Alle Ereignisse

Mitgliederversammlung der JN Sachsen plus Konzert in Leipzig

14.

Dezember
2013
Samstag

Zum wiederholten Male trafen sich die sächsischen "Jungen Nationaldemokraten" zu ihrer Jahreshauptversammlung im NPD-Zentrum in Leipzig-Lindenau. Die JN ist die Nachwuchsorganisation der NPD. Die behauptete Teilnehmerzahl liegt mit 100 Personen an der Kapazitätsgrenze des Nazi-Zentrums in der Odermannstraße.

NPD-Vorsitz im Landkreis Leipzig: Scheffler gibt Staffelstab weiter an Tripp

8.

Dezember
2013
Sonntag

Am Sonntag fand in Nordsachsen die gemeinsame Jahreshauptversammlung der NPD-Kreisverbände Nordsachsen und Landkreis Leipzig mit anschließender Weihnachtsfeier statt. Die beiden Kreisverbände wurden zuletzt in Personalunion vom stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Maik Scheffler aus Delitzsch geführt. Anlass für diese Notlösung war der geschlossene Rücktritt des gesamten Vorstandes der NPD im Landkreis Leipzig im März 2012.

Neonazis marschieren wieder in Leipzig-Schönefeld – Flüchtlinge beziehen Notunterkunft

7.

Dezember
2013
Samstag

Am Samstag den 07.12.2013 versammelten sich Neonazis und “besorgte Bürger” zu einer Demonstration im Leipziger Osten. Das Ziel: die neu eingerichtete Asylnotunterkunft in Leipzig-Schönefeld. Doch vor Erreichen der Unterkunft konnte der Aufmarsch durch ein Bündnis aus der Initiative "Leipzig Nimmt Platz", dem Bürgerverein Schönefeld, der Kirchgemeinde und zahlreichen AntifaschistInnen gestoppt werden und musste nach einer verlagerten Kundgebung den Rückweg antreten.

Nazis und Bürger protestieren gemeinsam gegen Asylnotunterkunft

25.

November
2013
Montag

In Schönefeld findet eine "Mahnwache" mit etwa 50 Teilnehmenden unter dem Motto "Bürgerwille gegen Asyl-Lobby" statt. Die Veranstaltung soll den Anschein erwecken, als handele es sich bei OrganisatorInnen und Teilnehmenden um einfache BürgerInnen von einer Anwohnerinitiative. Tatsächlich jedoch berichtet im Nachhinein die NPD Leipzig auf ihrer Webseite ausführlich von der Mahnwache als erfolgreich von ihr durchgeführte Veranstaltung. Die Anmeldung soll nach NPD Darstellung für zehn Personen erfolgt sein.

Konzert mit vier Nazi-Bands in Staupitz

23.

November
2013
Samstag

Bei dem monatlichen Nazi-Konzert im ehemaligen Gasthof im Torgauer Ortsteil Staupitz traten am Sonnabend die einschlägigen Bands "Frontalkraft", "Stimme der Vergeltung", "Überzeugungstäter Vogtland" und "Verboten" auf. Teilgenommen haben sollen laut Kleiner Anfrage rund 180 Besucher/innen.

NPD-Infostand in Eilenburg

21.

November
2013
Donnerstag

Am Donnerstag führte die NPD in Eilenburg einen Infostand mit sechs TeilnehmerInnen durch. Der Stand wurde unter dem Motto "NPD spricht Klartext - Asylflut stoppen" angemeldet.

NPD-Infostand in Oschatz

19.

November
2013
Dienstag

Der Sächsischen Landesregierung zufolge führte die NPD am Dienstag einen Infostand in Oschatz mit drei TeilnehmerInnen durch.

NPD-Kundgebung gegen geplante Notunterkunft für Geflüchtete in Schönefeld

18.

November
2013
Montag

Unter dem Motto "Es reicht, Herr Jung" versammelten sich am 18.11.2013 gegen 18 Uhr etwa 150-200 Personen an der Löbauer Straße in Leipzig-Schönefeld zu einer von der NPD angemeldeten Kundgebung, um gegen eine geplante Notunterkunft für Geflüchtete in der ehemaligen Fechner-Schule zu demonstrieren. An der Demo nahmen neben Familien mit Kindern auch aggressive und z.T. alkoholisierte Personen teil. Augenzeug_innen zufolge wurde vereinzelt der Hitler-Gruß gezeigt.

Kranzniederlegungungen zum "Volkstrauertag"

17.

November
2013
Sonntag

Anlässlich des "Volkstrauertages" legten Neonazis in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig an verschiedenen Orten Kränze nieder. Im Doberschützer Ortseil Mörtitz beteiligten sich daran laut Innenministerium etwa 20 Personen von NPD, JN und Freien Kräfte. Weitere Kranzniederlegungen fanden an Denkmälern in Wurzen, Dehnitz und Geithain statt.

Neulich in Leipzig: Kneipengäste grölen U-Bahn-Lied und Nazi-Gruß

16.

November
2013
Samstag

In einer Kneipe unweit des Hauptbahnhofes wurde in der Nacht zu Sonnabend das sogenannte "U-Bahn-Lied" gegrölt. In den Schmähgesang, mit dem vor allem selbsternannte Fußball-Fans ihren Gegner_innen ankündigen, eine U-Bahn von deren Heimatort (in diesem Fall: Aue) bis nach Auschwitz, d.h. in das dortige Vernichtungslager der Nazis, zu bauen, stimmten auch drei jüngere Frauen ein, die sich vor dem Lokal aufhielten. Einmal so in Stimmung geraten, legten die Gäste der Kneipe mit mehrfachen "Sieg Heil"-Rufen nach.