Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

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11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.
Bei der Auftaktkundgebung äußert sich eine Person einem Demonstrationsteilnehmer mit einer Israel-Fahne ablehnend gegenüber und sagt "Das ist immer noch mein Land". Drei weitere Personen begleiten die Demonstration bis zur Thomaskirche und rufen immer wieder "Scheiß Israel", "Tod Israel" und "Freiheit für Palästina" und bedrohen Teilnehmende der Demonstration.
Einige Kommentare zum LVZ-Artikel zur Gedenkdemonstration äußern sich ebenfalls ablehnend gegenüber dem Anliegen der Demonstration. So wird diese als "Sinnlose[s] leere[s] politische[s] Ritual[e]" delegitimiert.

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