Gedenkort für Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Halle beschädigt

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1.

Februar
2021
Montag

Am Holocaust-Mahnmal in der Leipziger Gottschedstraße befindet sich eine kleine Gedenkinstallation in Erinnerung an die Opfer des rechterroristischen Anschlag in Halle vom 09. Oktober 2019. Diese wird umgestoßen und offenbar mutwillig zerstört. Passant_innen stellen die Bilder wieder an ihren Urspungsort zurück.

Bei dem Anschlag hatte der Täter versucht, in eine Synagoge im Paulusviertel in Halle einzudringen und die dort anlässlich des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur anwesenden Gläubigen zu töten. Seine Tat streamte er live ins Internet und bekannte sich eindeutig zu seiner antisemitischen, antifeministischen und rassistischen Haltung. Als er an den Sicherheitsvorkehrungen in der Synagoge scheiterte, erschoss er die Passantin Jana Lange sowie Kevin Schwarze in einem Dönerladen.