Ereignisse nach Themen

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Rechtes Graffiti an Grimmaer Jugendkulturzentrum

25.

Oktober
2017
Mittwoch

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag wird an das Gebäude der Alten Spitzenfabrik in Grimma mit roter Farbe beschmiert. Zu lesen ist der Slogan "Im Namen des Volkes" sowie eine 88. Letzterer Zahlencode findet in der Neonazi-Szene Verwendung und steht für den jeweils achten Buchstaben im Alphabet und somit Heil Hitler.
Weiterhin wird versucht in das auf dem Grundstück liegende Containercafe einzubrechen, was allerdings misslingt.

Identitäre Sticker in Neichen

23.

Oktober
2017
Montag

In der Nacht von Sonntag zu Montag verkleben Unbekannte in Neichen (Landkreis Leipzig) Aufkleber der "Identitären Bewegung". Während ein Anwohner die Sticker am nächsten Tag entfernt, wird er von einem Autofahrer aufgefordert, dies zu unterlassen. Als er seiner Aufforderung nicht nachkommt, droht der Autofahrer ihm körperliche Gewalt an.
In den folgenden Tagen, dem 23. und 25. Oktober, werden wieder Aufkleber im Dorf verklebt.

Mehrere Angriffe durch Neonazis bei Spiel des RSL in Schildau

15.

Oktober
2017
Sonntag

Beim Auswärtsspiel der Fußballmanschaft des Roten Stern Leipzig beim TSV Schildau kommt es mehrfach zu verbalen und körperlichen Angriffen auf Spieler und Fans des RSL.
Eine fortwährende Aneinanderreihung von Beleidigungen und Bedrohungen gipfelt im Angriff mit Flaschen und Steinen auf den abfahrenden Konvoi der Gäste aus Leipzig.

Neonazistische Schmierereien an Vereinsheim in Lossathal

13.

Oktober
2017
Freitag

Im Lossathaler Ortsteil Falkenhain spühen Unbekannte mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz sowie die Zahl 88. Letztere steht für den jeweils achten Buchstaben im Alphabet und somit für "Heil Hitler".

Plakate und Flyer der "Identitären Bewegung" an der Universität Leipzig

12.

Oktober
2017
Donnerstag

Mitglieder der "Identitären Bewegung" legen Flyer und A5-Plakate am Infopunkt und in den Flyerständern im Neuen Augusteum am Campus der Universität am Augustusplatz aus. Auf einem sind im Vordergrund der Slogan "Deutschlands Zukunft" und im Hintergrund Menschen mit Burkas zu sehen. Auf der Rückseite wird erklärt, warum der Islam angeblich nicht zu Deutschland gehöre.

Hitlergruß an Synagogen-Denkmal

12.

Oktober
2017
Donnerstag

Ein Kamerateam des MDR wird am Synagogen-Denkmal Augenzeuge, wie ein Mann den Hitlergruß zeigte. Die antisemitische Straftat erfolgte, als das Team ein Interview mit dem Ehrenvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Rolf Isaacsohn, aufzeichnete. Der 84-jährige Holocaust-Überlebende zeigte sich über den Vorfall entsetzt: "Ich muss sagen, dass ich innerlich zittere. Dass einer mit dem Hitlergruß vorbei geht. Mitten in der Öffentlichkeit. Für jeden sichtbar. Ich bin erschüttert."

Antisemitische Graffiti auf der Eisenbahnstraße

12.

Oktober
2017
Donnerstag

Auf der Eisenbahnstraße werden an einem in Renovierung befindlichen Ladengeschäft mehrere antisemitische Graffiti gesprüht. Über mehrere Schaufenster stehen die Worte „Jude“, „Rolex“, „Schindlers Liste“ und ein angedeuteter Davidstern. Gerade die Anbringung an ein Ladengeschäft erinnern an die Attacken und Boykott-Aufforderungen der Nationalsozialisten. Am 1.

Neonazistische Schmierereien vor Berufsschule in Heiterblick

11.

Oktober
2017
Mittwoch

Unbekannte sprühen zwischen dem Nachmittag des 11.10. und Morgen des 12.10. mit weißer Farbe mehrere SS-Runen sowie den Schriftzug "Heil Hitler" an die Wand einer Berufsschule. Letzterer wird mit grüner Farbe ebenfalls auf dem Gehweg vor einem nahe gelegenen Jugendclub gesprüht.

Borna: Hakenkreuze und rassistische Graffitis

10.

Oktober
2017
Dienstag

Unbekannte Täter bringen an der Hauswand eines Einkaufsmarktes in Borna ein Hakenkreuz sowie den Spruch: „i hate N*****“ an. Derselbe Spruch wird auch in der Fabrikstraße, in der Sachsenallee und an der Bahnüberführung Deutzner Straße gesprüht. Einen Tag später wird derselbe Spruch an einen Einkaufsmarkt gesprüht.

* Das N-Wort schreiben wir an dieser Stelle nicht aus, um die rassistische Botschaft nicht unnötig zu wiederholen.

Iraker wird am Adler angegriffen und verletzt

7.

Oktober
2017
Samstag

Ein 42-jähriger Iraker wird gegen 22:30 auf dem Weg zur Arbeit am Adler von sieben Jugendlichen im Alter von ca. 16 bis 17 Jahren angegriffen. Sie beleidigen ihn mit den Worten "Der Ausländer hat zu viel Geld" und schlagen ihn gegen den Kopf und Körper. Einer wirft eine Flasche gegen seinen Kopf, wodurch der Geschädigte eine Platzwunde erleidet.