Sexistische Werbung für Supermarkt

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14.

Oktober
2019
Montag

An der Riesaer Straße in der Nähe eines großen Einkaufscenters bewirbt ein Supermarkt sein Sortiment mit einer nackten Frau, die ihre Brüste mit Äpfeln bedeckt. Daneben steht der Slogan: "Nackte Tatsachen. Wir haben unverpacktes Gemüse und Obst."

Der Hinweis zu unverpackten Waren und dem Verzicht auf Plastik steht ohne Kontext zu der nackten Frau. Die Werbung zielt dabei nicht auf das Produkt, sondern auf den Effekt sexistischer Werbung ab und objektifiziert den Körper der Frau.

Laut dem Online-Portal Watson sind beim Deutschen Werberat wegen dieser Kampagne des Discounters Netto in den ersten Tagen bereits 90 Beschwerden eingegangen. Der Werberat kann für derartige Fälle Rügen aussprechen.

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