Ereignisse nach Themen

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Belgern-Schildau: Hakenkreuz-Schmierereien auf Wahlplakaten

14.

August
2017
Montag

Unbekannte beschmieren in Sitzenroda, einem Ortsteil der Stadt Belgern-Schildau, Wahlplakate der Linkspartei mit Hakenkreuzen.

Rechte rufen Parolen in Paunsdorf

11.

August
2017
Freitag

Am Freitag Abend gegen 23.30 Uhr laufen 20-30 Personen durch die Goldsternstraße in Leipzig-Paunsdorf und rufen rassistische und neonazistische Parolen wie "Ausländer Raus", "Sieg Heil" und "Heil Hitler". In der Goldsternstraße befindet sich eine Unterkunft für Geflüchtete. Der Sicherheitsdienst verständigte die Polizei, welche bei ihrem Eintreffen die Personengruppe allerdings nicht mehr antrifft.

Rechte Schmierereien am Störmthaler See

10.

August
2017
Donnerstag

Auf mehreren Schildern rings um den Störmthaler See werden rechte Sticker verklebt. Auf einem Sticker vom neurechten Projekt "einprozent" ist "Merkel muss weg" zu lesen. Auf einem weiteren der Identitären Bewegung ist ist neben der Silhouette von repräsentativen Gebäuden in Berlin der Schriftzug "Heimatverliebt" zu sehen. Weiterhin sind mehrere Schmierereien auf Schildern und deren Rückseiten angebracht. Hier ist u.a. "Schäuble belügt sein Volk.

Betrunkener zeigt Hitlergruß und randaliert in Polizeiauto

4.

August
2017
Freitag

Ein 24-jähriger Betrunkener liegt in Leipzig-Eutritzsch regungslos auf der Straße. Als ein Polizist ihn anspricht und einen Rettungswagen ruft wird er ausfallend, ruft Nazi-Parolen und randalierte in einem Polizeiwagen. Der Betrunkene wird mit auf die Wache genommen und nach weiteren polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.Der Betrunkene muss sich nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, der Verwendung verfassungsfeindlicher Organisationen, Beleidigung sowie Sachbeschädigung verantworten.

Böllerwurf auf Menschen vor Ladenprojekt

3.

August
2017
Donnerstag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag werden aus einem Haus heraus zunächst Eier auf eine Menschenmenge geworfen, die sich vor einem Ladenprojekt auf der Leipziger Eisenbahnstraße aufhält. Wenig später wirft eine unbekannte Person aus dem selben Haus einen offenbar sehr starken Böller in Richtung der Gruppe. Nach dem sehr lauten Knall schrie eine Person mit einer männlich klingenden Stimme noch etwas Unverständliches.

Nazi-Devotionalienhändler zu Geldstrafe verurteilt

3.

August
2017
Donnerstag

Auf Flohmärkten wird vielerlei aus vergangenen Tagen gehandelt, nicht zuletzt auch immer wieder Zeugnisse der Zeit des Nationalsozialismus, wie Orden, Messer und Uniformen. Kürzlich erregte ein FAZ-Artikel über den mal mehr, mal weniger verborgenen Handel mit Propagandaobjekten auf dem Leipziger Antik- und Trödelmarkt breite Aufmerksamkeit. Selten jedoch werden Händler*innen dafür belangt.

Rechte Schmierereien in Paunsdorf

3.

August
2017
Donnerstag

Unbekannte beschmieren zwischen dem 03.08. und dem 10.08. ein Firmengebäude in der Riesaer Straße mit einem Totenkopf, der einen Stahlhelm trägt. Auf dem Stahlhelm sind zwei SS-Runen angebracht.

Schwarzer Fahrgast wird mit Gewalt aus Bus geworfen

31.

Juli
2017
Montag

Ein Mann mit schwarzer Hautfarbe fährt mit dem Bus 131 in Richtung Merseburg Hauptbahnhof. Als zwei Kontrolleure ihn ansprechen, zeigt er seinen Fahrausweis, reagiert aber aufgrund seiner fehlenden Deutschkenntnisse nicht auf weitere Ansprachen. Die beiden Kontrolleure sprechen daraufhin in deutlich erhöhter Lautstärke mit ihm, werden zunehmend unfreundlich, duzen den Fahrgast und fordern ihn schlussendlich auf, auszusteigen. Ein dritter Kontrolleur kommt dazu und zerrt den Fahrgast mit den Worten "„Raus jetzt!“ und „Komme raus, du“ vom Sitz und zieht den Mann zum Ausgang.

Neonazistische Graffiti in Grimma

25.

Juli
2017
Dienstag

In Grimma werden mehrere Gebäude in der Grimmaer Nicolaistraße, am Nicolaiplatz sowie der Weberstraße beschmiert. An der Arbeitsagentur ist der Schriftzug "Arbeiten macht frei" zu lesen.
Die Parole "Arbeit macht frei" prangte am Eingang mehrerer Konzentrations- und Vernichtungslager im Nationalsozialismus, so z.B. In Auschwitz.
Weitere Parolen lauten "Autonome an die Macht" sowie "Fuck of ANTIAFA" (Rechtschreibfehler im Original).

Shoah-Leugnung und antisemitische Ausfälle auf Flohmarkt in der Südvorstadt

23.

Juli
2017
Sonntag

Auf einem privaten Flohmarkt an einer Straßenecke in der Südvorstadt leugnet ein unbekannter Mann öffentlich den Holocaust und äußert massiv antisemitische Stereotype. Dies hörte auch eine Frau, die Angehörige durch die Shoah verlor.