Ereignisse nach Themen

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Sommerfest mit neonazistischem Liedermacher in Grimma

6.

August
2016
Samstag

Neonazis veranstalten ein Sommerfest mit dem Liedermacher Lunikoff unter dem Titel " Wir sagen DANKE!!! für 3 Jahre Balladentour".
Lunikkoff ist das Pseudonym des Neonazis Michael Regener, welcher früher für die Band Landser aktiv war. Diese wurde 2003 als kriminelle Vereinigung verboten. Dafür saß Regener zwischen 2001 und 2008 im Gefängnis.
Der Name Lunikoff bezieht sich auf eine DDR-Wodkamarke.

Infotafeln zu Leben und Werk von Gerda Taro zerstört

3.

August
2016
Mittwoch

In der Nacht vom 3. auf den 4. August 2016 haben Unbekannte, die zuvor im Rahmen des Foto-Festivals „f/Stop“ ausgestellten Fotographien der jüdischen Fotografin Gerda Taro (*1.August.1910 in Stuttgart + 26. Juli 1937 in El Escorial/ Spanien), mit schwarzer Teerfarbe übermalt. Diese Installation im öffentlichen Raum sollte an Gerda Taro erinnern, die 1933 – damals hieß sie noch Gerta Pohorylle – von Leipzig aus nach Paris geflohen war.

Neonazistische Graffitis an Sporthalle in Borna

30.

Juli
2016
Samstag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden mit Hilfe einer Sprühschablone mehrere neonazistische Graffitis in der Bornaer Gerhart-Hauptmann-Straße angebracht. So wurden eine Turnhalle, der Gehweg und die Fahrbahn mit dem Spruch "Nationaler Sozialismus Jetzt!" besprüht. An einem Stromkasten wurde der Slogan "Deutschland den Deutschen" hinterlassen. Der Sachschaden an der Turnhalle beläuft sich auf ca. 500€.

Rassistische Schmierereien an Bahnhöfen in Böhlen, Neukieritzsch und Lobstädt

30.

Juli
2016
Samstag

An den Bahnhöfen in Böhlen, Neukieritzsch und Lobstädt wurden die Umrisse von menschlichen Körpern auf den Boden gezeichnet und so ein Tatort nachgestellt. Neben den Zeichnungen befanden sich rote Farbe, welche vermutlich Blut symbolisieren sollte, sowie mehrere Zettel mit Äußerungen wie „Migration tötet“ und „MERKEL=Volkstod“. Teilweise war der vermeintliche Tatort mit Absperrband abgeriegelt worden.

Rassistische Aufkleber in Borna und Lobstädt

29.

Juli
2016
Freitag

In Borna und Lobstädt wurden mehrere neonazistische Aufkleber verklebt. Auf diesen war in arabisch, englisch und französisch zu lesen, dass für Asylsuchende in Deutschland kein Platz sei. Dies wurde mit dem Spruch "Unser Land, Unsere Regeln" ergänzt. Weiterhin wurde auf eine neonazistische Website der Jugendorganisation der NPD, der JN, verwiesen.

Transparentaktion der JN in Wurzen

25.

Juli
2016
Montag

Mitglieder der Jugendorganisation der NPD, der Jungen Nationaldemokraten (JN), hängen nachts Banner mit asyl- und regierungsfeindlichen Botschaften am Zaun gegenüber der Polizeiaußenstelle in Wurzen auf. Die beiden Transparente tragen die Aufschrift "Offene Grenze töten!" sowie "Schützt das Volk! Nicht die Regierung!".
Auf der Facebookseite der JN Sachsen konkretisieren sie, dass die Botschaften sich direkt an die in der Polizeiaußenstelle Wurzen arbeitenden Menschen richten. Außerdem wird Bezug auf die NS-Ideologie genommen und vor einem sog. "Volkstod" gewarnt.

Oschatz: Rassistische Hetze im Zug

23.

Juli
2016
Samstag

Drei Männer steigen in Oschatz in den Zug Richtung Dresden ein und lesen gemeinsam in der Lokalzeitung. Sie entnehmen die Information, dass in Oschatz bald eine Unterkunft für Asylsuchende errichtet werden soll. Dies wird lautstark negativ kommentiert. Geäußert wird in abwertendem Duktus, dass es damit um die Ruhe und den Frieden in Oschatz nun vorbei sei. Dann steigern sie sich in die Forderung nach Abriss des Gebäudes. Eine Person kündigt an, notfalls selbst Hand anzulegen und mit Hilfe eines Baggers das Gebäude zu zerstören.

Rassistische Hetze in Wurzener Supermarkt

23.

Juli
2016
Samstag

In einem Wurzener Supermarkt machte eine Kundin gegenüber einer Kassiererin abwertende Äußerungen zu drei Frauen mit Kopftuch, welche gerade den Supermarkt betreten hatten. Sie führte aus, dass es "immer mehr" und "immer schlimmer" werden würde. Weiterhin forderte sie eine Bombe einzusetzen, denn "da triffste immer die richtigen". Die Kassiererin stimmte dem mit einem Kopfnicken zu. Andere Menschen in der Kassenschlange äußerten sich dazu nicht.

Geplante Asylunterkunft in Gohlis mit Steinen attackiert

23.

Juli
2016
Samstag

Fünf Scheiben einer noch nicht bezugsfertigen Asylunterkunft in der Lindenthaler Straße in Leipzig-Gohlis sind am Morgen des 23. Juli mit Steinen eingeworfen wurden. Der Schaden liegt laut Polizei im unteren vierstelligen Bereich. Da eine politischen Motivation für die Tat anzunehmen ist, hat das Dezernat Staatsschutz die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. In der Unterkunft, einem ehemaligen Autohaus, sollen ab Oktober 2016 laut Stadtverwaltung 220 Geflüchtete unterkommen.

Rassistisch motivierter Angriff auf Geflüchteten

21.

Juli
2016
Donnerstag

Unbekannte attackieren in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Geflüchteter. Dabei werfen sie Steine auf den Familienvater.