Kundgebung einer schrumpfenden Bewegung

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29.

Mai
2021
Samstag

Nach längerer Pause veranstaltet die »Bewegung Leipzig« (BL) eine Kundgebung in Leipzig. An der Veranstaltung auf dem Simsonplatz nehmen etwa 60 Personen teil, deutlich weniger als bei anderen Veranstaltungen der BL im vergangenen Jahr. In den Reden wird vom Anmelder das Narrativ der "Plandemie" bedient und Nils W. aus dem Kernteam der BL berichtet davon eine Schule eröffnen zu wollen, in der Kinder nicht geimpft werden und keine Masken tragen müssen. Etwas resigniert spricht er davon, dass man rückblickend nicht sehr viel erreicht habe und spricht sich dafür aus, sich mehr auf die Gemeindeebene zu orientieren. Darüber hinaus berichtet er von seinem Besuch in Zwönitz, wo derzeit regelmäßige Protestspaziergänge stattfinden und es schon mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Hierbei zieht er Parallelen zu den neonazistischen Protesten in Chemnitz 2018, die aus seiner Sicht zu unrecht diskreditiert worden seien. In einer weiteren Rede vergleicht ein Mitglied der sogenannten "Freien Linken" die Eugenik im Nationalsozialismus mit heutigen Impf- und Gesundheitspolitik. In Folge leiten die Anwesenden Polizeikräfte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Volksverhetzung ein. Weitere Themen in den Reden sind Rundfunkgebühren, das Finanzsystem und Volksentscheide.

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