Verschwörungsideologie

Ereignisse nach Themen

Antisemitischer Aufkleber auf Spielplatz mit Rasierklinge präpariert

16.

Januar
2022
Sonntag

Auf einem Spielplatz am Auensee wird an einer Rutsche ein antisemitischer Aufkleber mit einem David-Stern und einer Anti-Impf-Botschaft angebracht. Beim Entfernen des Stickers entdeckt ein Mann eine darunter versteckte Rasierklinge, die offenbar für Verletzungen beim Abrubbeln des Aufklebers sorgen soll. Er erstattet Anzeige bei der Polizei, die wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. Weitere auf diese Weise präparierte Aufkleber werden bei einer Suche auf diesem und weiteren Spielplätzen in der Umgebung nicht festgestellt.

Zahlreiche neonazistische, rechte und rassistische Sticker im Zentrum-Nord verklebt

7.

Januar
2022
Freitag

Im Zentrum-Nord, vor allem am Nordplatz sowie in der Blazacstraße und der Delitzscher Straße werden zahlreiche neonazistische, rechte und rassistische Sticker angebracht. Darunter finden sich verschiedene Sticker der "Identitären Bewegung", die u.a. mit dem Slogan "Heimatverliebt" und der Silhouette von Leipzig werben. Dabei wird Migration als Bedrohung für diese "Heimat" dargestellt.

Neonazistische Aufkleber in Zschocher verklebt

2.

Januar
2022
Sonntag

Zwischen dem 02.01. und 03.01 werden entlang der Dieskaustraße zwischen
Adler und der Haltestelle Kötzschauerstr. mehrere Sticker mit verschörungsideologischem und neonazistischen Inhalt verklebt. Ein Sticker zeigt Bertolt Brecht und zitiert dessen Ausspruch „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“. Ein weiterer Sticker fordert „Die Deutschen“ auf, „ihre

Verschwörungsideologische Schmierereien an Spielplatz

17.

Dezember
2021
Freitag

Ein Plakat an einer Hauswand unweitt des Spielplatzs am Neustädter Markt wird mit Anti-Impf-Parolen versehen. Darauf ist zu lesen: "Impfen ist Mord" und "Impfen tötet", was eine Falschbehauptung darstellt und gängige Verschwörungserzählungen bedient.

Anti-Corona-Graffiti auf Fahrradweg gesprüht

10.

Dezember
2021
Freitag

Auf dem Radweg zwischen Bahnhof Plagwitz und Kleinzschocher werden im Abstand von einem Meter zahlreiche verschwörungsideologische Graffiti gesprüht. Zu sehen ist jeweils eine Taube mit Maske im Schnabel sowie eine gefüllte Spritze. Die Urherber_innen sind in der Bewegung der Pandemie-Leugner_innen zu verorten, sind doch Maske und Spritze offenbar abzulehnende Symbole.

Verschwörungsideologische Sticker verklebt

26.

November
2021
Freitag

An der Brücke am S-Bahnhof an der Prager Straße nicht weit vom Völkerschlachtdenkmal wird an einem Fahrradständer ein "auf1.tv"-Aufkleber gefunden.
Auch an einem Schild der Haltestelle der Buslinie 74 Richtung Lindenauer Markt an der Holzhäuser/Naunhofer Straße werden Aufkleber von "auf1.tv" verklebt. Auf ihnen steht: "Nein zum Impfzwang!"
Den Aufkleber ziert eine kaputte Spritze. "auf1.tv" ist ein verschwörungsideologischer Infokanal.

Aufkleber verschwörungstheoretischer "Nachrichten"-Sendung verklebt

24.

November
2021
Mittwoch

An verschiedenen Orten im Stadtteil Stötteritz werden Sticker des verschwörungsideologischen Info-Kanals auf1.tv verklebt. Die Sendung hat ihren Sitz in Österreich.

Verschwörungsideologische Grafitti in Borsdorf

15.

November
2021
Montag

Im Borsdorfer Ortsteil Panitzsch wird eine Vielzahl von Gebäuden mit Fehlinformationen über Impfungen besprüht. Dabei werden mehrere Supermärkte, ein Gymnaisum, eine Turnhalle sowie eine Straße in schwarzer Farbe mit dem Slogan "Impfen tötet" beschrieben.

Drohbrief an Wissenschaftlerin geschickt

14.

Oktober
2021
Donnerstag

Die Leipziger Autorin einer wissenschaftlicher Veröffentlichung zum Thema alternative Fakten im Rechtspopulismus erhält einen Drohbrief. Dieser ist Teil einer bundesweiten Briefekampagne.

Versammlung mit Reichsbürger-Transparenten in Frohburg

24.

Oktober
2021
Sonntag

In Frohburg findet eine unangemldete Versammlung von mehreren Personen im unteren zweistelligen Bereich statt. Diese führen Transpartne mit sich. Auf diesen steht "Jetzt Friedensvertrag" sowie "2+4 ist kein Friedensvertrag".
Als die herbeigerufene Polizei eintrifft, entfernt sich etwa die Hälfte der Versammlungsteilnehmer_innen. Es wird wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz ermittelt.