwendet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistische und neonazistische Parolen in Zwenkau gerufen

23.

August
2018
Donnerstag

Zwei Personen rufen in Zwenkau "Scheiß Polacken" und "Sieg Heil". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Mai 2019 eingestellt.

Betrunkener Radfahrer zeigt Polizei Hitlerguß

21.

Juni
2019
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag fährt ein Fahrradfahrer ohne Licht auf dem Täubchenweg entlang. Als ihn deswegen Polizist_innen kontrollieren wollen versucht der Fahrradfahrer zu flüchten, was allerdings misslingt. Im Streifenwagen beleidigt er die anwesenden Polizist_innen und zeigt den Hitlergruß. Bei dem 32-jährigen werden 2.0 Promille Atemalkohol festgestellt.

Rechte Schmierereien in Roßbachstraße

10.

Juni
2019
Montag

Auf einem linken Plakat, welches zur Beteiligung an der gewerkschaftlichen Demonstration zum ersten Mai aufruft, werden neonazistische Schmierereien angebracht. Neben einem Hakenkreuz ist der Slogan "Nazikiez" zu lesen.
Kurz vor der Kommunalwahl warben an gleicher Stelle Flyer für die Wahl der AfD.

Jugendliche zeigen Hitlergrüße vor Leipziger Oper

8.

Juni
2019
Samstag

Eine Gruppe Jugendlicher posiert am Samstagabend auf den Treppen der Oper mit einem Hitlergruß. Eine Passantin ruft die Polizei. Die Personalien der Jugendlichen werden von der Polizei festgestellt und sie erhalten einen Platzverweis.

Hitlergruß und "Sieg Heil" in der Öffentlichkeit

23.

November
2018
Freitag

Ein Erwachsener zeigt in der Öffentlichkeit in Leipzig den Hitlergruß und ruft zweimal "Sieg Heil". Dafür wird er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt. Wo genau der Vorfall stattgefunden hat, ist nicht bekannt.

Hakenkreuze auf LINKEN-Wahlplakate geschmiert

2.

Mai
2019
Donnerstag

Auf Wahlplakaten der Partei Die LINKE im Leipziger Stadtteil Lößnig werden mit Edding Hakenkreuze angebracht. Ein Twitter-Nutzer, welcher darauf aufmerksam macht, weist in diesem Zusammenhang auf den nur wenige Meter entfernten Stolperstein für den von Nazis ermordeten kommunistischen Widerstandskämpfer Karl Jungbluth hin, nach welchem dort ebenfalls eine Straße benannt ist.