Alexander Kurth spricht auf Neonazidemo in Weimar

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7.

Februar
2015
Samstag

Der Leipziger Neonazi Alexander Kurth lief in der ersten Reihe einer Nazidemo in Weimar, die unter dem Motto „Am 7. Februar 2015 auf nach Weimar – Den Toten eine Stimme geben!“ stattfand. Mit dem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch wollen Neonazis auch den alliierten Bombenangriff der U.S. Airforce auf Weimar in ihrem Sinne umdeuten. Kurth ist an diesem Tag aber nicht nur Teilnehmer der Veranstaltung, sondern hält auch eine Rede, wie Fotos belegen.

Alexander Kurth ist ehemaliger NPD-Kader, hat sich aber mittlerweile von dieser Partei verabschiedet. Alternativ entschied er sich für eine nicht weniger rassistische und nationalistische Partei: "Die Rechte". Als Vertreter dieser scheint er nun auch diese Rede gehalten zu haben und stand dabei relativ einsam da. Er war wohl der einzige Nazi, der aus dem Raum Leipzig nach Weimar reiste.

Neben Kurth waren Neonazis aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen anwesend.