Verherrlichung des Nationalsozialismus | chronik.LE

Verherrlichung des Nationalsozialismus

Ereignisse nach Themen

Hakenkreuzfahne auf Balkon in Borna gehisst

11.

Februar
2021
Donnerstag

Gegen 16:40 Uhr hisst ein 30-Jähriger auf seinem Balkon eine ca. 1 x 2 Meter große Hakenkreuzfahne. Die gerufene Polizei verweigert er das Betreten der Wohnung sowie die Herausgabe der Flagge. Während des Einholens einer richterlichen Anordnung zur Hausdurchsuchung durch die Polizei nimmt der 30-jährige die Flagge doch ab und wirft sie auf die Straße. Die Polizei stellt diese daraufhin sicher und leitet ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Eine Durchsuchung der Wohnung findet daraufhin nicht statt.

Verwüstung nach Gedenkfeier für Opfer des Nationalsozialismus

27.

Januar
2021
Mittwoch

Anlässlich des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus legen Menschen Blumenkränze und Kerzen am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Taucha nieder. Am späten Abend werden die 20 Kerzengläser vor dem Gedenkstein umgestoßen und gegen den Gedenkstein geworfen. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: "Dem Gedenken an 20 sowjetische und polnische Kinder, die in faschistischer Gefangenschaft geboren und in Taucha gestorben sind, ohne je ihre Heimat gesehen zu haben".

Bild von Adolf Hitler in WhatsApp-Gruppe gestellt

6.

Januar
2020
Montag

Eine Person aus Machern stellt ein Bild von Adolf Hitler in eine WhatsApp-Gruppe. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt.

Neonazistische Propaganda in der Öffentlichkeit

4.

März
2020
Mittwoch

Ein Erwachsener ruft in Leipzig die neonazistischen Parolen "Sieg Heil" und "Heil Hitler". Dafür wird er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt. Beim Strafmaß wird das politische Motiv strafverschärfend berücksichtigt.

Hakenkreuzfahne in Grimma angebracht

14.

März
2020
Samstag

Unbekannte bringen in Grimma an einem Brückengeländer eine Hakenkreuzfahne an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Hitlergruß am Hauptbahnhof

2.

Dezember
2019
Montag

Ein Erwachsener zeigt am Leipziger Hauptbahnhof den Hitlergruß und ruft "Sieg Heil". Dafür wird er wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 180 Tagessätzen verurteilt.

Sieg Heil-Rufe in Delitzsch

26.

August
2019
Montag

Aus einer Gruppe Jugendlicher heraus wird "Sieg Heil" gerufen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistische Schmierereien an TRAM-Haltestelle

28.

Juli
2020
Dienstag

An einer Fahrplantafel der LVB an der Haltestelle Kötzschauerstraße im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher werden ein Hakenkreuz und eine SS-Rune eingebrannt.

Rechte Gesänge und "Sieg Heil"-Rufe in Reudnitz

22.

Mai
2020
Freitag

Eine Gruppe ca. 18-jähriger Frauen und Männer ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 02:00 Uhr auf der Holsteinstraße in Reudnitz unterwegs. Dabei singen sie ein Lied der neonazistischen Band Landser. Zwei der Männer rufen anschließend zwei Mal "Sieg Heil".

Landser wurde 2003 in Berlin als erste Band als kriminelle Vereinigung verboten. Die Band genießt in der neonazistischen Szene Kultstatus. In ihren Texten äußert sich die Band rassistisch gegenüber als minderwertig empfundenen Bevölkerungsgruppen und verherrlicht den Nationalsozialismus.

"Sieg Heil"-Rufe in Reudnitz

21.

Mai
2020
Donnerstag

Auf der Dresdner Straße in Reudnitz ruft gegen 16.30 Uhr eine Personengruppe "Sieg Heil“. Dafür nutzen sie ein Megaphon. Sieben Personen können in der Köhlerstraße von der Bereitsschaftspolizei gestellt werden. Gegen sie wird Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.