Jugendliche Gruppe bedroht Fahrgast und äußert sich menschenfeindlich

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25.

Oktober
2021
Montag

Eine etwa zehnköpfige Gruppe von Jugendlichen betritt in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Schienenersatzverkehrsbus zwischen Schkeuditz und Leipzig. Einer der Jugendlichen ruft kurz nach Einsteigen mindestens zwei mal "Sieg Heil". Ein weiterer greift sich das Mikrofon am Fahrersitz des Busses und kommentiert durch dieses. Dabei imitiert er eine Stadtrundfahrt, wobei er sich abwertend über Patient_innen einer auf der Route gelegenen psychiatrischen Klinik äußert.
Als ein weiterer Jugendlicher zum Mikrofon gelangen will, versucht der Busfahrer dies zu verhindern, was zu Protest durch die Gruppe der Jugendlichen führt. Daraufhin weist ein engagierter Passagier die Gruppe auf ihr störendes Verhalten hin.
In Reaktion darauf will einer der jungen Männer den engagierten Passagier "boxen", wird jedoch von anderen aus seiner Gruppe zurückgehalten. Aus der Gruppe heraus wird der widersprechende Fahrgast folgend als "Zecke" und "Grünenwähler" beleidigt. Zwei Mitfahrerinnen sichern dem couragierten Passagier daraufhin Unterstützung zu, indem sie ihm anbieten, gemeinsam auszusteigen. Nach dem Aussteigen kommt eine weitere Person auf ihn zu, um das Erlebte zu besprechen.

Quelle: 

chronik.LE