Rassistische Fahrkartenkontrolleure in Leipziger TRAM

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28.

Mai
2019
Dienstag

Am Dienstag, den 28. Mai, steigen gegen 13:30 Uhr drei Fahrkartenkontrolleure am Friedrich-List-Platz in die Straßenbahn der Linie 1. Einer der Kontrolleure geht direkt auf zwei Schwarze Personen zu und fängt ein Gespräch an, während seine Kollegen sich in der restlichen Bahn verteilen, um Fahrscheine zu kontrollieren. Nach kurzer Zeit bittet einer der zwei kontrollierten Fahrgäste, aussteigen zu dürfen. Der Kontrolleur schubst ihn gewalttätig zurück auf seinen Sitz. Währenddessen kontrolliert einer seiner zwei Kollegen einen anderen Schwarzen Fahrgast. Dieser gibt ihm zu verstehen, dass er bereits kontrolliert wurde. Ein weiterer Fahrgast bestätigt das und erklärt, sie seien schon kontrolliert wurden. Dennoch wird der Kontrolleur lauter, die Situation steigert sich zum verbalen Konflikt. Der Kontrolleur bedrängt den sitzenden Fahrgast weiter, bis schließlich weitere Fahrgäste in die Situation eingreifen. Dabei greift der Kontrolleur einen weiteren Schwarzen Fahrgast und hält ihn an der Schulter fest. Dieser gibt in ruhigem Ton zu verstehen, dass er nicht angefasst werden möchte.
Als die Fahrgäste schließlich an der Haltestelle Hermann-Liebmann-Straße die Bahn verlassen, schreit ihnen der Kontrolleur hinterher: "Geht zurück in euer Land, euch braucht hier keiner."

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